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Martin S.: (24. Feb 2006 21:57)

Hallo earlant,

Danke für die Anfrage. Die Angaben zum noch aus der Apotheke zu besorgenden Wirkstoff wurden in der Produktbeschreibung ergänzt.
http://www.antstore.net/shop/product_info.php?products_id=517

Gruß Martin

ohrene: (24. Feb 2006 22:09)

Wohl dem, der googeln kann. Oder auch:
„Wer das alles nicht weiß, kauft leicht so manchen Sch…“


es ist und bleibt aber trotzdem eine Tatsache das es geholfen hat.... leider auch die Ameisen ein wenig belastet hat. Ohne das Mittel zu vor war eine vorige Kolonie nur noch mit Milben übersät..... später ging sie auch ein

earlant: (26. Feb 2006 09:10)

@ M. Sebesta: Vielen Dank für die Information betr. Ameisensäure!

@ ohrene:
es ist und bleibt aber trotzdem eine Tatsache das es geholfen hat....
Das habe ich auch nicht bezweifelt! Mich würde nur immer noch interessieren, welcher Wirkstoff in dem Mittel dafür verantwortlich ist.
Was Sie mitgeteilt haben, war die so genannte „Formulierung“, also die Trägersubstanz (Molke) (das kann auch Wasser sein oder ein anderes Lösungsmittel zum geeigneten Verdünnen und zur bequemen Anwendung des Wirkstoffs) und ein paar „Stabilisatoren“, die verhindern, dass sich etwas in der Flasche absetzt oder dass der Inhalt bakteriell zersetzt wird (was bei Molke sehr schnell der Fall wäre).

Falls da wirklich sonst nichts auf der Flasche oder auf einem Beipackzettel steht, sollte mal jemand (vielleicht ein Reptilienhalter? Oder doch ein Ameisenhalter?) sich die Mühe machen, die Herstellerfirma anzuschreiben. Der Wink mit der falschen Angabe „rein pflanzlich“ dürfte vielleicht genügen um Gesprächsbereitschaft zu erzielen. Ich mache das nicht selbst, weil ich ohnehin keine langfristige Ameisenhaltung mehr betreibe, also keinen Nutzen mehr daraus ziehen kann.

Gruß Earlant

PS: Das Thema Milbenbekämpfung ist für alle Ameisenhalter so wichtig, dass man vielleicht den thread entsprechend umbenennen sollte. Mein Vorschlag: "Milben, Bekämpfung, Milbenprobleme". (Das wird mit der Suchfunktion sicher rasch gefunden).
Die Frage nach "nützlichen Milben" hat sich ja anscheinend erledigt, jedenfalls werden sie nicht mehr angeboten.

earlant: (1. Mär 2006 17:41)

Merkwürdig: Interessiert sich hier denn von den 2.373 members sonst niemand für die Milbenprobleme? Nicht nur in der Wissenschaft kommt man nur mit Neugier voran. So habe ich heute halt selbst an NamibaTerra geschrieben. Und auch gleich Antwort bekommen:

Sehr geehrte Herr,
wir haben Ihr Schreiben gelesen. Dazu folgende Anmerkungen:
1) Bei den angegebenen Substanzen handelt es ausschließlich um die wirksamen Bestandteile.
2) Es sind keine weiteren Wirkstoffe oder gar Toxische Substanzen in dem Präparat enthalten.
Das die Ameisen diese Aktion überlebt haben und nicht erstickt sind ist erstaunlich. Dies liegt wahrscheinlich daran, daß die Substanz nur dünn aufgesprüht wurde und nur die kleinen Milben ganzflächig bedeckt waren. Die Substanz wirkt auf Spinnenartige Wirbellose (Milben, Zecken) dadurch, daß bei diesen durch Verkleben die Atmung unterbunden wird und diese ersticken / austrocknen.
Bei anderen Insekten führt bei dick- und großflächigen Aufsprühen am Tier die Anwendung ebenfalls zum Tode, wenn dann nicht mehr genügend Tracheenatmung möglich ist.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Info geholfen zu haben
Mit freundlichen Grüßen
Namiba Terra GmbH
Auf die nicht-pflanzliche Herkunft der Inhaltsstoffe ist man nicht eingegangen. Fast stolz bin ich darauf, dass ich das Wirkungsprinzip, Ersticken und Verkleben der Parasiten, erahnt hatte.

Was man daraus für die Anwendung bei Ameisen schließen kann, überlasse ich Euch selbst…..

