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The Boss: (27. Jul 2004 08:56)

>Ich rede nicht von Pflanzen, ich rede von den Grünen als ideologische Partei. <

das war mir auch klar. Das war nur einfach ein Beispiel mit den Pflanzen.

>Klär mich auf, ab wo ist es rücksichtslos<

wenn man zum Beispiel die Regenwälder abholzt und jeden Tag dadurch zich Tierarten ausgerottet werden. Oder wenn man Wale und Robben nur aus Profitgier abschlachtet. Auf jeden Fall gehts der Natur schlechter als vor einigen Jahren

>Es gibt (bzw. soll geben) Veganer, die sollen Mineralien essen. :P <

naja, ich weiß nicht ob ich von sowas satt werden würde :-)

um wieder aufs Thema zu kommen:
ich denke auch das man nicht mehr auf die industriellen Nutzung von Insektengiften verzichten kann. Wie du sagstest Markus

greets

Boss

metatrOn: (27. Jul 2004 09:11)

also erst mal muss ich ja sagen: das thema is top!!
und dann mal zum insektengift:also bei uns ist das nicht so wirklich tragisch denke ich mal. ausser vor ein par jahren, als sich die -hmh- seidenspinnerraupe (hieß die so??) so explosionsartig vermehrt hatte, dass die bedrohung bestand ca 50% der deutschen wälder würden langfristige schäden davontragen. naja da is insektengift wohl schon angebracht.
oder stell dir mal vor du wohnst nicht hier bei uns sondern zB so in ägypten wo ab und zu mal so komischei heuschrecken quer durchs land ziehn und alles platt machen. gut, da wird man mit insektenspray nicht wirklich viel ausrichten können aber knuddeln werden sie die viecher mit sicherheit auch nicht....

sachen generell zu verbieten ist immer schwer. ich bin zB auch gegen clonsoja etc, aber wenn in ca 100 jahren die weltbevölkerung mal die billionen erreicht hat wird es wohl genug mäuler zu stopfen geben und es wird nicht mehr reichen mit normalem nicht-genmanipuliertem essen weil zu wenig platz und zuviel hunger. das leben ist nunmal grausam.

Markus: (27. Jul 2004 09:26)

>wenn man zum Beispiel die Regenwälder abholzt und jeden Tag dadurch zich Tierarten ausgerottet werden. <

Natürlich ist das nicht so schön, aber dann soll mal einer von den -ach so engargierten- Grünen (und sonstigen Individuen, die großartig dagegen plädieren und dabei Millionen machen) da hin gehen und den Leuten erklären, warum sie alles abgeben sollen, ihren ganzen Luxus und ihre Überlebenshilfen, nur damit einige -in ihren Augen- wertlosen Spezies überleben.

>Oder wenn man Wale und Robben nur aus Profitgier abschlachtet. Auf jeden Fall gehts der Natur schlechter als vor einigen Jahren.<

Auch hier bringt Verhandeln nix, die Arbeiter sind froh, genug zu verdienen, vielleicht würde es ja was bringen, wenn man kleinere U-Boote mit Torpedos hineinsetzen würde. ;-)
Vor Jahren ging es jedoch noch deutlich schlechter damit!

>also bei uns ist das nicht so wirklich tragisch denke ich mal.<

Hast du mal ein Kartoffelfeld ohne Spritzmittel gesehen?
Ich schon.
Da hängt kein Blatt an dem Anderen.

Aber in Deutschland kann man sagen, wird 10*weniger Spritzmittel genutzt, als im größten Teil des Auslandes, teilweise schon zu wenig.

>ich bin zB auch gegen clonsoja etc, <

Wieso?
Da unsere Grenzen offen sind, MÜSSTEN wir ja schon mit diesen Produkten arbeiten, um überhaupt noch halbwegs wettbewerbsfähig zu sein, wenn kein Klonsoja, dann aber auch keine Tonnen überproduzierten Weizen aus Frankreich, obgleich wir hier genug produzierten.

>aber wenn in ca 100 jahren die weltbevölkerung mal die billionen <

Glaub mir, DAS würde sicherlich nicht passieren. ;-)
Und wenn, dann würden wir uns wie früher gegenseitig dezimieren.
Menschen halt. ;-)

The Boss: (27. Jul 2004 09:46)

> ...dann aber auch keine Tonnen überproduzierten Weizen aus Frankreich, obgleich wir hier genug produzierten.<

klar wird in Deutschland genug produziert. Aber ich denke wir sind bekannter für unsere Autos als für unseren Weizen ;-)
Der landwirtschafltiche Sektor spielt bei uns eben eine immer kleinere Rolle und wird in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich langsam aber sicher ganz "versiegen". Darum sind wir im Endeffekt auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen. Zumal ja einige Sachen bei uns nicht angebaut werden können.

Markus: (28. Jul 2004 13:01)

>Der landwirtschafltiche Sektor spielt bei uns eben eine immer kleinere Rolle und wird in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich langsam aber sicher ganz "versiegen".<

Dies geschieht nur durch die überzogenen Verordnungen und Bürokratie in Deutschland, jedoch frage ich, wie wollen wir die Qualität unserer Nahrung beurteilen, wenn wir sie nicht selbst produzieren?
Außerdem werden wir so nur abhängig, den Effekt kann sich jeder denken.

>Darum sind wir im Endeffekt auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen. Zumal ja einige Sachen bei uns nicht angebaut werden können.<

Eben nicht, wir produzieren genug, nur waren unsere Politiker bis heute nicht fähig, alles so zu regeln, dass es billiger wäre, das Produkt, was hier produziert werden kann, attraktiver zu machen, wenn schon die Verordnungen blieben, so wären neuartige Zölle für Importwahre wohl angebracht...

Aber was solls?
Die Welt bekommen wir eh nicht verändert.

The Boss: (28. Jul 2004 14:15)

So siehts aus. Also wollen wirs hierbei belassen und hoffen das es besser wird.


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