Hallo Leute,
ich habe in einen Ytong Nest 3 Lasius flavus Queens umgesiedelt in Pleometrose also gemeinsamen gründung, verstehen sich auch alle. Am Anfang hatte ich sie in einen RG zu dritt und alle haben fleißig eier gelegt. Ich habe das RG angeschlossen und sie mit hilfe von Licht umgesiedelt. Am nächsten Tag ist mir leider das nest zur seite gefallen :(. Nun sind die Eier weg, ob sie durch den stress gefressen wurden oder irgendwo verschwunden sind kein plan. ich habe seit dem die Queens keine Eier mehr legen sehen bzw. die brut gesehen.
kann es sein das sie zur zeit nicht mehr anfangen zu legen wegen der ankommenden winteruhe? oder das sie sich im ytong zu unsicher auf einmal fühlen?
Temperatur ist im grünen bereich
Luftfeuchte weiss ich nicht aber müsste ok sein
Helligkeit: habs zurzeit abegdunkelt
hat jemand einen Tip oder sowas
sind meine ersten flavus und auch mein erste ytongnest
Das Ytongnest muss regelmäßig befeuchtet sowie dauerhaft abgedunkelt werden und es muss in erreichbarer Nähe Futter sein, vermutlich haben sie ihre Reserven größtenteils aufgebraucht. Und lass sie am besten erstmal im RG und nur im Notfall umziehen, sie werden schon merken wenn es zu voll wird.
mfg
Hador
hhmm und wie soll ich ihnen denn die nahrung geben im nest, ich meine sie kommen doch nicht raus und wenn ich zB eine made hinnein werfe wird es bald schimmeln
Meiner Meinung nach wäre es am Besten, wenn du es irgenwie schaffst sie wieder ins RG zu bekommen. Gut möglich das die Eier einfach alle in den Pooren des Ytongs verschwinden, ist ja keine Seltenheit. Ist auch noch reichlich Früh für ein die Drei in ein Ytong zu ziehen.
zusätzlich am besten noch den Ytong mit einer dünnen Gipsschicht überstreichen, dann fällt nichts mehr in die Poren.
Damit sie sich besser darin fühlen am besten noch eine schicht Sand-Lehmmischung darüberstreichen.
Das hatte ich bereits getan, dafür habe ich vorgesorgt und vorher den ytong mit gips bestrichen
Ist ein wenig zu grob eine Gründung nur im Reagenzglas stattfinden zu lassen.
Auch wenn ich selber darin Vorteile sehe, geht es auch in anderen Nestbauarten.
Wichtiger dabei ist, die Gründungskammergröße der Art entsprechend auszuführen.
Also, klein und nicht gleich ein riesiges Nest mit vielen Kammern.
Ein kleine Kammer ist gut geeignet.
Lasius flavus sowie auch Lasius niger Königinnen bringen viele Futterreserven mit um viele Larven aufzuziehen, gehe davon aus das nochmals neue Eier gelegt werden und es mit einer erfolgreichen Gründung weiter geht.
Ob sie noch vor der Winterruhe Eier legen, kann ich auch nicht sagen, Haltungsbedingungen, denke da besonders an die Umzüge, machen den Ausgang unkalkulierbar.
Grüße
Ich hab die Kammern auch klein genug angelegt, sie haben eine gute Auswahl an sehr kleinen Kammern da ich öfters beoabachtet habe das sie sich in großen Kammern eher unwohl/unsicher fühlen und sich was anderes kleineres suchen.
Ich werd mal mit der Lupe nachschauen vielleicht kann ich doch was erkennen.