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Murphy: (3. Jun 2008 17:04)

Also bei meinen Camponotus lingiperda werden auch Mehlwürmer sehr gut angenommen. Die gibt es auch in verschieden größen und je nach dem welche Art man hat kann man ja die geeignete größe nehmen.

Hat jemand schonmal diese fliegen ohne flügel ausprobiert...würde mich mal interessieren.

...:::MURPHY:::...

Deep-Thought: (3. Jun 2008 17:07)

Ich hatte mal flugunfaehige Drosophila ausprobiert.
Lebend kam es zu gelegentlichen scharmuetzeln mit den Ameisen. (Damals noch ganz jnge Lasius n iger Kolonie. Daher zahlenmaessig unterlegen.)
War mehr stress fuer die Ameisen als Futter.
Und abgekocht wurden sie wie ich das beurteilen kann nur als Nestmaterial verwendet. :)

Flugunfaehige Stubenfliegen will ich noch testen. Aber ich warte mit solchen Tests bis die Kolonie groesser ist...

PS: Fuer groessere Arten wuerde ich Drosophila gar nicht erst empfehlen. Es sei denn man findet eine groessere Zuechtung.

Antsoldier: (3. Jun 2008 17:19)

Für kleine Kolonien sind Drosophila, Stechmücken, Blattläuse, kleine Bremsen sowie kleine Stubenfliegen perfekt geeignet. Das meiste kann man sich eh fangen, die Drosophila kann man kinderleicht züchten und da gibts auch diese flugunfähige Variante!

Edit: Deep-Thougt war schneller! ;)

M.Nord: (12. Jun 2008 08:33)

ich glaube gelesen zu haben das man maden vorher abkochen soll

wenn maden sterben haben sie iwelche enzyme im darm
diese enzyme lösen die made quasi auf und dann sehen maden wenn sie tot sind nach ner stunde der unappetitlich aus
sie rollen sich so zusammen und werden braun
in diesem zustand werden sie dann nicht mehr von jeder ameisenart genommen
einfach kurz abkochen soll reichen meine ich. dann werden die enzyme zerstört und die made zersetzt sich nicht so schnell

Sandi: (14. Jun 2008 20:14)

Hi,
das mit dem abkochen gilt auch für Drosophila Zuchten, denn auch diese sind von Milben befallen. Deshalb fand ich sie nicht so prickelnd, denn die kleinen Teile noch abzukochen, so ein kleines Sieb habe ich gar nicht! :grin:

Ich selber verfüttere große Heimchen, mittelgroße Heuschrecken, Mehlwürmer/Käfer/Larven, Fliegenmaden (alles abgekocht) und natürlich so ziemlich alles was draußen rum kreucht und fleucht (lebend oder tot, aber ungekocht).
Das mögen sie eigentlich alles, da "kloppen" sich dann 300 Weiber um die besten Stücke und es werden ganze Völkerwanderungen ausgelöst.
Mückenlarven werde ich auch mal ausprobieren!

@Deep-Thought: Wo bekommt man flügellose Stubenfliegen her, würde mich mal interessieren?!

Gruß Sandi

Kendoras: (14. Jun 2008 20:49)

ich koche selber nie Futterinsekten ab.
Erst recht kommen Milben von selbstgefangenen Tieren aus der Umgebung. Außerdem gibt es einige noch selten vorhandene Insekten, die man dann eventuell einfängt.

Sandi: (14. Jun 2008 21:06)

Hi,
das stimmt so nicht, Futterinsekten aus der Handlung sind um ein vielfaches stärker befallen als irgendwelche "Wildinsekten". Gerade bei diesen Tieren besteht eine vermehrte Gefahr der Infizierung, da sie in kleinen Boxen mit höherer Luftfeuchtigkeit sitzen und dies den Schlupf der Milben begünstigt.

Ich weiß nicht, wenn ich Jahre an Arbeit in eine Kolonie stecke, werde ich sicher nicht die große Gefahr der nicht abgekochten Futtertiere auf mich nehmen und so das Wohl meiner Kolonie gefährden.

Gruß Sandi

Kendoras: (14. Jun 2008 21:26)

Wenn man die "Futtertiere" richtig hält, wird sowas nicht passieren.
Solche Insekten weiterhin in diesen kleinen Dosen zu halten ist schwachsinn.
Sind die Bedingungen richtig für die Tiere, wird schon keine Milbe an den Tieren "kleben".

Ich weiß nicht, wenn ich Jahre an Arbeit in eine Kolonie stecke, werde ich sicher nicht die große Gefahr der nicht abgekochten Futtertiere auf mich nehmen und so das Wohl meiner Kolonie gefährden.

Es gibt Möglichkeiten diese "Schädlinge" wieder weg zu bekommen.

Erne: (14. Jun 2008 22:35)

Es gibt Möglichkeiten diese "Schädlinge" wieder weg zu bekommen.
Wir sind interessiert!

Grüße

Kendoras: (14. Jun 2008 22:50)

Durch die Quälität der Futterinsekten hält man die Ameisen gesund.
Nur nebenbei. Wenn man die Heimchen richtig hält und füttert vermeidet man so schon, dass Milben überhaupt auf Ameisen "überspringen" können.
Niedrige Luftfeuchtigkeit, sowie eine gute Luftzirkulation sollten reichen, um sowas wieder hinzubekommen.
Man sollte das Becken wo die Ameisen drinnen sind auch immer schön sauber halten ;-)

hier noch eine kleine Ergänzung:
http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=6213
Achja, ich hatte noch nie Probleme mit Milben!


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