Guten Morgen Leute,
ich werde jetzt bald mit dem Umbau von meinem alten Pheidologeton Becken anfangen. Wie viele wissen ist mir die Kolonie durch
Milben eingegangen. Jetzt stehe ich vor der Wahl , welche Art kommt jetzt ? Aktuell schwankt die Meinung zwischen Harpegnathos venator
oder wieder Pheidologeton diversus.
Egal wie die Wahl ausgehen wird , es wird auf jeden Fall ein Ytong nahezu das ganze alte Glasbecken in dem das Erdnest war ausfüllen.
Den Ytong werde ich wählen , da ich endlich ein Nest mit vollem Einblick haben möchte und damit ich ein Nest habe in dem das VITA BIOSA
eingesetzt werden kann. Beim Erdnest fand es ja leider keine Wirkung , jedoch wäre der YTONG Ideal um mit Vita Biosa Milben zu bekämpfen.
Der YTONG wird wie schon gesagt sehr groß die ehemalige Arena ausfüllen. Ich werde ihn bis an die Scheibe heranführen und eine große
Fläche der Scheibe bedecken lassen. Nach hinten wird er dann unregelmäßig abfallen um wie ein kleiner natürlicher Hügel auszusehen.
Das Becken wird also praktisch nur aus einem YTONG bestehen und mit einem klein wenig Erde bedeckt werden. Ich werde die Tage mal erste
Skizzen anfertigen.
EDIT: Was sagt ihr eigentlich , ich würde am liebsten den YTONG nehmen und dann von innen ohne Kleber direkt an die Scheibe setzen.
Meint ihr da entsteht kein großes Spaltmaß? Sollte ich lieber vorher eine Glasscheibe auf den YTONG kleben und ihn dann ins Becken setzen?
Moin,
ohne Kleber finde ich eigentlich gut.
Villeicht kann man die Seite des Ytong, die an das Glas soll vorher glätten, mit Gips...
Würde es so machen: Das Becken auf die Seite legen. Das Glas an das der Ytong soll mit dünn mit angerührtem Gips bedecken, den Ytong in den Gips drücken, aushärten lassen. Danach entfernen und die Gänge wieder aufbrechen. Dann müsste das Ytongnest perfekt mit dem Glas abschließen.
Wenn du nun den Ytong an der rückseitigen Glaswand "abstützt" damit damit er an die Vorderseite gedrückt wird, dann ist denke ich überhaupt kein Spalt da.
Die Doppelte Glassscheibe kannst du dir dann sparen.
LG
Hatte mir das auch gedacht , das ich hinten einen Spalt lasse und da nachher einen Holzkeil eintreibe der den Ytong an die Scheibe Presst. Vielleicht werd ich die Vorderseite mit einem Tellerschleifer Plan Schleifen
So ein Teil des Ytongs ist schonmal gemacht. Hier auf den Bildern sieht man den Anfangsstatus.
Ich habe eben noch den YTONG mit Ton bestrichen. Er bleibt jedoch oben von Ton befreit um besser "atmen" zu können.
Außerdem musste ich noch einen von 2 Wassertanks "flicken" mit Gips.
Ich habe einen großteil mit dem Schaubenzieher und Gummihammer rausgestemmt. Danach mit der Schruppfeile ( groben Feile) nochmal
drüber gefeilt. Dann habe ich die details modelliert mit Schraubzieher etc. Die Gänge und Kammern habe ich dann mit einer Standbohrmaschine
gemacht , ich habe den Tiefenanschlag reingemacht und den YTONG unter der Maschine hin und her bewegt und so die Maschine als "Fräser" benutzt
Da bleibt eigentlich nur eins zu sagen:
BOA, GEILES TEIL!!!
Danke ;)
Wie ihr seht ist das ganze etwas in eine Richtung angehaucht. Wollte so diesen eingang oben Ägyptisch aussehen lassen. Auf dem "Opferaltar" soll dann zu beginn das Futter abgelegt werden.
In der Schlucht auf der rechten Seite wird der Beckenverbinder seinen Aufenthaltsort finden.
Vor diesem Ägyptischen Eingang werden noch 2 Säulen angebracht die beim fertigen Abgebrochen sind.
Da werden aber noch Plastikpflanzen und sowas dazukommen. Passt eigentlich nicht zur kargen Wüstenlandschaft aber ich werde mir da schon was nettes einfallen lassen
Da hat wahrlich jemand Langeweile :D
Ich kann nur beipflichten. Das ist wirklich stark. Mach weiter so. Bin aufs Ergebnis gespannt.
An sich alles wie gesagt bisher ganz gut. Nur das nachher ins Becken zu kriegen ist das Problem. Das wird mit Sicherheit Kratzer/Streifen hinterlassen. Das das Nest dicht genug an der Scheibe sitzt , darum mach ich mir keine Sorgen. Ich werde die Außenkanten mit Erde abdichten, wie man in vielen Berichten sehen konnte , nehmen sich die Ameisen einfach Erde oder andere Materialien die sie so finden und füllen die Lücken im Ytong selber zwischen Scheibe und Ytong auf.
Und die Größer der Kammern passt ja auch , Pheidologeton diversus sollen ja jetzt reinkommen (steht fest), die Füllen das Nest ratz fatz auf ;)
Gefällt mir auch sehr gut. Respeck. Bin sehr gespannt auf den fertigen Aufbau :shock:
Dass du Pheidologeton diversus nimmst verstehe ich gut. Wären mir auch lieber als Urameisen.
LG
Es bleiben einfach meine Favoriten. Es ist einfach die hervorragende Zusammenarbeit der Masse. Vor allem macht es mir ja auch spaß neue Becken zu bauen/einzurichten. Da ist man beim Koloniewachstum von P.diversus natürlich genau an der richtigen Adresse , speziell mit 2 Königinnen. Habe vor 2 Stück zu nehmen für die Kolonie.
Urameisen haben es mir durch ihre Intelligenz und ihr gewaltiges optisches Auftreten auch sehr stark angetan. Nur das langsame Koloniewachstum und die in der Regel begrenzte Koloniegröße waren auch ein Hinderniss. Ansonsten hätte ich sie gerne mal angetestet ;)
Wollen wir mal hoffen das alles nach Plan verläuft wenn das Becken fertig ist und die Kolonie da ist. Das Erdnest was ich zuvor verwendet habe war sehr durchdacht von mir. Es aus Blickwinkel der Ameisen fehlerlos , aus meinem Blickwinkel gab es keinen Blickwinkel , weil das Nest nicht einsehbar war ;) Es hat also für die Ameisen eine hervorragende Umgebung geboten sich das Nest perfekt selber anzupassen. Der Ytong in der Mitte des Erdnestes war TOP zum bewässern. Man hatte praktisch keine chance die Tiere zu "überfluten" dadurch , dass der Ytong das Wasser so langsam abgegeben hat.