Hallo sven2436,
also im Prinzip sind Ytong eigentlich ideal für solche Befeuchtungszwecke!
Aber es kommt auf das nötige Gleichgewicht der Wasseraufnahme zur Wasserabgabe an.
Sättigung heißt in diesem Fall, dass die Speicherkapazität des Ytongs erreicht ist und kein Wasser zusätzlich mehr aufgenommen werden kann.
Selbst wenn ein Wassertank oben im Ytong ist, wird das Wasser unter normalen Bedingungen unten nicht herauslaufen.
Ein Ytong Stein der frei steht, kann genügend Feuchtigkeit an seine Umgebung abgeben, sodass am anderen Ende vom Ytong zum Wassertank u.U. sogar noch dauehaft eine trockene Stelle existiert.
Das gleiche gilt natürlich für den Sand im Farmbereich.
Aber dieser wird sich bei ständiger Zufuhr von Wasser, ohne aussreichende Wasserverdunstung, ebenfalls vollsaugen!
Ein kontrolliertes Bewässern ist wahrscheinlich immer erforderlich, weil es unmöglich ist den Wasserzufluß so genau zu dosieren, da das Ganze natürlich auch noch von der Umgebungswärme, der aktuellen Luftfeuchtigkeit und dem Luftdrucks abhängig ist.
Die Dosierung könnte aber natürlich z.B. über eine Schlauchklemme oder eine Zeitschaltuhr erfolgen.
Gruß
Ulrich
Hm,
bin mir noch nicht sicher dass klar ist wie ich es machen wollte.
Ich wollte den Ytong-Stein (600x200x100mm) als Wassertank aushöhlen (nur 20mm Wandung verbleiben, d.h. der Ytong-Tank hat ein Volumen von rund 6 Litern; 560x160x60mm).
Dieser Ytong-Tank wird mit einer Plexisglasscheibe abgedeckt und von außen je nach Wasserstand befüllt (mit einer Füllstandsanzeige versehen).
Er wird in einem Abstand von 10-15mm zur Frontscheibe gestellt, erzeugt somit den Farmbereich und soll für eine indirekte Befeuchtung des Sand/Lehm-Gemisches von "hinten" sorgen. Eine Drainageschicht Seramis von 10-20mm Höhe am Boden der Farm hatte ich vorgesehen.
Ah ok, jetzt hab ichs verstanden!
Aber das Problem ist nach wie vor, dass der Farmbereich zu feucht wird!
Meine Aussagen bezogen sich auf einen kleinen Wassertank von wenigen Kubikzentimetern!
Es werden nur wenige ml (vielleicht 20-50ml, z.V. 20 Wassertropfen sind 1Milliliter) Wasser benötigt um einen Farmbereich dieser Größe ausreichend zu befeuchten, und nur wenige mehr alle paar Tage um die Feuchtigkeit einigermaßen konstant zu halten!
Dein Farmbereich würde sich binnen weniger Stunden vollgesaugt haben! :wink:
Auch wenn du mit kleineren Wassermengen dosierst, durch die zeitliche dynamik von mehreren Stunden bis das Wasser vom Ytong sich in den Farmbereich verteilt, ist es sehr schwierig hier eine bestimmte Feuchtigkeit einzustellen!
Gruß
Ulrich
Puh.
Welche Lösung wären denn dann noch möglich.
Ich wollte halt nicht überall Schläusche anbringen oder das Formicarium öffnen und mit der Pipette beträufeln.
Es sollte sich schon eher von unten her über einen Tank, der extern befüllbar ist, lösen lassen.
Halt ein wenig automatisiert, falls man doch mal weg ist für ein paar Tage oder Wochen.
Doch zu sehr Ingenieur :wink:
Hallo,
na ganz so schlimm ist es nun auch nicht!
In einem normalen Farmbereich mit einer ordentlichen Schicht Seramis lässt sich ohne Probleme mal eine Woche ohne nachzuschauen überstehen, und wenn es nicht gerade Hochsommer ist auch noch ein paar Tage mehr!
Zur Sicherheit sollte man sowieso ein Neströhrchen mit Wasserspeicher ins Formikarium legen, was ja auch ein guter Indikator für fehlende Feuchtigkeit im Nestbereich ist, wenn die kleinen Durst bekommen.
Und durch ein zusätzliches verschließbares Loch an geeigneter Stelle lässt sich der Drainageschlauch einsparen.
Ebenfalls gibt es für Pflanzen ja auch schon sehr gute, teilweise geregelte, aber auch sehr teure Bewässerungssysteme.
Gruß
Ulrich
Habe mir jetzt überlegt eine Tröpfchenanlage einzubauen, sprich als ob ich mit der Pipette reintropfe...
Weiterhin eine kleine Drainageschicht Seramis von 10-20mm Höhe.
Würde das reichen? Wassermenge kann ich ja dann über eine Zeituhr regeln. Oder wäre meine Farm dafür schon wieder zu groß?
@Ulrich_W
Kannst Du Deine Idee evt. etwas mehr ausführen, weiß noch nicht ganz in welche Richtung Du denkst.
Gruß
PS: PTFE geht nur auf Glas? Greift das mein Acryl an??
Hallo Sven,
welche Idee?
Gruß
Ulrich
Morgen,
folgende Idee meinte ich.
Und durch ein zusätzliches verschließbares Loch an geeigneter Stelle lässt sich der Drainageschlauch einsparen.
Gruß
Hi,
na ist nicht wirklich ne neue Idee, wurde schon oft beschreiben!
Wer keinen Drainageschlauch im Farmbereich haben möchte, kann durch ein Loch z.B. seitlich oder von hinten durch die Glas- oder Plexiglasscheibe den Farmbereich bewässern.
Durch einen zusätzlich mit Silikon im Loch eingebrachten Schlauch kann man z.B. durch eine Spritze das Wasser auch an einer unzugänglichen Stelle einfüllen!
Gruß
Ulrich
Habe mir jetzt überlegt eine Tröpfchenanlage einzubauen, sprich als ob ich mit der Pipette reintropfe...
Weiterhin eine kleine Drainageschicht Seramis von 10-20mm Höhe.
Würde das reichen? Wassermenge kann ich ja dann über eine Zeituhr regeln. Oder wäre meine Farm dafür schon wieder zu groß?