HI :),
hab ma wieder das Forum durch gelesen, da bin ich auf was interessantes gestoßen.
Vielleicht kennt, der ein oder andere es schon, aber möchte mal wissen was ihr davon hält.
Uns war steht unter Forschung: Schließlich können auf einem einzigen Baum in Südamerika mehr Ameisen arten leben als in ganz Deutschland zusammen. :shock: :shock: :shock:
Kann ich irgend wie nicht glauben!!!
Möchte aber auch nicht, hier was unterstellen.
Ich weiß zwar nicht genau wie viele Arten in Deutschland leben :oops: , aber wie gesagt ich kann´s mir nicht vorstellen
Vielleicht kann mir jemand was genaueres darüber sagen.
Hier klicken: http://www.antstore.net/research.php
Bitte nicht Falsch verstehen.....alles mit Humor sehen, da ist die Welt viel einfacher... :wink:
@ GÖKI
Könntest du uns den ganzen Link einfügen, damit man sich ein gutes Bild über dieses Thema machen könnte ? :grin:
Vielleicht hat der Schreiber sich auf die Grossen Bäume bezogen die in Südamerika anzutreffen sind wie zum Beispiel der Almendrobaum. :wink:
Aber wie gesagt, ein Link zum Thema wäre überaus hilfreich. :D
Mfg Darkness
Nirgens auf der Welt gibt es mehr Ameisen als in Südamerika, und auf einen einzigen Baum wurde um die 50 Arten gezählt.
Und in Deutschland gibt es nur um die 50 Arten oder weniger.
Ihr müsst die kleinen Arten mit einbeziehen, die nur soviel platz brauchen wie eine Wallnuss und weniger.
Nein Frico,
in Deutschland leben mehr als 100 Ameisenarten (Ameisen, beobachten, bestimmen - Bernhard Seifert 1996)!!
In Dänemark dagegen stimmt es mit rund 50 Arten.
Das erwähnte Baum im Regenwald in Südamerika hatte mehr als 100 verschiedene Arten!
Aber natürlich wie du schreibst nicht alle sehr gross.
Nisras
Oh, tschuldigung.
Ich hab es mit Dänemark verwechselt(50 Arten)
Aber ich dachte der Rekord auf einem baum war um die 46 Arten; aber da hab ich mich wohl auch geirrt.
Ihr müsst die kleinen Arten mit einbeziehen, die nur soviel platz brauchen wie eine Wallnuss und weniger.
Das ist ja cool, aber wie sieht das mit dem Revier aus, da ist doch voll die Konkurrenz, nur auf dem Baum.
Nebenbei, wie groß ist den eine Ameise und eine Kolonie ?
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Wenn 111 Ameisen arten nur auf einem Baum leben können finde ich das voll krass, auch wenn die 50m groß sind....vielleicht weiß ja einer noch was genaueres.....über die vielen arten die auf einem Bau.
Info Link(50m hoch): http://www.naturbasel.ch/veranstaltungen/festival/programm-faszinatur/tears-of-wood-almendro/
Ich würde die Aussage nicht gewagt nennen; es sind nicht mehr Ameisen gemeint, sondern nur mehr Arten.
Wenn die Im Urwald auf ein Ast guckst, kannst du dir sicher sein das du dort Ameisen siehst.
Ihr müsst bedenken das es viele arten gibt die gut zusammenleben können,wenig platz brauchen und das ihr dreidimensienal denken müsst.Denn der Baum hat viele Ässte und Blätter;-also viel platz.
Ich würde die Aussage nicht gewagt nennen; es sind nicht mehr Ameisen gemeint, sondern nur mehr Arten.
Wenn die Im Urwald auf ein Ast guckst, kannst du dir sicher sein das du dort Ameisen siehst.
Ihr müsst bedenken das es viele arten gibt die gut zusammenleben können,wenig platz brauchen und das ihr dreidimensienal denken müsst.Denn der Baum hat viele Ässte und Blätter;-also viel platz.
Hölldobler & Wilson (1994): Journey to the Ants, S. 7 (sollte in der deutschen Fassung an ähnlicher Stelle stehen):
Sie haben zusammen mit anderen Forschern auf 8 Hektar Regenwald in Peru über 300 Ameisenarten gefunden, und 43 Arten auf einem einzigen Baum, fast so viele Arten wie in ganz Finnland, und ebenso viele wie in ganz England.
Einer der Vorreiter der Forschung über Regenwaldameisen ist Dr. Manfred Verhaagh, jetzt Hauptkonservator und Abteilungsleiter am Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe, Kurator für Hautflügler (Hymenoptera).
Auf seine Ergebnisse stützen sich auch Hölldobler & Wilson. Seine Forschungen von 1983 - 1985 auf der Station Panguana sind veröffentlicht, z.B. hier:
Verhaagh, M. (1990): The Formicidae of the rain forest in Panguana, Peru: The most diverse local ant fauna ever recorded. – In: Veeresh, G. K., Mallik, B. & Viraktamath, C. A. (eds.) Social insects and the environment. – Proceedings of the 11th International Congress of IUSSI, 1990. - Oxford & IBH Publ., New Dehli: 217-218.
Verhaagh, M. (1991): Clearing a tropical rain forest - effects on the ant fauna. – In: Erdelen, W., Ishwaran, N. & Müller, P. (eds.): Tropical ecosystems. Systems characteristics, utilization patterns, destruction, conservation concepts. – Margraf, Weikersheim: 59-68.
Man muss allerdings bedenken, dass nicht alle diese Arten in den Baumkronen auch ihre Nester haben! Sie wurden in Fallen bzw. auch von Hand gesammelt, wobei natürlich Arten mitzählen, die im Boden nisten und zum Furagieren auf die Bäume klettern.
Aus Deutschland sind inzwischen wohl etwas mehr als 110 Arten bekannt (Nr. 111, Myrmica microrubra, ist weggefallen, aber B. Seifert hat seit 1996 ein paar dazu gefunden, u.a. Ponera testacea). Das wird man dann in der Neuauflage seines Buches finden.
Gruß Earlant
@Gorilla
das mit können steht doch auch bei mir oben in Text, was heißt hier "sehr gewagt", worauf willst du hinaus? Wenn ich das doch nicht glauben kann und gucken will wie andere User das finden, kann ich das doch mal an´s Tages Licht führen. Ich hatte extra unterm Text geschrieben "bitte nicht Falsch verstehen", hoffe trotzdem auf ein gutes miteinander :wink:
@Frico
mit dem "das ihr dreidimensional denken müsst. Denn der Baum hat viele Äste und Blätter;-also viel Platz", da hast du auch wieder recht.
@earlant
Ob wohl sie am Boden nisten und zum Furagieren auf die Bäume klettern, weiß jetzt natürlich nicht wie da hervor gegangen wird.....mit dem zählen