Liebe User,
ich würde von Euch gerne wissen welches Nestmaterial sich bei welcher Ameisenart am besten bewärt hat.
- Humusboden
- Poren- und Blähbeton (Ytong)
- nur Sand
- Lehm/Sand
- Weichholz
- Kork
- Styropor
- Sonstiges
z.B.
Kork bei Camponotus ligniperda = Der Kork hat sich mit der Feuchtigkeit vollgesogen, so das die Tiere sich sehr leicht weitere Gänge graben konnten. Etwas unschön sehen später die Wasserränder am Kork aus.
Styropor bei (Dendro) Lasius fulginosus = Das Styropor wird sofort bearbeitet (Kammern und Gänge angelegt). Wichtig für die artgerechte Unterbringung ist es, den Tieren einen extra Auslaufbereich mit Holzmaterial zu bieten.
Gruß Martin :D
Ich verwende für meine Raptiformica s. normalen Waldboden, indem sie auch ihr Nest gegraben haben.
Grüße
Pagodin
Meine Meranoplus wollen nichts anderes als Sand/Lehm. Noch nicht mal der Ytong den ich ihnen zur biete wird angenommen.
Hallo Martin!
Da die/ der ein oder andere sicher mehrere Arten hält ist Deine Umfrage (was die obige einmalige Stimmabgabe angeht) nicht räpresentativ.
Ich für meinen Teil benutzte Lehm/ Sandgemische UND Ytongnester sehr erfolgreich. (Kann aber nur einmal klicken)
Pheidole pallidula
Haben sich, seit ich mich mit dieser Art beschäftige liebend gern in Lehm/ Sandgemischen aufgehalten, wo sie nach Einsatz des Reagenzglases SOFORT mit der Arbeit u. dem Einzug begannen.
Ich teste gerade, wie sie auf Ytong reagieren.... meine Info diesbezüglich wird folgen.
Formica cunicularia
Halte ich derzeit u. auch weiter für die Zukunft erfolgreich in einem Lehm (Erdnest).
Lasius flavus
...gehört mMn in ein Erdnest. Meine noch kleine Kolonie, die z.Zt. noch im RG lebt, wird auch ein entsprechendes Terrarium angeboten bekommen.
Myrmica rubra
Halte ich erfolgreich in Ytong mit Wassertank, der bei dieser Art unabdinglich ist !!
Viele Grüße
Scooby
Ich benutze für meine Lasius niger Aquarienies.
Der vorteil liegt klar auf der Hand, man kann Erde in Das Formicarium tun, dort Pflanzen einsetzen und dann einfach eine 3cm dicke Schicht Kies drüber.
So hat man schönde Pflanzen im Formi und die Emsen können sich nicht einbuddeln.
Ich benutze für meine Lasius niger 2 Ytongs 1 Gipsnest einen Behälter mit Sand-Lehm Mischung. Die Königin ist z.Z im Gipsnest von den beiden Ytongs wollen sie nicht viel Wissen. Doch sind Lasius niger meiner Meinung nach immer noch am besten im Sand-Lehm Gemisch untergebracht.
Also ich muss sagen Humus und Walderde ist bei mir ganz schlecht gelaufen, lag aber auch daran dass die belüftung meines Formicariums nicht so gut möglich ist. Nach 2 Monaten als ich das Formicarium neu gestaltet habe habe ich gemerkt dass der GESAMTE boden von einem (Schimmel-) Pilzgeflecht durchzogen war...
@Frame: Hilft der Kies wirklich?
Auch bei Pheidole pallidula oder gilt das nur für manche Arten?
Ich halte Lasius niger in einem Lehm-/Sandgemisch.
ich benutze lehm sand gemisch,will aber nächstes jahr eventuell mit ytong anfangen
ich halte eine Temnothorax kolo in einem balsa nest.
http://www.heldhome.de/ants/temnothorax/balsanest.JPG
befeuchtet wird nicht, nur eine wasserquelle in nestnähe.
mfg