hab ja damals eine Kolonie bestellt u auch Queens nachbestellt... kurz zu vor auch mir 200 worker von Würmchen besorgt, die wiederum auch die Queens gut aufgenommen haben.
Die Ameisen befanden sich ein einem 100x60x40cm großen Aquarium....in einem Erdnest...
Seit einem Monat fiel mir auf das die Ants immer passiver wurden, ich sah immer weniger Ants durch das Aquarium spazieren.
Heute konnte ich es mir nicht nehmen lassen u grub im Aquarium, ich fand die Queens, u gerade mal ca 20 worker so gut wie gar keine Brut, u 2 relativ große Soldaten.....
Ursprünglich waren es ja mal 250Worker und mehr....
Meine Vermutung ist höchstens das irgend welche Milben ihnen zu schaffen gemacht haben, oder das die Boden Temperatur zu kalt war... obwohl ja die Lufttemp. 28 - bis 29Grad waren. ka jedenfalls hab ich sie wieder in ein rea-glas gesetzt das ist schon bitter^^^ Den Queens geht es gut aber ich kann es mir nach wie vor nicht wirklich erklären.
Ich kann auch nur jeden empfehlen, wenn die Kolonie noch nicht extrem groß ist, sie in einem kleinen Becken zu halten, da sie sich extrem <- oft verlaufen.
MfG René
Hallo ohrene,
danke für Deinen Beitrag. Wie immer wieder von Ameisenhbaltern zu lesen ist, gibt es insbesondere in der Startphase Probleme mit Pheidologeton diversus.
Ich wünsche Dir viel Glück mit Deiner restlich verbliebenen Kolonie! Habe keine Scheu uns zu kontaktieren, wenn sich die Situation weiterhin zu ungunsten der Kolonie verändern sollte.
Viele Grüsse
lustiger weise seh ich gerade im rea-glas das die Brut ständig postiv zu nimmt.... das mit der startphase weiß ich ja, hab mich damals immer gefragt warum nur.. jetzt versteh ich es :)
Damals,
ist die Queen mit einpaar Arbeitern verschüttet worden und nur ein Teil konnte nur noch an die Oberfläche. An deiner Stelle würde ich den Rest des Bodens nochmal mit einem Löffel umgraben um dann zu gucken ob sich noch irgendwo Arbeiter verstecken.
Du hättest ja auch die Leichenberge der verstorbenen ~200 Arbeiter sehen müssen.
@Frey, das mit dem verschütten kann auch dafür verantwortlich sein, da ich oft zu viel Feuchtigkeit hinzugeben habe, u. der Boden wohl zu Sandig war.
Habe das ganze Aquarium mittlerweile umgegraben u nichts gefunden...
Die Ants im Rea.-glas fühlen sich bisher wieder sehr wohl u die Brut steigt ständig....
Nimm einen zerstäuber , dauert zwar länger aber du brauchst keine angst haben das gänge einstürtzen, und nicht solange sprühen bis sich fützen bilden.
wiso wollt ihr alle ein erdnest?
das hat duch nur nachteile.
und kommt mir nicht mit artgerecht, das is die haltung eh nicht.
Ich werde meinen P.d. auch ein Erdnest anbieten.
Das ist einfach Natürlicher und sie können machen was sie wollen darin.
Wenn man bei Lasius niger ein Ytong nimmt, oder bei Camponotus ligniperde stellt man schon ein unterschied fest.
Jede Gattung /Art hat halt ihre eigenen "Reviere" und man sollte das auch so einrichten.
Und wenn ich mal halt die Königinnenkammer nicht sehe, ach ja, mein Gott.
Ich werde davon nicht Sterben. Aber die Tiere können davon großen Schaden nehmen wenn man ihnen nur Beton anbietet.
finde da hat Frame allerdings recht, es ist mehr "Artgerecht" wenn die Ants selber die größere ihrer Brutkammern bestimmen können. In einem Ytong ist das nun mal nicht der Fall, und besonders wenn die Kolonie sehr groß ist, kann das extreme Auswirkungen haben, das sie z.b. Brutkammern teilen müssten etc....
