Hallo,
wie Herr Kalytta bereits geschrieben hat, bin ich ebenfalls kein Freund von Streitereien, doch möchte ich hier abschließend noch einiges klarstellen, da in Forenbeirägen so einiges Missverstanden werden kann.
Das sich die Shops getrennt haben , war, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ein Resultat von langen Gespächen und unterschiedlichen Vorstellungen hinsichtlich Shopkonzeption.
Falsch ist die Information, dass nur Herr Kalytta alleine für die Reisekostenaufkommen musste! Über viele Jahre - bis Anfang 2005 - hatte ich die Hälfte der Reiseunkosten übernommen und auch so einige Verlustreisen mitfinanziert.
Und Vorschläge hinsichtlich Preisgestaltung / Preissenkung hatte Herr Kalytta seine eigenen Vorstellungen, was in sofern in Ordnung war, da er in unserer Abmachung die Preise vorgeben konnte.
Das Preise im Handel gesenkt werden, um besser im Wettbewerb zu stehen, liegt in der Natur der Dinge.
Was soll daran schlecht sein? Dies ist tägliche Praxis - wir leben in einer Marktwirtschaft!
Ich habe ja oben schon geschrieben, dass man Verantwortung nicht durch den Preis steuern kann.
Wichtig ist hier die gute Aufklärung, Informationsweitergabe etc. was wir, wie alle sicherlich auch bestätigen können, auch tun.
Durch gute Zusammenarbeit mit Fachleuten auf dem Gebiet, der Terrarisik sowie Biologen ist es uns möglich, eine gute Beratung zu geben.
Leider gibt es z.B.auch Anbieter, die empfehlen, Waldameisen ohne Königinnen in ein Formicarium zu halten
Zum Kritikpunkt: "Spielweltformicarien" die wir ebenfalls zwischen der Vielzahl an naturnahen Formicarien anbieten, ist nur dann etwas zu sagen, wenn wir die Kunden nicht aufklären würden. Dem ist aber nicht so! Wenn Kunden mit dem Wunsch an uns herantreten, diese Behältnisse zu erwerben, so klären wir sie dahingehend auf, dass diese nicht für eine dauerhafte Ameisenhaltung geeignet, sondern nur für kurze begrenzte Beobachtungen einsetzbar sind, .
Auch die Aufklärung durch Einführung der Risikoklassen war uns wichtig, was Herr Kalytta leider als verkaufshinderlich fand.
Natürlich müssen wir (Herr Kalytta und ich) unseren Lebensunterhalt damit bestreiten und müssen somit wirtschaftlich handeln, und diesen Gesichtspunkt in unserem Tun mit einbeziehen.
Aber unser Bemühen von ANTSTORE kundenorientierend zu arbeiten und unseren Verkauf von Ameisen seitens von Herrn Kalytta als "Billigameisen" zu bezeichen, vermittelt für mich den Eindruck eigene Angebote mit dieser Äusserung aufwerten zu wollen.
Auch über Herrn Kalytta könnte ich so einiges nennen, was ihn in ein anderes Licht rücken würde, aber ich denke, shopinterne Dinge gehören nicht in ein öffentliches Forum. Aber fairerweise muss ich auch umgekehrt sagen, das ich durch Herrn Kalytta viel gelernt habe und auch das Reisen mit ihm, auch wenn es mitunter etwas umständlich war, hatte mir viel Spass bereitet.
Ich bin der Meinung, alle Mitbewerber und natürlich auch wir sind bemüht, unseren Job bestmöglich zu realisieren, was Qualität und Service angeht.
Entscheiden tut es letztendlich der Kunde.
So, ich hoffe, ich konnte hier nochmal meinen Sichtweise der Dinge in der Sache etwas erläutern.
Ich danke den Moderatoren für das Eingreifen hier, da hier wieder vom Thema abgelenkt wird und in unangemessener und unsachlicher Art und Weise diskutiert wird.
Es ist zu überlegen, ob diese Streitbeiträge entfernt werden um die Sachlichkeit zu wahren.
Gruss Martin
Mein PC war mal ganz teuer, jetzt gibts den gleichen, und sogar bessere, für weniger Geld. Voll gemein! QQ
Wer den Wert seiner Ameisen am Preis festmacht, hat schon verloren.
