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sobek: (4. Jul 2007 12:01)

ohrene, da sieht man mal wieder, das Meinungen auseinander gehen. Finde deinen Besatz viel zu hoch. Es geht am Anfang gut, würde später aber zusammen brechen.

Man kann Formica fusca und Formica sanguinea sehr gut zusammenhalten, und so den natürlichen Raubzug beobachten.

Empfehlenswert ist diese Haltung aber nur, wenn man sie in getrennten Becken haltet, die um eine gemeinsame Arena erweitert sind. So kann man das ganze Geschehen kontrolliert beobachten.

georg

Formica_sedula: (4. Jul 2007 12:59)

aber sobek, würde das nicht erheblichen Stress
für die Serviformica bedeuten?
Und wie kann man sicher sein dass sich die kolonie
nach einem Raubzug richtig erholt, denn wie gesagt
Raptiformica stehlen die gesamte Brut und verschonen
nicht immer die königin.
Ich würde dieses Risiko nicht eingehen, denn wenn
meine Königin stirbt wars das wohl mit meinen Serviformicas.

Wie gesagt hab ich über diese Vergesellschaftung (raptiformica+serviformica) nachgedacht, auch wie ich die
Königin vllt voreinem Raubzug schützen kann.
Von b0unc3r kam dann die Idee mit einer seperaten Kammer
(Tictacdose in diesem Fall) in der die die Königin geschützt ist,
denn der Eingang wäre zu groß für sie und die Raptiformica,
jedoch groß genug für Arbeiterinnen und Eier der Serviformica.

Wir sind dann aber doch zu dem Entschluss gekommen,
dass der damit verbundene Zwangsumzug und die Raubzüge
zu viel stress bedeuten würden (für die servis)
und wer möchte das seinen Emsen antun?

LG
Sophie

sobek: (4. Jul 2007 15:41)

Verstehe ich natürlich. Ich selbst habe ja, wie oben schon gesagt wenig Erfahrung mit dieser Art der Vergesellschaftung. Werde aber mal bei den Leuten nachfragen, die so eine Haltung schon seit ein paar Jahre praktizieren.

lg

Formica_sedula: (4. Jul 2007 18:05)

Das ist nett.
Vllt kannst du dich dann hier nochmal melden und berichten was diese Leute dazu sagen. Würde mich interessieren, auch was die Maße und sonstigen Beschaffenheiten des Formicariums angeht. :-k
naja...
LG
Sophie

ohrene: (4. Jul 2007 20:37)

@ Sophie wenn die getrennten Becken einigermaßen groß genug sind dürfte es keine Probleme geben. Nur vielleicht eins wenn sie gedenken zur Nachbar Kolonie ins andere Becken zu ziehen wird es problematisch werden daher lieber ein riesiges Becken als viele kleine. Tatsache ist ja auch das die Arten sich nach wie vor an einander gewöhnen werden. Vieles weitere solltest du einfach mal in der Praxis selbst herausfinden. Die Maße selbst bei getrennten Becken sollten bei einem a 1m Liegen. Bei kleineren wenn die jeweiligen Kolonien umziehen adee ^^

ShIeLa: (5. Jul 2007 06:59)

Man sollte für jede Art ihr eigenes Terrain schaffen. Hat man dies schließt man ein Gemeinschaftsbecken an. Sehr wichtig ist das die größere Art nicht durch den Nesteingang der kleineren Art passt. So wirds was..

Formica_sedula: (5. Jul 2007 18:47)

Stimmt eigentlich; mit der Größe des Nesteingangs (gute Idee Shiela ;))und
genügend Freiraum für beide Arten würde es theoretisch funktionieren.

Trotzdem würde ich es nicht mit Servi- und Raptiformica sondern eher mit Camponotus und Temnothorax probieren.

LG
Sophie

PS: Hat jemand einen "Haufen" als Nest oder kann mir Tipps geben wie man die Ameisen beim Bau unterstützen kann? vielen Dank!!

ohrene: (5. Jul 2007 22:20)

sorry Shiela die Idee ist übel ein Gemeinschaftsbecken ist EIN BECKEN und Eingänge verändert und all der Krampf ... halt sie dann gleich einzeln.... Ein Gemeinschaftsbecken heißt arten leben in einem Becken zusammen und werden sich dort auch begegnen und sollten miteinander leben können. Auch wenn ihr weiter so reinpfuscht <- sorry aber die Ameisen sollen wie in der Natur nebeneinander leben und miteinander auskommen. Das weicht hier alles meilenweit ab von einer „Ameisen WG“

Formica_sedula: (6. Jul 2007 13:59)

hab nochmal drüber nachgedahct was du gesagt hast ohrene und bin zu dem entschluss gekommen, wenn ich wirklich ein "Gemeinschaftsbecken" anlegen möchte, dann werde ich wahrscheinlich mein Becken mit der bereits vorhandenen Kolonie um eine Temnothorax Kolonie bereichern.Naja und falls das nciht funktioniert werden die kleinen wohl noch einen anderen Platz in meinem Zimmer finden (so eine Eichel ist ja nicht groß ;))
Außerdem hab ich gelesen, dass sie Konflikten mit anderen Ameisen aus dem Weg gehen und daher können sie sehr gut mit anderen Arten vergesellschaftet werden.

LG
Sophie

Formica_sedula: (8. Jul 2007 10:52)

Ich schonwieder :roll:
naja ich wollte noch was Fragen aber ich weiß nicht wie das mit dem "edit" funktioniert, deshalb ein neuer...tschuldigung.

Also ich wollte noch wissen ob jemand Erfahrung mit der Kombi Formica+Temnothorax gemacht hat oder mir sagen kann ob das überhaupt ratsam ist.
Die andere Frage ist: sollte ich (wenn eine solche Vergesellschaftung möglich ist) beide Kolonien zusammen, also zur selben Zeit ins Formicarium setzten oder erst die eine und ein halbes Jahr später oder so die andere???

schonmal danke für die Antworten (hoffe doch es kommen welche :wink:)
LG
Sophie


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