Hey es geht voran!
War ein wenig besorgt und beschloss der Gyne etwas Honigwasser anzubieten. Kurzfristig angerührt und in eine Spritze, mit abgestumpfter Kanüle, gefüllt.
Habe dann die Seramissteinchen vor dem Reagenzglas ein wenig weg geräumt, um besser die Kanüle in das Reagenzglas zu führen. Das war jedoch gar nicht nötig,
da die Gyne interessiert, aber dennoch ruhig, nach draußen lugte. Bin wirklich sehr froh, dass ich eine Gyne mit so einem ruhigen Gemüt bekommen habe.
Mit ihren Antennen hat sie direkt den Tropfen auf der Spitze wahrgenommen und sich drauf zu bewegt. Ich hatte ein richtiges, kleines Glücksgefühl, als sie quasi aus meiner Hand getrunken hat.
Als ich die Spritze wegnahm, wollte sie anscheinend noch mehr und suchte um den Nesteingang herum. Ich entschied mich einen Tropfen auf dem Reagenzglas zu lassen, welcher von der Gyne
auch gleich gefunden und angenommen wurde. Kurze Zeit später ging sie ganz entspannt zurück ins Nest, das ich darauf hin wieder verschloss.
Während dieser ganzen Aktion konnte ich einen Blick auf die Brut werfen. Anstatt den 5 kleinen Larven, war nun eine Nacktpuppe zu erkennen. Daneben lag ein kleiner weißer Knäul,
der aber kein Eierhaufen ist, sondern eher die Spinnfäden, die bei der Verpuppung wohl nicht richtig eingesetzt wurden.
Leider gibt es im Moment keine schönen Fotos, da durch die Rote Folie nicht sehr viel zu erkennen ist. Ich werde nun mal sehen, wie es mit der Pygmäe weiter geht und dann wieder berichten.
Grüße