Hallo,
@NuEm
Zwei Dinge warum dein Vergleich hinkt:
Zum Einen, ein Computer ist eine Ware bei dem der Zeitwert einkalkulierbar ist, das heißt ich weiss schon vorher was er in einem Jahr Wert sein wird!
Zum Anderen, der Preisverfall eines Computer ist auf die Neuerung dieses Produktes zurückzuführen, je schneller ein neueres nachfolgendes Produkt auf dem Markt ist, desto schneller der Preisverfall!
Dies ist aber bei Ameisenkolonien beidesmal nicht der Fall.
Vielleicht hat der Preisnachlass (allgemein nicht nur Attas) auch etwas Gutes, nämlich dass weniger Leute aus kommerziellen Interessen Raubbau in der Natur betreiben?
Gruß
Ulrich
Hola,
so ganz kann ich die Aufregung hier im Thread nicht verstehen....
Da wird an anderer Stelle ua gegen "earlant" gekaspert, weil dieser eine Regulierung oder gar ein Verbot des Exotenhandels/der Exotenhaltung forciert und alles heult auf... "freier Handel für freie Deutsche, wir wollen nicht reguliert werden..."
Und jetzt fordern gerade diese Personen eine Regulation durch den Preis?
Also nur freier Handel für diejenigen, die es sich leisten können oder möchten???
100,-Euro für eine "Mickerkolonie" mit 10 Arbeiterinnen ist auch mit Taschengeld oder in der Ausbildung nicht gerade wenig... kommt ja auch die momentan noch notwendige Anreise nach Berlin dazu. (Ok, für Berliner nur 2,10 mit der BVG :hehe:)
Das Argument "hoher Preis für verantwortungsbewussteren Umgang" ist aus meiner Sicht eher ein Armutszeugnis! Sind wir denn soweit, dass nur ein geldlicher Wert unser Verantwortungsbewusstsein und unsere Fürsorge für Tiere weckt?
Es ist doch eher wünschenswert, dass alle Halter vor der Anschaffung selbst einer 5,-Euro-Kolonie reiflich überlegen, ob sie diese auch tatsächlich halten können und wollen... oder ist das Tier für 5,-Euro weniger wert?
Hier sind ja wohl mal die Foren mit Aufklärung gefragt, nicht die Preise... aber bei jeglicher Aufklärung wird ja gleich alles in Grund und Boden geredet.
Erinnere ich mich doch gut an die Posts zum Thema "Acromyrmex in Köln"... haben nicht so einige User in typisch aggressiver Manier die Attinen als ABSOLUT GEFAHRLOS beschrieben??? (Stammen die Acromyrmex nicht gar aus der Prä-Anstore-Grottengünstig-Schäppchen-Zeit?)
Saulus zum Paulus, wenns ans Geld geht??
Auch nicht zu vergessen: solange sich Halter noch L. humile ins Haus holen und/oder zum Verkauf anbieten, ist diese ganze Argumentation für mich schlecht nachvollziehbar. Vergessen wir auch die teilweise erschreckend günstigen Pheiole nicht.
Antstore und H. Kalytta haben halt verschiedene Vorkosten und geben diese weiter... was ist daran falsch? Pöser Pube Martin, weil seine Gewinnspanne zu gering ist?
Soll Martin nu lieber ala Tankstelle/Sprit die Preise anpassen (Preisabsprache) und sich ne goldene Nase auf sein Avatar malen? Dekorativ, keine Frage... aber in unserem Sinne?
Ich persönlich geniesse jeglichen Preiskampf oder Preisverfall... so kaufe ich zB meine Lebensmittel, DVD´s und Elektrogeräte günstiger :D
Auch ist es höchst interessant, welche Preise möglich sind... und welche bisher herrschten!!!
Was die Beratung angeht: nix mit Aldi-Mentalität "Kolonie unter den Arm geschoben und aus dem Laden getreten" :D
Meinem Freund wurde vielmehr von Antstore überraschend direkt (für einen Händler mit kommerziellem Interesse) die Problematik der Attinen-Haltung beigebogen mit besonderem Augenmerk auf den imensen Platzbedarf und die extrem aufwändige Futterbeschaffung!!
Nicht einmal die Sushi-Finger-Gefahr wurde ausgespart.... OHNE expliziete Nachfrage!
