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Phaidole: (18. Apr 2006 13:45)

Und in Welchen kammern halten sich die Königinnen auf? In den 23 oder in den 25 Grad warmen gebieten?

(wenn schon gefragt wurde, sry)

Mfg.

Darkness: (18. Apr 2006 14:54)

@ Phaidole

Nein, das ist eine neue Frage. :grin:
Bei mir war es anfangs so, dass die Königin sich die wärmeren Kammern vorzog. Später als es eine riesige Menge an Brut gab, wanderte die Königin in eine etwas unterstehende Kammer um der Brutmenge Platz zu machen. Schliesslich hielten sich in ihrer Nähe ja auch die grössten Soldaten auf und die beanspruchten auch eine Menge an Freiraum.
Ich nehme deshalb an, dass die Entwicklung des Nachwuchses bei wärmeren Temperaturen schneller verläuft. Ähnliches Vorgehen konnte ich schon bei verschiedensten Arten beobachten, diese transportierten ihre Brut immer an die wärmste Stelle. Da muss die Mutter wohl oder Übel Rücksicht nehmen. :D
Konntest du vielleicht auch schon bei deinen Kolonien feststellen.

Mfg Darkness

Phaidole: (18. Apr 2006 18:42)

Ok. Bei meinen Arten ist dass ganz ähnlich. Zwar halte ich nicht Pheidologeton diversus, aber dafür jede menge andere Arten.

Danke für die Antwort.

Mfg.

skateduffy: (18. Apr 2006 20:02)

Und schon wieder brauch ich Hilfe...

In meinem Ytong bildet sich an den Scheiben der einzelnen Kammern Staunässe oder die Scheiben laufen teilweise an. Was kann ich dagegen tunß Ist der Ytong zu feucht?

Mfg kevin

Darkness: (18. Apr 2006 22:18)

@ skateduffy

Also das mit dem Ytong ist gewöhnungsbedürftig. Bei mir sind anfangs die Scheiben auch angeloffen. Das Problem hast du ja schon erkannt. Die Feuchtigkeit ist schuld. Sobald du mithilfe einer Wärmelampe den Ytong bestrahlst, oder sich die Temperatur der Luft in den Kammern erhöht, beginnt es zu kondensieren. Die eben entstehende Feuchtigkeit schlägt sich auf dein Glas nieder und schon ist es passiert. Das ist wirklich manchmal zum verzweifeln.
Was man dagegen machen könnte ist eine gute Frage. Die Antwort wüsste ich nur zu gerne. Zuerst kannst du ja mal aufhören den Ytong-Stein für eine gewisse Zeit zu bewässern. Danach die Bewässerungsrate etwas senken. Man könnte auch den Stein Lüften wenn noch keine Ameisen sich in ihm befinden, nur würde ich dieses Verfahren bei deiner exakten Konstruktion nicht empfehlen.
Es wird sowieso ein Weilchen dauern, denn schliesslich sind Ytong-Steine nicht optimal durchlüftet, also so eine Art kleine Sauna für Ameisen.
Aber trotzdem ist es nicht allzu schlimm. Bei mir ist das Beispielsweise passiert als die Ameisen schon drin waren, aber gestört hat es sie nicht wirklich. Schlussendlich hast du ja noch das Tongranulat, das auch beim Mindern der Feuchtigkeit hilft.

Mfg Darkness

Necturus: (19. Apr 2006 10:22)

Hey skateduffy,

ich habe das Problem damals damit gelöst,das ich alles an Heizmöglichkeiten vor die Scheibe gestellt habe,dazu alle Verbindungen geöffnet und den Deckel entfernt. Das ganze Nest trockenzulegen dauerte aber einige Tage - sobald das Kondenswasser weg war und ich die Heizungen ausgeschaltet hatte, kam es innerhalb einiger Stunden wieder.

Gruß
Necturus

skateduffy: (19. Apr 2006 17:13)

Thanks an Darkness.

@ Necturus

Das mit der totalen Beheizung des Beckens mache ich auch gerade. Wie gesagt kommt die Luftfeuchtigkeit dann aber beim Abkühlen wieder. Naja, ich mach das jetzt so lange, bis es eben nicht mehr so ist. Aber wenn ich dann das nächste mal befeuchte, müsste doch trotzdem wieder das gleiche Problem auftreten auch wenn ich weniger befeuchte oder?

Und jetzt das Schlimmste!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

In den unteren Kammern bilden sich kleine Härchen, ähnlich wie Zuckerwatte. Ich hoffe das sind nur Kalkablagerungen und kein Pilz!!! Noch ist die Frabe weiß und nicht grün. Hätte ich das bloß mit dem Lehmanstrich gelassen...
Ich bring mich sonst um... :cry:

Necturus: (19. Apr 2006 17:56)

Hey Duffy,

Ich habe später einfach sehr viel weniger Wasser verwendet, und das Problem ist nicht wieder aufgetaucht. Ich denke du kannst mit noch viel weniger Wasser auskommen,da die Ytongsteine ja quasi überhaupt keine Verdunstungsoberfläche haben, glaube Dulgosch (?) hatte eine ähnlichen Aufbau wie du, schau einfach mal wie oft und viel er bewässert hat.

Zu den weißen Häärchen:
Das klingt leider eindeutig nach einem Pilz, Kalk sieht anders aus und entsteht eigentlich auch so schnell nicht. Hast du die Steine eingeklebt?

Gruß

Necturus

HeldGoP: (19. Apr 2006 18:15)

ich habe eine kleine heizmatte auf der glasscheibe.

es ist eine 3W (sehr wenig für ne heizmatte) 10x12cm, wärmestrahl matte.

wenn man einen teil das matte mit alufolie abklebt kann man ein temperaturgefälle an der scheibe erreichen. die abgeklebte fläche wird wärmer weil die infrarotstrahlen nicht in die kammern strahlen.


mfg

skateduffy: (19. Apr 2006 19:03)

Also ich versuche das Nest jetzt trocken zu legen und richtig zu erhitzen. Ich hoffe das ich dann den Schimmel wegbekomme. Bin mir aber echt noch unsicher ob es welcher ist. Ist denn jede Art von Schimmel für die Meisen schädlich...

Die Steine sind eingeklebt. Keine Chance das zu zerlegen....

Manno...


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