Zur Zwangsexekution:Man kann die Läuse mit einer Mischung aus Mehl und Wasser einschmieren.Diese verenden dann sehr schnell und können von den Ameisen noch als Futter verwendet werden.
Hallo,
zu den Zuchtpflanzen: probier es mit Lippenblütengewächse (rote/weiße Taubnessel, leonotis usw.) sowie die meisten Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln- wie hier schon richtig erwähnt wurde) weiterhin gurt geeignet (vor allem wegen der Größe) noch viele andere (a. mexicana, justicia), vor allem auch aromatische Pflanzen, aber Efeu ist sicher keine gute Wahl. Im übrigen gibt es Zimmerrosen (ca. 20cm, 4 Euro) die wohl besser als die großen empfindlichen Gartenrosen geeignet sind. Grüne Blattläuse habe ich noch eine Menge falls interresse besteht (dann aber schnell). Zur Blattlausbekämpfung auch immer gerne Seifenwasser zum besprühen (stell ich mir auch einfache vor als mit Mehl herum zu handttieren (Schimmel??). Meiner 6 jährigen Pflanzenzuchterfahrung nach gibt es auf fast jeder Pflanze Blattläuse, wenn es dieser schlecht geht, also im Zweifelsfalle heraus aus dem Licht und los geht die Vermehrung. Verusch es mal mit Bilsenkaut, das kriegt keine Blattlauskolonie tot! (hyosc. albus)
Die ganzen Zitate sind super, jetz ich:
"Ihre Theorie ist verrückt junger Mann, aber nicht verrückt genug."
Niels Bohr
Apropo Blattläuse - wenn man eine pflanze in ein terrarium pflanzt, wie hält man die pflanze eigentlich klein genug , hinterher gehen die ameisen mit der pflanze einfach raus^^
da ich auch für die blattlauszucht interessiere hab ich bei google noch eine schöne seite gefunden.
http://www.froschkeller.de/blattlaus.htm
allerdings geht aus ihr auch nicht hervor welche blattlausart verwendet wurde oder wo der halter diese herbekam.
@ToLeDo
Wahrscheinlichst handelt es sich dabei um die Große Mitteleuropäische Bohnenblattlaus (Acyrthosiphon pisum).
Ihre Vermehrung ist recht einfach. (leider?^^) Sie bringen innerhalb weniger Tage selbst wieder Nachwuchs zu stande. Sie geht nur auf Bohen und Erbsen, kann also frei im Zimmer kultiviert werden. (Sie geht nicht auf andere Zimmerpflanzen über!)
Die Kultivierungsform auf der angegebenen Webseite ist wohl die einfachste und effektivste. Man muss sich nur überlegen, wie man die Ameisen am Eingraben hindert, denn die Pflanzen müssenr egelmäßig ausgewechselt.
ACHTUNG: Bei Kultivierung im Freien sollte man an seine Nachbarn denken. Es somit vielleicht lassen?! ^^
@ Waldläuferin
danke für die nützlichen infos. weißt du vielleicht wo ich diese blattläuse herbekomme? oder kommen die von ganz allein wenn ich erbsen oder bohnen auf meinem balkon züchte?
ich hab auch schon überlegt kleingärtner zu fragen ob sie läuse für mich haben aber das klingt ein wenig lächerlich :D
@ToLeDo
Ich weiss, wo du Weizenblattläuse bekommst. Inwieweit die auch auf andere Pflanzen gehen weiss ich nicht. HIER
Wo man Erbsenblattläuse herbekommt, forsche ich selbst noch.
das wäre doch mal eine schöne ergänzung für den antstore.
eine blattlauszucht vielleicht in einem gefäß oder auf einer pflanze. für halter von [B]L[/B]asius niger oder [B]M[/B]yrmica rubra wäre das ein interessantes angebot.
Haferblattläuse bekommst du mittlerweile recht einfach im Netz. Sie werden zur Anzucht von Marienkäfer und andren Blattlausjägern in Gemüse- und Blumengewächshäusern benutzt.
in Deutschland wären sie zum Beispiel bei ReNatur , in der Schweiz zum Beispiel bei BioControl .
Es gibt eine Menge weiterer Anbieter. Dies ist nur zwei schnell gefundene Möglichkeiten.
Für die Kultivierung im Formicarium wären Erbsenblattläuse allerdings geeigneter, denn sie gehen nur auf Erbsen und Bohnen und greifen damit keine Zierpflanzen an.
Man müsste nur jede Woche eine neue Bohne hochziehen und mit 14 Tagen ungefähr, kann sie ins Formicarium gestellt werden. Die Blattläuse wandern selbst auf die Pflanze bzw. werden von den Ameisen hinübergetragen. Die alte und wahrscheinlich ziemlich mitgenommene Pflanze kann dann entfernt werden.
Zu beachten ist noch, dass bei einer intensiven Lichtbestrahlung von ca. 16 Stunden die nichtgeschlechtliche Fortpflanzung genutzt wird. Dies hat eine sehr hohe Fortpflanzungsrate nicht beflügelter Individuen zur Folge.
Zur Zeit sammel ich infizierte Blätter eines in der Nähe stehenden Apfelbaumes und lege sie ins Formicarium. Da meine Lasius niger Kolonie noch klein ist, werden die Läuse gejagt, gekillt und eingesackt. Aber das ziemlich flott.
AntStore wird sich kaum mit der Kultivierung von Blattläusen beschäftigen können. Der Absatz wäre nicht ausreichend, um Investitionen und Arbeitsaufwand zu rechtfertigen. (LEIDER)
Da ich den Thread `Läusezucht, Fakten´ von 06 gelesen habe, aber keine neue Aufwärmaktion starten will, eröffne ich mal diese neue Discu.
Um es vorweg zu sagen:
Rosen sind einfach zu schade, um als Futterpflanzen zu leiden!
Was aber eignet sich für den Daueraufenthalt im Terra?
Als Gärtner habe ich ein paar kleinbleibende Pflanzen entdeckt, welche wirklich sehr gut passen:
Poa annua, Einjährige Rispe, ist kleinbleibend und in den meisten Rasensaaten enthalten. Dieses Gras kann man wohl nirgends als Topfgut kaufen. P. annua ist ein Kosmopolit, kommt also mit allen Klimata zurecht- ausgenommen dichte Waldungen.
Maximalhöhe 15cm, Durchmesser bis 15cm. Lasius flavus nutzen grade diese Pflanze als Kammer für ihre Wurzelläuse.
An Saatgut können wir aber auch `Ziergräser´ von Plantania verwenden, eine annuelle Mischung von bis 30cm hoch werdenden Gräsern. Enthalten sind z.B. das Kanarengras und auch Hasengras. Die Sämlinge würde ich allerdings in Vorkultur ziehn, da ihr Wasserbedarf eventuell zu hoch ausfällt für eine Direktsaat im Becken.
Was kann ich noch empfehlen?
Da sind mehrere kleine Pfeffersorten, Peperomia. Sie erweisen sich als trockenheitstauglich und sind zudem dekorativ. Auch Usambara lädt Läuse gradezu ein, ihre Rüssel in das weiche saftreiche Gewebe zu stechen. Sicher können wir auch tropische Sedumarten verwenden, doch bei all dem ist auf deren klimatische Bedingungen zu achten.
Für das Regenwaldbecken kommen Philodendren als Futterpflanzen in Betracht, während Bromelien wie Tilandsien eher schlecht sind.
Intressant jedoch wäre der Wachsblumenstrauch, eine weitere Liane, deren Blütendolden von sich aus Zuckersaft bilden.