Binsch ja mal kein Fan des Handels :D Aber da gabs echt nix zu meckern... abgesehen von mangelndem Kaffee *Uta anschubst*
Ich will niemandem hier einen Vorwurf machen. Aber vielleicht doch ein paar Denkanstöße geben, die so manches „Weltbild“ zurechtrücken könnten?
Es ist ja vielfach richtig gesagt worden, dass beim Ameisenhandel der Kommerz vorrangig ist – die Händler wollen leben.
Preisverfall: Wenn ein Händler eine billigere Quelle für seine Ware Ameisen auftut und die günstigeren Preise an die Kundschaft weitergibt, so ist das doch absolut normal. Wenn er damit zur übermächtigen Konkurrenz für andere Händler wird: Auch normal. – Weshalb kaufen wohl selbst die renommiertesten Autohersteller Teile ihrer Produkte in Billiglohnländern?
Ein weiterer Gesichtspunkt:
Der Anschaffungspreis für Atta ist ja das geringste Problem, ob zum „alten“ oder zum neuen Preis. Die Endgröße einer Atta-Kolonie ist im Antforum gerade zu bewundern; und es ist ein Atta-Nest, ich habe selbst schon ähnlich große gesehen!
http://antforum.cydreams.de/exotische-arten/5386-ameisenhuegel-deluxe.html
Das bedeutet aber doch für den verantwortungsbewussten Halter, der die Tiere „artgemäß“ halten und nicht als Bonsaikultur dahin mickern und bald krepieren lassen möchte, dass er bald nach der Anschaffung und für lange Zeit immer wieder ziemlich viel „Zubehör“ anschaffen muss, Behälter, Schläuche usw..
Was kann ein Händler, der Ameisen und das Zubehör dazu führt, besseres tun, als möglichst viele Kolonien billig auf den Markt zu werfen?
Das erinnert doch an die billigen Drucker, weit unter Wert verkauft, aaaaber die Tintenpatronen …..
Wertentwicklung lebender Tiere:
Die ist recht unterschiedlich. Ein Gebrauchshund (Blindenführ-, Polizeihund etc.) wird mit seiner Ausbildung und Leistungsfähigkeit teurer; ebenso ein Sportpferd, das von einem Sieg zum nächsten läuft. Bis das Alter eine Grenze setzt.
Das ist übrigens bei Sportlern und auch bei arbeitenden Menschen so ähnlich: Der Wert (das Gehalt, bei Sportlern auch der „Verkaufswert“) steigt mit der Qualifikation und Leistungsfähigkeit, dann sinkt er wieder, wenn der altersbedingte Leistungsabfall eintritt (der kluge Mensch baut vor mit Rentenversicherung, Vermögensaufbau, …).
Ein 08/15- Hund wird als Gebrauchthund keine Wertsteigerung erfahren, und auch das in diesen gesteckte Futter, Tierarztkosten usw. ändern nichts daran.
Junge Tiere sehen oft attraktiver aus (Kindchenschema bei Hund, Katze, Fohlen, Goldhamster etc.), nicht zu vergleichen mit einem alten, über kurz oder lang sabbelnden und riechenden Haustier.
Wie sieht das mit Gebrauchtameisen aus ? – Ähnlich. Auch hier sind die Jungtiere, aus denen man eine Kolonie selbst aufziehen kann, eigentlich am wertvollsten: Die Lebensdauer der Königin ist begrenzt. Je jünger gekauft, desto länger hat man etwas davon.
Andererseits gibt es Leute, die möglichst sofort eine große Kolonie (mit „Wuselfaktor“ :lol: ) haben wollen. Der Kreis solcher „Kunden“ dürfte begrenzt sein, vielleicht Zoos etc., und so ein paar ganz ungeduldige „Halter“, die nicht sehr weit voraus denken können.
Das Problem ist, dass große Kolonien nur schwer zu sammeln oder zu importieren sind. Und nur rasch wachsende Kolonien (z.B. Atta) erreichen in befristeter Zeit eine entsprechende Größe. Für den Privathalter sind sie dann oft schon ZU groß. Es lohnt also kaum, billige Königinnen als Spekulationsobjekte zu kaufen, in der Hoffnung, die großen Völker dann teurer verkaufen zu können: Dafür ist der Markt zu eng.
