Habe ich allerdings schon z.B. bei Odontomachus gesehen, dient meiner Meinung dazu, die Larven irgendwo hin zu "kleben". Bei meinen Odontomachus ist es zumindest so, dass die Larven an die Wände gehangen werden. Konnte dies allerdings noch nicht bei den apicalis beobachten, allerdings haben sie auch nicht die Möglichkeit dazu. Da die Pachycondyla aber ähnlich Lebensbedingungen haben wie die Odontomachus gehe ich davon aus, das dies der Sinn der Haare ist.
Im großen und Ganzen kann man glaube ich sagen, das die Haare dazu dienen, das die Larven nicht von alleine im Nest rumkugeln.
Danke, Moglie - das mit dem Kleben kann sein. :)
Mir ist nämlich bei den apicalis Eiern aufgefallen, dass auch die gerne an die Formicarien-Scheibe geklebt werden - die haben zwar keine Haare, aber es sieht so aus, als würden die apicalis dann wohl grundsätzlich ihren Nachwuchs in ungewöhnlichen Positionen lagern.
Gruss.
Das kommt wohl daher, dass apicalis sehr oft in senkrechten (morschen) Bäumen zu finden und sich darin in Faserrichtung Gänge frei machen, daher entstehen nicht so viele waagrechte Kammern, und der Platz für die Larven wäre sehr gering (ist allerdings nur ne Vermutung, die ich aus meinen Beobachtungen im Freiland schließe). Bei meinen Odontomachus ist es z.B. so, dass die Larven ausschließlich an die Wände des Gipsnestes gehangen werden und so gut wie nie auf dem Boden zu sehen sind.
Das kommt wohl daher, dass apicalis sehr oft in senkrechten (morschen) Bäumen zu finden und sich darin in Faserrichtung Gänge frei machen, daher entstehen nicht so viele waagrechte Kammern, und der Platz für die Larven wäre sehr gering
Absolut - auch in meinem Becken haben sie sich einen senkrecht nach oben verlaufenden Bereich unter einer Wurzel ausgesucht. Und da kleben zumindest die Eier entweder an der Glasscheibe, oder am Holz.
Gruss.