Kann trockene Landschaft mit wurzellosen Pflanzen empfehlen.
Sieht gut aus, Lasius niger fühlt sich wohl und ist vor allem praktisch und unkompliziert.
Harter Lehmboden kriegt beim Trocknen immer Risse, wen dir das gefällt musst du gar nix dafür machen.
Wurzellose Pflanzen kannst du immer nehmen.
Wurzellose Pflanzen wären allerdings eine gute Alternative zu anderen Pflanzen.
Zu dem Lehmboden habe ich einen Versuch gemacht.
DSC00111.JPG
Teilweise habe ich den Lehm auf der Unterlage festgeknetet, teilweise gegossen.
Das gießen Könnte hinhauen. In dem Bereich der gegossen wurde ist der Lehm in kleine "Schollen" gebrochen, die Fest auf dem darunter befindlichen Gips haften.
Ein Problem sehe ich darin, die Kanten so hinzubekommen dass dort keine übermäßig großen Risse Auftreten, in denen die doch sehr kleinen Pheidole verschwinden, oder zu graben beginnen.
Reißt Lehm auch wenn man ihn mit grobem Sand mischt?
Könnte mir vorstellen dass er dann nicht reißt und ich damit die Kanten machen kann.
Ich werde wohl noch etwas probieren müssen...
LG
Früher gab es bei uns im Hof, also da wo ich aufwuchs, einen Parkplatz. Heute gepflastert, damals aus Sand/Erdboden. Der lockere Sand reißt selber nich, aber verbindet sich mit Wasser und Lehmgemisch und jedwedem anderem Dreck. Bizarre Muster, die so in die Kruste aus Sand und Lehm gerissen wurden, nach sommerlichen Gewitterschauern :D
Würd behaupten, es kommt drauf an wie schnell der Boden getrocknet wird.
Schnelle heiße Trocknung = grobe Risse
Langsame Trocknung = kleinere Risse
Ist nur ne Vermutung. :|
Kann Dieb da nur zustimmen, genauso habe ich das beobachtet.
Ich persönlich bin kein Fan von Rissen im Bodengrund, bringt nur Ärger:
Ameisen die sich drin verstecken, zu graben versuchen, Zeug reinschmeißen... die Risse werden schnell dreckig und lassen sich schwer reinigen.
1:1 Sand-Lehm ist ein guter Boden, wenig Risse aber trotzdem schön grob...
Trocknungsrisse gibt es vor allem durch einen höheren Tonanteil,
Ton quellt wenn er Wasser aufnimmt und schrumpft, wenn er trocknet.
Lehm zeichnet sich durch einen hohen Schluffanteil aus, wodurch er viel Wasser aufnehmen kann, gleichzeitig wenig Totwasser aufweist, aber das hat mit dem Ton nicht so viel zu tun.
Prinzipiell kannst du da alles reinmischen, was du willst, für Risse brauchst du nur einen möglichst hohen Tonanteil...
Habe Diebs Ratschlag beherzigt, den Lehm langsam trocknen lassen.
NetNormaler hat schon recht. Die Risse könnten zum Problem werden, wenn die Pheidole darin verschwinden.
Die Ausführungen über Ton Lehm, Schluff sind mir vollkommen neu. Bisher kannte ich den Unterschied zwischen Lehm und Ton nicht mal.
Die Arena ist jetzt komplett mit Lehm beschichtet, die Kanten an denen die Ameisen entlangzulaufen geneigt sind, sind ausgeglichen. So ein Gematsche.
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Trocknungsrisse gab es ganz gewaltige dabei. Der Tonanteil war offenbar recht groß. Den Ton hatte ich draußen in der Natur (einer Baustelle) gesammelt.
Die Risse habe ich immer wieder zugeknetet und übergeschmiert. Das Ergebnis ist jetzt fast fertig. Die letzten Stellen trocknen. DSC00116.JPG
Eine Landschaft ist nun noch immer nicht vorhanden. Denke mal, ich werde mit dem Lehm Klippen und Berge, sogar Canyons bauen.
LG
So,
nun habe ich die Landschaft teiweise fertig. Habe mich an Canyons orientiert.
1.png
3.png
Da wird noch einiges folgen denke ich.
Die Landschaftselemente schauen cool aus auf diesem Foto - könnten aber unpraktisch werden...
vergiss nicht, dass du Platz zum füttern, dekorieren, putzen etc. brauchst.
Außerdem sollte der Untergrund bei Lasius niger nie lose sein;
alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird von den Arbeiterinnen abtransportiert und irgendwie anders verwendet!
Fütteren und so weiter mache ich direkt auf dem Boden, bzw. auf einer Glasscherbe.
Der Untergrund ist zimlich fest und wurde in trocknem Zustand noch nie angegraben.
Veränderungen lassen sich sehr leicht vornehmen. Der Boden lässt sich aufbrechen, und umformen. Ich versuche das mal zu demonstrieren.
vorher.jpg dabei.jpg danach.jpg
Der Boden trocknet in 10 Minuten, bzw. das Wasser hat sich dann so weit verteilt, so dass alles wie vorher ist.
Reinigen mache ich mit dem Staubsauger. Alles was nicht niet und nagelfest ist wird aufgesaugt. Ameisen werden mittels einer Nylonstrumpfhose aus dem Luftstrum herausgefiltert.
...Nebenbei, in der Arena halte ich Pheidole pallidula.
LG
Reinigen mache ich mit dem Staubsauger. Alles was nicht niet und nagelfest ist wird aufgesaugt. Ameisen werden mittels einer Nylonstrumpfhose aus dem Luftstrum herausgefiltert.
Na Mahlzeit, das halte ich jetzt ehrlich gesagt für die wohl schlechteste Behandlung von eigenen Ameisen, die mir hier untergekommen ist...
Hast du das ernsthaft schon probiert? :shock:
Ich wüsste jetzt zig Gründe dafür, dass diese Methode einfach schlecht und völlig unnötig sein MUSS... :?