Bleiben noch Kolonien zu Nachzuchtzwecken , aus denen man dann Jungköniginnen oder, bei polygynen Arten, Teile mit Jungköniginnen (?) weiter verkaufen kann.
Auch die aber wachsen einem schnell über den Kopf, wenn alles gut geht. Und wenn sie nicht schnell wachsen, ist die Sache wieder unrentabel. Meist scheint es nicht gut zu gehen. Siehe die diversen threads zu Myrmecia pavida.
So, das sind ein paar Gesichtspunkte zum Thema. Wie gesagt: Ich will niemanden angreifen, nur zum Nachdenken anregen!
MfG
Earlant
Hallo an alle,
ich will nur kurz etwas zu der meines Erachtens unsinnigen Diskussion beitragen.
Ganz klar wird hier, das es einigen Ameisenhaltern nicht nur um die Tiere, sonder eher auch um deren Wert geht. Ich kann das teilweise verstehen. Diese Arten sind nun mal teuer und einige Halter mussten damals lange sparen. Das die Kolonien jetzt billiger angeboten werden und somit bereits gekaufte Kolonien im Wert sinken ist halt ärgerlich. Wer wie die Preise macht und an wem oder was das liegt ist hier völlig irrelevant. Ein Ameisenhalter, der die Tiere wirklich zum beobachten hält bzw. sogar Wissenschaft und Forschung betreibt, dem wird es ziemlich egal sein, ob seine neu Kolonie Atta XYZ 500 Euro oder 100 Euro kostet. Er wirs sie sich kaufen!
Die Wirtschaft bestimmt nun mal den Preis, wie bei jeden anderen Gütern auch. Oder beschwert sich hier jemand bei Media Markt, dass sein gebrauchter Laptop keinen Wert mehr erziehlt, weil der Neu noch bessere so billig ist???
Antstore macht hier nun mal die Preise. Einmal aus Gewinnabsicht und zweitens um Ameisenhaltern eine Möglichkeit zu bieten. Ich finde die momentan günstigen Preise bei Antstore gut. Es gibt vielleicht doch ein paar Halter, die für diverse Arten keine 300 Euro ausgeben können, oder dafür lange sparen müssten Da sind doch 99 Euro attraktiver. Das jetzt auch angeblich 12 jährige sich eine solche Art anschaffen ist nun mal eben so. Genauso gut hätte sich dieser Personenkreis aber auch einheimische Arten für 20 Euro kaufen können und auch da falsche bzw. eine nicht artgerechte Haltung durchführen können.
Kurz und Knapp:
Es geht hier nicht um Geld, sonder um Lebewesen. Jeder der sich eine Kolonie zulegt muss auch das im Hinterkopf haben und nicht das Geld, Weiterverkauf, Wertverlust etc.
Noch ein kurzes Beispiel:
Früher hat die Atta XYZ 300 Euro gekostet. Jetzt 99 Euro. Einige Halter beschweren sich über den hohen Wertverlust den sie jetzt bei einem Weiterverkauf ihrer alten Atta hätten. Diesen Wertverlust gibt es für einen wahren Ameisenfreund nicht. Er hat mit dieser Kolonie eine Bereicherung für sein Hobby erlebt und einige neue erkenntnisse erzielt. Das ist der wahre Wert und somit kein Verlust!
Mfg Kevin
@skateduffy
Wie kann eine Diskussion sinnlos sein, wenn sich doch so viele Leute daran beteiligen? Und wenn jemand eine Diskussion als sinnlos erachtet, dann ist er wohl doch so viel davon angetan, dass er gezwungen wird darüber nachzudenken! Daran stören sich doch die meisten!
Dass der Vergleich mit dem Computer hinkt und hier unpassend ist hab ich weiter oben schon geschrieben und deine anderen Argumente verdrehen hier die Tatsachen!?
Es ist nicht irrelevant wie die Preise zustandekommen oder wer sie macht, das ist ein elementarer Bestandteil dieser Diskussion.
