@twister
An dieser Stelle nochmals den Hinweis:
man sollte es nicht meinen, aber das Substantiv Gaster ist weiblich, d.h. DIE Gaster.
Ciao, JoFausK. :)
ich wollt mal wissen wie ich am besten Schimmel aus dem Rehagenzglas bekomme die Ameisen scheint es nicht zu stören oder Schädigt es sie nur auf dauer??
Hi,
höchst wahrscheinlich gar nicht!
Das beste was Du machen kannst ist ihnen ein
neues Reagenzglas anzubieten. Durch den Wasser-
tank hat der Schimmel halt recht optimale Bedingungen.
Und dazu kommt ja noch der Dreck den die Ameisen
produzieren.
Aber sicher das es wirklich Schimmel ist oder kann
es auch sein das das RG einfach nur durch die Zeit
dreckig geworden ist?
Naja, wie auch immer, geh auf Nummer sicher und
biete ihnen ein neues an.
Muss nochn bissel klugscheißen ^^ Ein Reagenzglas
tut nicht rehabilitieren sondern reagieren, also ohne "H"....
Naja, das Glas selbst tut natürlich nichts von beidem
aber ich denk du weisst was ich meine ;)
Moin Leutz,
ich hab da ein eventuell baldiges Problem.
Ich hab ja nun das Starterset 5 mit einer Kolonie Lasius niger. Soweit läuft alles prächtig und die ersten Nachkommen gibt es auch schon.
Auf der Seite 3 dieses Threads hab ich ganz oben einen Link zu einem Bild gesetzt, wie meine Farm aussieht. Wie man dort sehen kann, geht ein Strohalm von ausserhalb in die Farm, dann seitlich runter. Unten steckt dieser auf einem 2ten Strohalm, der dann in die Mitte der Farm geht. Meine L. niger haben sich momentan auf der anderen Seite breitgemacht, wo der Schlauch zur Farm ist. Allerdings haben sie dann irgendwann angefangen und haben auf der anderen Seite am Strohalm runter gegraben bis etwa zur Hälfte der Farmhöhe und dann eine etwas größere Kammer in Richtung Mitte angelegt. Jetzt haben sie aber vor ein paar Tagen begonnen am Strohalm bis runter zum Granulat zu graben. Da der 2te Strohalm, der im Granulat ist sich etwas dumm verbogen hat, ist unterhalb des Strohalms vom Rand bis zur mitte hin eine Höhle mit der höhe von ca. 0,5cm. Heute morgen habe ich gesehen das meine Ameisen begonnen haben Sand/Lehm-Gemisch in diese Höhle zu schleppen, bis zum Strohalmende, das ich glücklicherweise mit Watte verschlossen habe. Es kann sein dass ich jetzt überreagiere, aber was ist wenn die sich da unten einnisten, dann kann ich überhaupt nicht mehr bewässern von aussen, sonst überschwämm ich die ja total. Von oben mit einer Pipette kann ichs auch haken, da ich kein Ausbruchsschutz habe, da ich ja von außen bewässern kann und mir dann wenn es zu viele werden alle abhauen wenn ich den Deckel öffne. Jemand eine gute Idee, wie ich das Problem löse, bzw. weis jemand ob die sich da unten überhaupt einnisten oder das nur verschließen wollen?
mfg
seb
Wenn es da unten beim Granulat durchgehend feucht ist, werden sie sich dort nicht einnisten. Sie werden dann weiter wohnen. Den Sand, den sie beim Baue übrig haben, wird halt irgendwo hingebaut, wo er nicht stört, z.B. um eine ebene Oberfläche in den Gängen zu erhalten u.ä.
ich hätte eine ergänzende Frage:
Wenn ich die rote Folie so zuschneide dass sie oben mit dem Sand und unten 1cm über dem Granulat abschliesst, werden sie sich dann schön in der Mitte ansiedeln? Mache das eigentlich um die Feuchtigkeit vom Granulat im Blick zu behalten aber man kanns ja auch noch mit ner zweiten Funktion benutzen.
Das kann sein, dass die den Hohlraum da unten als Ablage benutzen. Sie scheinen auch momentan wieder eher in der Mitte auszubauen. Mal beobachten, wie es sich so die Tage entwickelt. Wenn sie wirklich da unten was machen sollten, dann schneid ich die Folie ab, des is eigentlich keine schlechte Idee. Oben an der Sandoberfläche würde ich die Folie nicht kürzen, denn irgendwann haben sie die ganze Farm von oben bis unten besetzt und dann scheint aber von oben Licht rein, dass ist bestimmt längerfristig bestimmt störend.
Huhu again,
meiner Lasius niger holen öfters Sand/Lehm Gemisch aus der Farm und bauen damit die Honiglösung-Tropfen zu, trinken aber denoch weiter davon Was hat das zu bedeuten, sind die Tierchen so schlau sich selbst vorm ertrinken zu schützen?
Es gibt zwei Interpretationen dieses Verhaltens. Ameisen tragen häufig Erdklümpchen und kleine Steine zu klebrigen Stellen, und werfen sie hinein. Dadurch verringern sie die Gefahr, hereinzufallen und kleben zu bleiben. Außerdem verstecken Ameisen ertragreiche Nahrungsquellen gerne vor Konkurrenten. Beides trifft auf Honig zu. Es ist sowohl ein "gefährlicher" Klebstoff, als auch eine wertvolle Nahrung. Was von beidem letztendlich das Verhalten auslöst, oder ob es gar eine Kombination von beidem ist, lässt sich schwer herausfinden.
Dieses Verhalten konnte ich bei meiner Camponotus herculeanus Gyne heute auch machen, aber jetzt weiß ich ja schon wieso. Nur ein wenig Absurd das Ganze, denn die Gyne misst fast 2cm und die "pfütze" war ein einzelner Tropfen Honiglösung :lol: :lol: