Nein, die Ameisen sind noch immer im RG, ich denke auch nicht, dass sie so schnell dort ausziehen werden. Wird man ja in meinem Haltungsbericht sehen.
Zur Bewässerung muss man sich folgendes Vorstellen:
ich hatte in den linken, kleineren Ytong-Stein auf der Seite, welche zur Ecke hin zeigt, ein Wasserreservoir eingemeisselt. Jetzt hatte ich mich allerdings vermessen und musste auf dieser Seite (auf der anderen ging es nicht), etwas abschneiden, was das Reservoir zerstörte. Der Graben ist an dieser Stelle nun tiefer als sonst überall und das Wasser bewegt sich, sofern man etwas in den Graben gießt immer dorthin, läuft zwischen den beiden Ytong-Steinen hinunter und befeuchtet so vorallem die untersten Kammern in der Ecke. natürlich sickert auch sonst überall etwas ein, wenn man den ganzen Graben befeuchtet, aber dafür ist er eigentlich nicht gedacht. Nur dort in der Ecke soll eigentlich Wasser hinzu gegeben werden. Wie man sieht, ist der Baufehler somit auch noch was Gutes und hat dafür gesorgt, dass Wasser direkt in eine, bzw. 2 Kammer(n) geleitet wird.
hey
hätte da mal ne frage: wenn du den ytong bewässerst saugt er sich ja voll. aber er gibt doch auch die feuchtigkeit an den sand weiter und könnte somit die ameisen dort buddeln lassen? oder hast du den ytong irg. abgeschirmt?
gruß uli
Welchen Sand meinst du? Den im Ytong oder allgemein im Becken?
Also den Sand im Ytong bewässert er und er wird auch feucht, aber der im Becken nicht.
Du sollst ja nicht den Ytong unter Wasser stellen.
moin stefan
öhm ja ich meinte eigentlich den sand im becken.
dachte du bewässerst den ytong von unten.
naja so will ich es jedenfalls machen: ein loch bis nach ganz unten in den ytong bohren, dann ein röhrchen reinstecken. somit kann ich den ytong dann von unten her befeuchten aber mein problem wäre dann, das der sand in der arena auch nass werden würde. hat da jemand ne gute lösung?
warum ich den ytong von unten bewässern will? ist glaub ich einfach naturgetreuer, weil je tiefer das nest im boden, desto feuchter wird es/der boden.
gruß uli
Also so sieht es bei mir aus:
Der Ytong ist nicht gegen den Grund im Becken "abgeschirmt". Ich befeuchte den Ytong jeden Tag mit etwas Wasser von oben, was sich als ganz gut herausgestellt hat. Außerdem befeuchte ich den Arena-Grund jeden Samstag ordentlich, da die 3 eingesetzten Pflanzen ja auch Wasser benötigen und von mir gegossen werden. Der Boden in der Arena ist mit den paar Zentimetern Tiefe gar nicht attraktiv für die Ameisen, sie sind jetzt im Ytong und da gefällt es ihnen gut. In der Ecke, wo ich mehr aufgeschüttet habe, haben sie zwar mal gebuddelt, es aber nun wieder gelassen. Dort haben sie übrigens vom Inneren des Ytongs aus rein gebuddelt.
Zur Befeuchtung:
Da muss man einen Rhytmus finden. Die paar Milliliter, die ich jeden Tag dazugebe, haben sich als gute Menge herausgestellt. Ich befeuchet auch von oben, da sich in der Natur die Feuchtigkeit auch von oben nach unten ausbreitet. Die Ameisen passen ihren Standpunkt schon an die optimalen Gegebenheiten an. Wenn du sie also nicht austrocknest oder überflutest, werden sie sich von ganz alleine den Ort mit der optimalen Feuchte aussuchen.
Zur Befeuchtung und zum Gießen benutze ich abgestandenes Mineralwasser. Vorteil: Kein Kalk, keine Schadstoffe Nachteil: höhere Kosten
Zum Nachteil muss ich sagen, dass es den bei der Menge gar nicht gibt, da ich praktisch ständig Reste von angefangenen Flaschen zusammenkippe. :D
Gerne beantworte ich dir auch weitere Fragen! Grüße!