Wenn jemand wissenschaftliche Forschung betreibt, dann ist es elementar, dass dies so billig wie möglich erfolgt und nur die notwendigsten Mittel angeschafft werden! Anderenfalls wär ich schon längst mit meinem privaten Raumschiff zum Mars geflogen! :wink:
Übrigends, ein wahrer Ameisenfreund würde sich erst gar keine Ameisen irgendwo besorgen, schon gar nicht, wenn er sie wie Atta nicht wieder aussetzen kann. Vorallem wenn es ihm wirklich um die Lebewesen geht! Man kann alles durch die rosa Brille betracheten, aber diese Aussage ist doch wohl ein bisschen weltfremd oder?
Gruß
Ulrich
Hallo,
@NuEm
Zwei Dinge warum dein Vergleich hinkt:
Zum Einen, ein Computer ist eine Ware bei dem der Zeitwert einkalkulierbar ist, das heißt ich weiss schon vorher was er in einem Jahr Wert sein wird!
Zum Anderen, der Preisverfall eines Computer ist auf die Neuerung dieses Produktes zurückzuführen, je schneller ein neueres nachfolgendes Produkt auf dem Markt ist, desto schneller der Preisverfall!
Dies ist aber bei Ameisenkolonien beidesmal nicht der Fall.
Vielleicht hat der Preisnachlass (allgemein nicht nur Attas) auch etwas Gutes, nämlich dass weniger Leute aus kommerziellen Interessen Raubbau in der Natur betreiben?
Gruß
Ulrich
Hinkt in keinster Weise. Der Preis der Ameisen wird hauptsächlich durch die Verfügbarkeit bestimmt, da die Nachfrage relativ konstant ist. 08/15 Ameisen wie Lasius niger sind dementsprechend preiswert, zu Schwärmzeiten teilweise für unter 3 Euro pro Königin zu haben. Logisch, dass Ameisen die teils aufwendig aus den Tropen beschafft werden, teurer sind.
Nun ist es aber naiv anzunehmen, dass dem immer so ist. Der Ameisenmarkt wächst. Dementsprechend entwickeln sich immer bessere Kontakte, die Händler finden neue Zulieferer etc. Das Ergebnis ist zwangsläufig: Der Preis sinkt.
Wer dachte, er hätte da eine tolle Geldanlage gefunden, brauch sich nur über die eigene Kurzsichtigkeit ärgern. Und wer nicht warten konnte, bis es günstigere Angebote gibt, war halt ungeduldig. Persönliches Pech und kein Grund, nun einen Aufstand zu machen.
Schließlich bleibe ich bei meiner Aussage: Wer den Wert seiner Ameisen am Preis fest macht, der hat schon verloren.
@Matze94
Das Problem Ohrene ist schon länger bekannt und wird in diesem Thread nicht noch einmal durchgesprochen.
Ende der Durchsage :)
Grüße
Pagodin
Sorry NuEm aber,
wo ist da denn jetzt der vergleichende, nicht hinkende Zusammenhang zu deinem Computer?
Ich rede hier von Zeitwert und Preisverfall und du von Verfügbarkeit, Nachfrage und Beschaffungskosten! Da ist ja der Vergleich mit einer Tüte Milch noch zehmal besser!
Nochmal zum Verständnis, ich geh in einen Laden und kauf eine Tüte Milch sagen wir mal für einen Euro! Ich weiß ganz genau, die Milch ist nach Ablauf des Halbarkeitsdatum nichts mehr wert, sagen wir mal nach einem halben Jahr. So jetzt geh ich aber nach 3 Monaten wieder in den gleichen Laden und siehe da die Tüte Milch kostet nur noch 30Ct. Will hier ernsthaft jemand behaupten, dass ihn das nicht ankotzen würde?
Na ja vielleicht der Milchfreund aus liebe zur Milch, villeicht hatten die Kühe ja einen schlechten Tag! :-k
Wenn ich das ganze jetzt aber mit einem Computer durchspiel, dann weiß ich schon vorher, wenn ich ihn nach einem Jahr verkaufen will, bekomme ich nicht mal die Hälfte des ursprünglichen Preises und ich weiß ebenfalls, dass es für den ursprünglichen Preis oder sogar billiger einen besseren Computer gibt!
Die Preisbildung bei diesen zwei Gütern ist zwar vergleichbar, aber die Schwerpunkte sind völlig unterschiedlich.
Die Preisbildung bei einer Ameisenkolonie hat ja Earlant, im speziellen für Atta, schon sehr schön beschrieben.
Ich sag nur Milchtüte nicht Computer!
Gruß
Ulrich