@HeldGoP das die Ants in Gefangenschaft nicht über das Leben verfügen, was ihnen in der Freiheit geboten wird ist sicher richtig, jedoch um so mehr wir von diesem Schema abweichen um so problematischer wird die Haltung...
Ein Ytong Nest mag schon etwas schönes sein, aber ich persönlich denke mal, dass es für die Queens extrem belastend ist. Sie ist dauernd unter einem Lichteinfluss und leidet darunter. Das beste Beispiel ist wenn von außen schon leichte Lichtflüsse auftauchen die Ameisen im Ytong Nest aktiver werden, so wie auch das sie meist krampfhaft viel Baumaterial ins Ytong Nest schleppen... die Rote Folie hilft da nicht wirklich...
Bezüglich der Pheidologeton diversus, bis sie mind. mehr als 500 Tiere verfügen, würde ich keinem mehr raten diese in ein großes Becken zu verfrachten. Bei fast allen Haltern die Probleme hatten mit denen ich bisher auch gesprochen habe, war es der Fall das die Ants plötzlich verschwunden sind und nur noch wenige bis gar keine worker mehr vorhanden waren.
Ich möchte hier kurz nochmal die Anmerkungen zu Pheidologeton diversus in Erinnerung bringen. Man rät auch vom Ytong ab, da diese Art gerne buddelt...
Aber diese Art ist leider sehr empfindlich und die Chance, dass die Kolonie nach dem umsetzten überlebt ist weit unter 50% !
Die Temperatur sollte im Bodenbereich auf keinen Fall 30°C oder mehr betragen, tagsüber sollte die Temperatur ca. 24°C-28°C betragen, nachts bei 20°C-24°C.
Was die Luftfeuchtigkeit angeht, gibt es in der freien Natur größere Unterschiede zwischen Regen- und Trockenzeit. Wichtig ist, dass ein Teil des Bodens immer feucht sein muß (dadurch entsteht genügend Luftfeuchtigkeit im Terrarium, es ist kein Vernebler notwendig). In der Trockenzeit ziehen sich die Pheidologeton diversus teilweise in den Boden zurück in die tieferliegenden Erdschichten, wo es noch feucht ist.
Vorsicht beim Anbringen eines Heizstrahlers. Er sollte so hoch hängen, dass die Pheidologeton diversus nicht darunter verschmoren, da sie etwas ungeschickt sind aus so einem Hitzekegel zu entfliehen. Nachts sollten Heizstrahler ausgeschaltet sein.
Ein Ytong-Nest eignet sich nicht so gut für Pheidologeton diversus, da die Tiere immer graben. Wenn man Ytong verwendet, sollte man ihn in Erde einbetten, damit sich die Tiere ihre Kammern selber bauen können (durch vergrößern oder verkleinern der Ytongkammern).
Als Boden sollte man keinesfalls Kies verwenden, da sie damit keine Bautätigkeit vornehmen können. Geeignet ist ein lehmiger Sand, notfalls tut es auch ein sandiger Gartenboden.
Eine sehr gute Ausbruchsicherung sollte das Becken haben, besonders wenn die Kolonie einmal groß geworden ist. Normalerweise machen sie nur Raubzüge ins Zimmer und kehren dann geschlossen zurück ins Terrarium, aber bei so einem Raubzug können sie kleinere Tiere, wie Spinnen, Echsen, oder Fröschchen (z.B. in anderem Terrarium ) umbringen, (natürlich versuchen sie dabei auch Menschen anzugreifen). Vom Raubzug im Zimmer zurückgebliebene Ameisen sterben nach ein bis zwei Tagen, da die Zimmerluft für sie zu trocken ist.
Falls noch Fragen dazu sind, kann man uns auch gerne anrufen
http://www.antstore.net/viewtopic.php?p=20571&highlight=#20571
Grüsse