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Fishflap: Kommt die Ameisenkolonie eine Zeit lang ohne mich aus? (30. Mär 2007 16:11)

Hallo zusammen,

ich bin fest entschlossen jetzt auch unter die Ameisenzüchter zu gehen, hab mich hier im Forum gut eingelesen und fühle mich der Aufgabe gewappnet. Ich interessiere mich übrigens für das Starterkit 5... (+lasius niger)
Zu meiner Frage: Es könnte öfters mal vorkommen dass ich für 2-3 Wochen nicht zu hause sein und sich in der Zeit evtl. niemand um die Kolonie kümmern kann. Meine Frage bezieht sich hauptsächlich auf die Anfangszeit der Kolonie, später bei großen Kolonien ist wohl eh tägliche Arbeit angesagt, aber das hat ja noch 1-2 jahre zeit ;)

Also, ist es möglich die Ants für einen solchen Zeitraum "unbewacht" zu lassen bzw. für ausreichend Futter und Wasser zu sorgen ohne ein großes Sterben zu befürchten?
Die Antwort ist für mich jetzt noch essentiell bevor ich mir eine Zucht zulege, anders ist die Sache für mich nicht zu verantworten, bzw. macht ja auch kein Spaß.
Danke schonmal,

Oli

FatalError: (30. Mär 2007 17:46)

mhn, honigwasser wird in 3 wochen schon schnell schlecht und die futtertiere gammeln dann ja auch vor sich hin.

mhn, wasser als gel anbieten, das ginge ja, aber man muss auch das nest feuchthalten.

is halt bisschen schwierig.

vielleicht dann doch dem nachbarn geben, oder halt freunden/familie andrehen.

(:

PS: heißt aber nicht, dass es möglichkeiten gäbe, dass zugrundegehen der kolonie zu vermeiden...

NuEM: (30. Mär 2007 19:00)

Mit ausreichend Vorbereitungen, das heißt Futterautomat, Vogeltränke, oder Ähnliches, würde ich persönlich maximal 1 Woche überbrücken. Und auch das nach Möglichkeit vermeiden. Die Ameisen bedürfen im Grunde täglicher Kontrolle, nicht nur wegen der Versorgung, sondern auch wegen der Ausbruchsgefahr. Rutschmittel und Deckel sind zwar ein guter Schutz, bieten ohne Überwachung aber auch keine 100-prozentige Sicherheit.

Aus diesem Grund würde ich Exoten grundsätzlich nie unbeaufsichtigt lassen, und auch heimische Arten wie Lasius niger können sich im Haus einnisten, und eine Bekämpfung erfordelich machen. Das ist nicht nur traurig wegen des Verlustes. Z.B. Lasius niger aus Berlin gelten in Bayern im Grunde als Exoten, da sie sich von ihren bayrischen Artgenossen genetisch Unterscheiden, und eine Vermischung aus Gründen der Anpassung nicht erwünscht ist.