Nun melde ich mich auch mal wieder zu Wort:
Ich kann Euch nicht sagen ob ich Brut habe, geschweige denn wie es meinen kleinen Süssen geht. Nachdem in den ersten Wochen (nach der Gr. Woche) nichts passierte hatte ich mich entschlossen jeder Queen ein eigenes Becken mit Bodensusbtrat anzubieten. Dies schien ihnen auch so gut zu gefallen, dass sie sich innerhalb weniger Tage eingebuddelt haben.
Meine Heizmatte ist von morgens 09:00 - 18:00/20:00 an (nachts wirds ja in Australien auch etwas kälter). Einmal in der Woche bekommen sie von mir neues Futter, Körner sind dauerhaft zu erhalten. Nur leider kann ich nicht sagen, ob sie was gefressen haben, denn sie sind nicht so hilfsbereits eindeutige Mengen zu fressen, um meine Hoffnung (dass sie was fressen) zu bestätigen.
Ich sitze also genauso wie ihr auf dem trockenen und muss mich gedulden. Ich habe natürlich noch den kleinen Vorteil, dass ich wenigstens noch andere Ameisen zum Angucken zu Hause habe (meine Weber sind jetzt schon zum dritten Mal umgezogen).
Hi,
@Bianca: Schön, dich mal wieder zu "lesen"... ;-)))
Mich beschäftigt nun auch nicht unbedingt die Tatsache, WAS bei der Königin passiert (sehe ich ja: nichts! :-)), sondern vielmehr WARUM ! (BTW, ich habe eine Menge (Vogel-)Spinnen zum beschäftigen, dadurch kompensiere ich das Nichtgeschehen (cooles Wort) bei meiner Ameise ganz gut... ;-))
Trotzdem, und daher die Frage an Dich, Cyberole, was machst du anders als wir, falls du erfolgreicher bist?
Außerdem dachte ich bisher immer, die Intention einer Ameisenkönigin sei, so schnell wie möglich ihre Existenz zu sichern, respektive eine Kolonie zu gründen (vorausgesetzt, äußere und innere Bedingungen lassen dies zu...). Nur wissen das die Königinnen "unserer" Art offensichtlich noch nicht so genau, oder aber irgend eine der o.g. Bedingungen passt noch nicht. Also, Bianca und alle anderen "Erfahrenen" ;-) hier im Forum : wie lange läßt so eine Königin sich in der Regel Zeit, bis sie ihren Staat begründet? (Kann man das verallgemeinern?) Oder ist "unsere" Art (von der ich immer noch nicht genau weiß, welche es nun konkret ist) da eine Ausnahme???
Dann hätte ich schon mal einen ersten kleinen Anhaltspunkt für das WARUM und laß mir für´s nächste Mal wieder neue Fragen einfallen. ;-)))
(Ich bin eben ein neugieriger Mensch....)
Liebe Ostergrüße,
Thomas
Hmmm, ich sehe da sogar drei Möglichkeiten, erstens könnten die Bedingungen nicht stimmen, zweitens könnte es nicht sein, dass die Königinnen nicht ohne Hilfe von Arbeiterinnen gründen können (gut eher unwahrscheinlich), oder drittens, dass es eine sozialparasitäre Art ist, die ihren Wirt braucht.
Noch ne Möglichkeit wäre, dass sie zu oft bewegt werden (bei Lasius niger werden die Eier dann oft sogar gefressen).
Zu Punkt 1. : Mein Wissen zu dieser Art habe ich von Gerhard K., der mir zumindest Information bezügl. steppenartiger Bedingungen (in jedem Falle: heiß und trocken, wobei "heiß" ab einer bestimmten Bodentiefe natürlich relativ ist) in Westaustralien gab, woher er die Königinnen dieser Art hatte.
Zu Punkt 2. : Interessant! Das bedeutet in der Natur wohl, daß die Königin nach erfolgter Befruchtung sich mit ein paar Mädels auf den Weg macht, um ein neues Heim zu beziehen. Bei dieser Art aber eher unwahrscheinlich, da Gerhard K. die Königinnen nach Flügelabstoß solitär gefunden hat.
Zu Punkt 3. : Noch interessanter! Wovon könnte eine körnersammelnde Art parasitär abhängig sein? Lt. Information glaube ich das nicht, denn meines Wissens sind andere Körnersammler (Messor) das doch auch nicht? Das muß natürlich nichts heißen, in Áustralien haben sich ja einige Tierarten anders entwickelt. Wär mal interessant von Cyberole zu erfahren, ob seine Oma ihm diesbezügl. Infos zukommen ließ...
Zu Punkt 4. : Wär natürlich möglich. Im Regelfall lasse ich sie in ihrem Formikarium in Ruhe (siehe Foto Haltungsthread) und füttere sie lediglich 1-2x pro Woche (Wattestäbchen mit Honigwasser, halbe Babyschabe). Ist das zu viel an Bewegung? Wenn ja, müsste ich das RG vorn wieder öffnen und der Königin das Futter direkt vor dem Ausgang des RG anbieten. Könnte ich natürlich probieren. Bisher dachte ich immer, ein verschlossenes RG sei besser, weil die Ameise dann ihr "sicheres" Revier hat (viele benutzen während der Gründungsphase einen zurechtgeschnitzten Korken als RG-Verschluß in den das Wattestäbchen gesteckt wird. Da muß das RG aber zwecks Versorgung auch wieder bewegt werden...)
Sie hat auch definitiv einen dickeren Hinterleib bekommen, falls das in diesen Zusammenhängen von Bedeutung ist.
ich hab mir in letzter zeit mal einiges überlegt und das ist dabei herausgekommen :
Wenn sie aus der Steppe kommt, wo es ja relativ heiß ist, könnte es doch sein, dass ihre Gründungsphase erst bei einer kälteren Jahreszeit beginnt beider auch mehr Futteraufkommen zu finden sein sollte. Vielleicht kühl ich das Formicarium mal etwas runter...
Was haltet ihr davon? Ist nur ne überlegung...
Grüße und schöne Ostern
Jacob
Hallo,
Ja es ist eindeutig die selbe Art.Meine Oma wohnt am rande von Sydney also mehr an der Küste.
Im moment habe ich 2 Arbeiter und etwas Brut genaueres kann ich nicht sagen da sie im Erdnest im momment leben bei 27 C.Die Erde befeuchte ich alle 3 Tage mal kurz mit sprühen.Sammen werden selten angenommen aber ich biette kleine Fliegen an diese werden 1 mal in der Woche von mir verfüttert.
Gruß Cyberole
@Jacob: Sagte ich ja ein paar Antworten zuvor. Wobei mich dann allerdings ernsthaft wundert, daß diese Art sich ca. im Dez. (=Hochsommer in Australien) verpaart und dann mit der Gründung auf den Winter (in Australien) wartet. Aber, wie schon erwähnt, in Australien entwickeln sich einige Tiere anders....
@cyberole:
Ja es ist eindeutig die selbe Art.
Die Artfrage bleibt interessant. Du mußt schon einen seeehr guten Blick haben, um festzustellen, daß dies die gleiche Art ist!!! ;-))
Hast du unsere Königinnen so gut in Erinnerung? Oder woher weißt du das??? Und mehr an der Küste bedeutet ja auch mehr Luftfeuchtigkeit, wohingegen unsere Meisen eher aus Trockengebieten (=Steppe) stammen. Weißt du denn wenigstens, WAS für eine Art das ist?