Ich kann das mit dem "festkleben" der Mückenlarven nur bestätigen. Meine Ln schaffen es auch nicht. Hilft nur sie soweit zu trocken bis sie nicht mehr festkleben können.
Hmmm,
für Kolonien in der Startphase habe ich noch eine Idee:
Fruchtfliegen, welche auch in der Aquaristik verfüttert werden, sind ein ausgezeichnetes Futter für kleine Kolonien. Man kann sie im Zoofachhandel kaufen oder selber züchten. Teilweise treten sie auch in der Wohnung auf.
Ich hab meine Camponotus sp., als die ersten Pygmäen geschlüpft waren, eine Woche lang nur mit den Fruchtfliegen gefüttert. Zusätzlich bekamen sie Zuckerwasser ( aus braunem Rohrzucker ) Das Resultat war, dass alle Königinnen unentwegt Eier legten und die vorhandenen Larven enorm schnell wuchsen.
Vor dem Verfüttern kann man sie, wenn die Ameisen die flügelosen Fliegen nicht selbst fangen können, durch einen ganz SANFTEN Druck mit dem Finger immobilisieren. Wohl gemerkt sanft... die Tiere sind nur etwa 2mm "groß"
Grüße
Wie wäre es, PTFE in die Futterschale zu schmieren, dann kleben die Larven nimmer ;-)
(Just kidding)
Wie beitet ihr eigntlich euere honig/wasser- oder zucker/wasser- Lösung an ?
Bei mir gehn die Ameisen nicht dran
Bei mir bekommen die Ameisen ihr Zuckerwasser in einem kleinem, glasiertem Keramikuntersetzer ( Blumentopfuntersetzer ), da alles andere zu klein ( passt zu wenig rein ) ist.
Außerdem verfüttere ich kein HONIG-Zucker-Wasser, da ich festgestellt habe, dass meine Camponotus sp. dieses garnicht bzw nur dann nehmen wenn ich wirklich nichts anderes anbiete.
Ich biete seit ich die Kolonie habe ( etwas mehr als 1 Jahr ) nur Zuckerwasser (gesättigte Lösung ) an. Das Zuckerwasser wird aus braunem Rohrzucker, gemischt mit weißem Zucker, angesetzt. Das Verhältniss zwischen br. Rohrzucker und w Rübenzucker beträgt etwa 10 : 1.
Ich konnte bisher keinen schadhaften Einfluss von dem Zuckerwasser auf die Ameisen registrieren ( wird ja immer gerne gesagt, dass Honigwasser besser sei - meine Erfahrungen haben das weder bestätigt noch widerlegt, insofern bleibe ich bei reinem Zuckerwasser ).
Grüße
Also, meiner Meinung nach entspricht kaum etwas mehr der Blattlauspipi (bzw. -absonderung) als aufgelöster brauner naturbelassener Rohrzucker (nicht Muskovade, sondern "Vollrohrzucker") ... entsteht doch beides aus Pflanzensaft.
Während Honig aus Nektarsäften und "Bienenspucke" (Enzyme, Aminosäuren etc.) besteht, und damit eigentlich weniger dem natürlichen Nahrungsgegebenheiten entspricht?!
Jedenfalls ist das für mich die Erklärung, warum sie lieber auf Rohrzucker losgehen.
Na rate mal aus was die Bienen Wald-, Blatt- und Tannenhonig machen ....
.... richtig .... Blauttlauspipi ;-)
Wird dann nur mit Enzymen versetzt, weiter eingedickt und so weiter.
Ich hoffe es wird nun keinem übel ;-)
Dann müssen wir mal einen Test mit Wald- und Tannenhonig machen.
Den hab ich nicht zu Hause, weil der mir nun gar nicht schmeckt ...
Wer erklärt sich bereit zum Test?
ich habe nur Wald und TannenHonig hier und den nehemn sie nicht
naja ich hab von meiner Honiglösung schon mal probiert... schmeckt gar nicht so schlecht^^
meine AMeisis scheinen sie aber nicht so zu mögen... glaube ich probier es auch mal mit Zuckerwasser.