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Cobalt: (7. Aug 2007 09:52)

Ist ja egal...


Du nimmst den + und - Pol des Netzgerätes und Schliesst jeden Widerstand and + an, dann gehst du von jedem Widerstand zu einer Led auf die + Seite und von jeder LED gehst du auf den Minuspol.

Dann hast du 15 paralelle LED die alle "gleich" stark leuchten sollten.

König der Ameisen: (7. Aug 2007 09:56)

Jo das klingt OK und sicher^^ aber dennoch muss ich erstmal was zu Testen haben also Netzteil wie LEDs wobei die LEDs das kleinste Problem sin

seraphim: (18. Feb 2008 23:12)

Also es ist durchaus möglich nur einen Widerstand zu verwenden, allerdings liegt ja gerade der Vorteil der Parallelschaltung darin, dass man parallelisiert. Nutzt man nur einen Widerstand und der geht aus unerfindlichen Gründen kaputt ist eben auch wieder alles dunkel bzw. schlimmstenfalls brennen alle LEDs durch :(

Deswegen ist es schon von Vorteil alles vollständig zu trennen.

Also wenn jemand da ein ganzes Ampére Strom in ein paar LEDs und entsprechenden Vorwiderständen versenkt, dann sollte er seine Schaltung bzw. die Dimensionierung seiner Schaltung überdenken ;)

@ Cobalt: Das mit SPS usw. finde ich sehr interessant und habe in weiter Ferne etwas ähnliches in Planung. Könntest bei Gelegenheit ja mal wieder über den aktuellen Stand berichten.

P.S.: Ich studiere Informationstechnik, falls also Fragen zu Schaltungen und dergleichen auftreten, bin ich gerne bereit zu helfen.

Marco_K: (19. Feb 2008 00:32)

Hi,

wie mein Vorposter es schon sagte, die LED`s wenn möglich immer mit je einem Vorwiederstand verlöten. Wenn der Wiederstand ( wenn es mal vorkommen sollte ) ausfallen würde, wäre nur eine LED platt und nicht gleich 5 oder 10 oder gar nochmehr !

Gruß
Marco

Erne: (19. Feb 2008 08:29)

Weiter ist zu beachten das bei einer Parallelschaltung pro LED 20 mA gebraucht werden.
Das Netzteil muss dementsprechend ausgelegt sein.
Bei einer Reichenschaltung aller LED,s über einen Vorwiderstand, wird pro LED ca. 1,4 – 2,1 Volt gebraucht, das Netzteil muss diese Spannung liefern können.


Grüße

seraphim: (19. Feb 2008 13:55)

Weiter ist zu beachten das bei einer Parallelschaltung pro LED 20 mA gebraucht werden.
Das Netzteil muss dementsprechend ausgelegt sein.
Bei einer Reichenschaltung aller LED,s über einen Vorwiderstand, wird pro LED ca. 1,4 – 2,1 Volt gebraucht, das Netzteil muss diese Spannung liefern können.


Grüße

Kommt ja wieder auf die LEDs an. Entscheidend sind Flussspannung und Stromfluss bei dieser Spannung. Die überschüssige Spannung muss dann an einem Widerstand verbraten werden ;) Sinnvoll ist es daher die Quellspannung (vom Netzteil) so dicht wie möglich an der Flussspannung/Betriebsspannung der LEDs zu wählen, da man sonst einfach unnütz Leistung im Vorwiderstand verschleudert.

Kleines Beispiel:

Spannungsquelle: 5V
Flussspannung der LEDs: 1,6V
Betriebsstrom der LEDs: 20 mA

5V werden geliefert, 1,6 V will ich nur haben, das heißt ich muss die Differenz bei einem Stromfluss von 20 mA "verbraten". In Formeln:

U_nt = U_r + U_led

R = U/I = U_r / I_led = 3,4 V / 20 mA = 170 Ohm

Da es aber nicht alle der errechneten Werte innerhalb der verfügbaren E-Reihen gibt, greift man meist zum nächst höheren Widerstand. (Hier zum Beispiel 220 Ohm).

Zu beachten ist, dass der Leistungsumsatz im Widerstand nicht zu groß werden darf.

Die umgesetzte Leistung errechnet sich durch: P = U*I, also in diesem Beispiel 3,4 V * 20 mA = 68 mW.

Hätte man jetzt statt eines 5V-Netzteils ein 12V-Netzteil sähe das ganze schon anders aus:

Dann würde ein 560 (errechnet 520) Ohm Widerstand benötigt werden und in diesem müsste eine Leistung von 212 mW umgesetzt werden, was bei den typischen 1/4 W - Widerständen meiner Meinung nach zu dicht an der maximalen Grenze liegt.

Wem das zuviel Rechnerei ist, der kann auch ganz einfach diesen Vorwiderstandsrechner benutzen:

Vorwiderstandsrechner von elektronik-kompendium.de

Für den richtigen Betrieb von LEDs sollten eigentlich Konstantstromquellen verwendet werden, wie es Ulrich_W schon richtig angemerkt hat, aber die sind einerseits teurer und auch größer.

Bei Fragen einfach fragen! ;)

Erne: (19. Feb 2008 17:27)

Da gibt es nichts mehr anzufügen.
Gut der Energiesparhinweis, mit der Netzteilquellspannung nah an die Spannung der verwendeten LED,s heran zugehen
um nicht zusätzlich viel Energie am Vorwiderstand (Vorwiderständen) zu verbraten.

Ich hoffe mein vorangegangener Post hat noch Bestand,
mit dem Hinweis das bei z. B. 20 LED,s in einer Parallelschaltung auch 20 x der Betriebsstrom und in einer Reihenschaltung 20 x die Flussspannung
einer LED + Spannungsabfall am Vorwiderstand gebraucht wird.

Unterm Sicherheitsaspekt betrachtet ist es schon eine hohe Hürde für einen normalen Ameisenhalter, Netzteile selber zu bauen
Bei der Verwendung vieler LED,s wird es schwieriger geeignete, kostengünstige Netzteile mit den benötigen höheren Strom oder Spannung zu erwerben.

Grüße

seraphim: (20. Feb 2008 00:46)


Ich hoffe mein vorangegangener Post hat noch Bestand,
mit dem Hinweis das bei z. B. 20 LED,s in einer Parallelschaltung auch 20 x der Betriebsstrom und in einer Reihenschaltung 20 x die Flussspannung
einer LED + Spannungsabfall am Vorwiderstand gebraucht wird.

Na auf jeden Fall ;)

Unterm Sicherheitsaspekt betrachtet ist es schon eine hohe Hürde für einen normalen Ameisenhalter, Netzteile selber zu bauen
Bei der Verwendung vieler LED,s wird es schwieriger geeignete, kostengünstige Netzteile mit den benötigen höheren Strom oder Spannung zu erwerben.

Grüße

Also für diesen Zweck kann ich nur die günstigen Netzteile empfehlen, die mal anfallen, wenn technische Geräte mit Netzteil kaputtgehen (Router usw.) oder natürlich die beliebten Allzweck-Netzteile mit variabel einstellbarer Spannung. (Die eingestellten Spannungen unbedingt messen, da die meistens spürbar überfüllt werden!)

sven2436: (20. Feb 2008 07:03)

Also ich für meinen Teil hab noch diverse Handyladegeräte/-netzteile...


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