Gruß Earlant

TheSummiter: (1. Mär 2006 21:41)

Nun das ist ja recht interessant das man die Milben durch einfaches ersticken loswerden kann, ich hätte ja gedacht das die Milben durch irgendwelche Inhaltstoffe sozusagen vergiftet würden.
Ich bin mir nicht sicher aber am Anfang hatte ich auch irgendein Viehzeugs in meinem Nestbecken rumkrabbeln was sehr klein war, meist in feuchtem Sand und Erde aber die habe ich nicht im Nest beobachten können. Ich habe zur Bekämpfung einfach die beiden Nesteingänge abgedichtet und nen halben Lieter kochendes Wasser oben draufgegossen. Danach habe ich das Wasser entfernt und die prozedur wiederholt und diese winzigkleinen weißen krabbeltiere waren vernichtet.
Naja ich hoffe meine Kolonie wird niemals befallen und gedeiht weiter so wie bisher.

earlant: Milben: Wie ging's weiter? (16. Mär 2006 08:54)

Ich finde es immer schade, wenn so ein thread plötzlich abbricht. Jemand, der sich informieren möchte, liest sich durch, und dann fragt er sich: Ja, und was jetzt?

@ ohrene: Wie geht es nun, 2 Wochen später, der mit RepGuard behandelten Kolonie?

Gibt es Andere, die mit dem einen oder anderen Verfahren versucht haben, Milben in ihren Formikarien zu bekämpfen? Mit welchen Ergebnissen? Bei welchen Ameisenarten?

Es war für mich halt immer ein Thema, und auf die "Patentlösung" warte ich auch noch, mit Zweifeln, ob es eine solche gibt.

mfg, Earlant

steven3000: (16. Mär 2006 13:23)

hallo

nun meld ich mich mal zum thread
ich bekämpfe meine milben in dem ich ein totes insekt(z.b. heimchen) ins terrarium lege und sich im laufe des tages die milben daran setzen um es zu verspeisen. dann wenn ich meine das genug dran sind nehme ich es schnell heraus - in ein glas gepackt und schon kann man sehen wie viele man entsorgt hat
damit bekommt man nich alle weck, aber man reduziert denke ich auf ein besseres maß.
so handhabe ich das seit 14 jahren und bin damit zufrieden.

jedoch ist dies bei haltung von ameisen im y-ton nicht so gut umzusetzen.

grüsse

steven

ohrene: (16. Mär 2006 13:49)

danke das du dir die mühe machst dir den post zu lesen ^ es geht ja auch sicher nur um Futtermilben, die man ja auch bekämpfen muss jojojo

steven3000: (17. Mär 2006 21:22)

ja stimmt; aber die milben die auf ameisen sitzen muss mann auch bekämpfen und da hab ich auch ein super mittel. es heist wasser, man muss es nur noch schön kochen, so ca. 100 grad und dann rein ins becken - wirkt 100%tig

earlant: (18. Mär 2006 09:57)

Irgendwie läuft der thread hier aus dem Ruder. Nachdem "ohrene" vor zwei Wochen vollmundig verkündet hat, dass seine Milben-Bekämpfungsaktion mit RepGuard zunächst so erfolgreich war, will er uns jetzt nicht wissen lassen, ob dieser Erfolg anhält, oder ob Spätschäden eingetreten sind. Das lässt doch Ungutes erahnen!

Das Verfahren von "steven3000" haben wir auch immer angewandt, insbesondere die normalen Futtertiere jeweils entfernt, wenn sie von Milben wimmelten (in einen Topf mit Spüli-Wasser geworfen und mit der feuchten Pinzette noch schnell ein paar umherlaufende Milben aufgetupft). Man kann damit die Milbenplage reduzieren. Leider verbleiben in den Winkeln selbst bei unseren übersichtlichen Klein-Formikarien immer ein paar Milbeneier (sind so klein, dass man sie nur mittels Binokular erkennen kann). So nahm der Kampf gegen die Plagegeister halt nie ein Ende.
Das heiße Wasser ist die ultima ratio. Wenn es aber um wissenschaftlich hochwertige Versuchsvölker geht (über Jahre stecken da leicht in einem einzigen Völkchen einer parasitischen Leptothorax mehrere hundert € allein an Pflegekosten), wird man diese "Endlösung" aufschieben, so lange es nur geht.

Also, "ohrene", ich denke, es wäre auch den anderen Haltern hier im Forum gegenüber nur anständig, wenn Sie Ihre Zurückhaltung aufgeben könnten! Und sei es nur um andere davon abzuhalten, Geld für ein unbrauchbares Mittel rauszuwerfen.

Mit freundlichen Grüßen, Earlant


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