Hallo an Alle :wave:
naja wie schon im Titel angekündigt würde es mich interessieren ob und welche Arten man gemeinsam Halten kann ohne ,dass die einen die anderen verspeisen :eat03:
Also ich meine dass man 2 seperate Nester mit einer bzw. mehreren Arenen verbindet, sodass zwei unterschiedliche Kolonien hin und wieder aufeinander treffen und sich gegenseitig tolerieren !
Ist so etwas überhaupt möglich oder gehört es zur "Ameisennatur" die jeweils andere Kolonie zu zerstören? Ich bin nämlich nicht auf ein Gemetzel aus!!!!
Ich weiß ja, dass normalerweise eine fremde Ameise (andere Kolonie=anderer Geruch) von den ansässigen getötet wird aber vllt gibt es ja Ausnahmen...
LG und danke für die Antworten im Vorraus :D
Sophie
PS: Hab bei der Suche nichts anständiges Gefunden
Soweit ich weiß kann man Camponotus spec. mit Temnothorax spec. vergesellschaften, was mit dem Größenunterschied zu tun hat.
Formica (Raptiformica) sanguinea und Formica (Serviformica) cinerea o. fusca.
@ sebastian:
naja an diese Kombination hab ich auch erst gedacht, aber Problem:
von meinen Serviformica wäre nach einiger Zeit nichts mehr übrig!
Denn Raptiformica raubt die gesamte Brut und tötet in einigen Fällen die Königin.
Hatte auch schon an eine seperate Tictacdose in der Farm gedacht in der die Königin drin hockt und sie nicht raus und raptif. nicht rein kann. Aber überleg mal was das für ein Stress für die Servis bedeutet.
Meiner Meinung also eine schlechte Idee
LG sophie
Hi, welche Kolonie kann man mit LN halten?
Danke
Garkeine :) Lasius niger ist nicht zu vergesellschaften. Sind viel zu aggresiv dafür.
@ Kessler ich hoffe das war nicht dein ernst es :) würde ein tödliches Gemetzel geben
Lasius flavus, Myrmica rubra etc, Formica fusca, Temnotorax, Camponotus ligniperda etc, Tetramorium ..etc.,
Diese Arten werden sich gegenseitig nicht Angreifen wenn genügend Platz zur Verfügung steht. Auch ist es stark vom Futter abhängig.
Also das Raptiformica und Formica fusca überhaupt nicht gehen würde, stimmt nicht.
Ich selbst habe zwar keine, bzw. wenig Erfahrung damit, jedoch weiß ich von zwei zuverlässigen Haltern, welche beide Arten zusammen hielten, über 3 Jahre, und es gut ging. Die Becken waren durch Schläuche verbunden, die in eine gemeinsame Arena mündeten.
Es kam gelegentlich zu Raubzügen, jedoch wurde nie eine gesamte Kolonie vernichtet.
Es hängt eben von der Größe ab, die man zur Verfügung hat.
Deine oben genannten Arten würden sich nicht angreifen Ohrene? Wie du schon gesagt hast, es kommt auf den PLlatz an, jedoch trifft dies auf alle Arten zu ;)
Die Arten die ich aufgezählt habe sind sehr passiv.... vor allem Camponotus ligniperda sind wie viele denken auf grund ihrer größe nicht sehr aggressiv. In der Natur nehmen sie sehr oft abstand von anderen Ameisen Arten.
Bei den Raptiformica werden größere Kolonien zu einem nicht unwesentlichen Problem!
In der Natur heben sie ganze Lasius niger Nester und anderes aus. Sie graben sich regelrecht in die Fremden Nester rein.
Wiederum Raptiformica und Camponotus l. würden zwangsweise auch zu Recht kommen. Camponotus sind erst spät aktiv Raptiformica am Abend kaum… bloß hierbei wieder das Problem die Beleuchtung muss den Tagesrhythmus angeglichen werden genau so wie die Temperaturen einen Rhythmus unterliegen müssen. Auch kann es sein das die Camponotus l. regelrecht aussteigen und sich nur so auf die Raptiformica stürzen… Wenn das Becken nicht größer als 1,2m u. mehr ist gibt es wahrscheinlich ein Gemetzel.
sobek das glaube ich gern jedoch werden diese Halter extrem viel Platz für Ihre Tiere gehabt haben. Auch fraglich ob sich die jeweiligen fusca immer wieder gut genug erholen.....
Hier geht es auch doch um ein G e m e i n s c h a f t s b e c k e n damit ist ein Becken für alle Arten gemeint....
Ich empfehle jedenfalls 1x Camponotus l., 1x M. rubra, 1x L. flavus, 1x tetramorium, (kleine KOlonie!!!!! ;) ) 1x F. fusca, in ein ab 1,2m großen Becken. Am Anfang wichtig bitte mehrere Futterstellen bis die Tiere sich aneinander gewöhnen.
Diese Arten würden sich sicher nicht vernichtend angreifen. Ok sicher ist nichts :)
Hatte auch schon ein gemeinschaftsbecken a 1m wo der Platz eher zu dürftig war aber es ging bei ligniperda flavus tetramorium rubra gut.
Bei tetramorium aber bitte aufpassen ^^ große Kolonien können aber ein ziemliches Problem darstellen vor allem weil diese kleine Art andere Nester regelrecht durchwandert und einzelne Tiere aus dem verkehr zieht :) hatte selbst dann fast Angst um meine Camponotus gg
Ich denke das es ne gute Idee ist Camponotus spec. mit Temnothorax spec. zu vergesellschaften. Ist ne überlegung wert :)
@ohrene
Ich dachte nicht umbedingt an ein Gemeinschaftsbecken sondern eher an mehrere Becken die miteinander verbunden sind.
Vllt würden sich die Ameisen so seltener begegnen, wer weiß.
LG
Sophie