Ja also neben dem Finanziellen stelle ich es mir auch unglaublich aufwendig vor 7(bouncer) oder 11(Gaster) Arten zu halten. Da wird die Ameisenhaltung auch sicher so gut wie das einzige Hobby sein. Kaum machbar ein zweites zu betreiben, wenn man Schule und/oder Beruf auch noch mit einbezieht! Mich würde mal interessieren, wie ihr es macht, wenn ihr für länger weg seid(5-7Tage). Oder in den Urlaub fahrt? :shock:
Dort kannst du dir die gleich Frage stellen, es macht kein underschied ob man eine Kolonie verlässt,oder 10. Die Zeit die man ohne probleme weg bleiben kann, wird sich durch mehrere Kolonien nicht addieren.
Ausser es ist vielleicht eine sehr anspruchsvolle Art darunter ;).
mfg,
Frico
Sehr gut kombiniert Frico. Nur wenn man auch nur kurz unterwegs ist braucht man eine gewisse Vorbereitungszeit damit sie für ein paar Tage selbst klar kommen. Desweiteren ist Urlaub bei mir schon nicht so einfach (bei nur zwei Kolonien). Wer möchte schon 11 Kolonien zur Pflege übernehmen? Was ist an den Fragen nun noch unlogisch Frico?
Hmm, hab ja nichts unlogisch genannt, egal.
Trotzdem, meine Kolonien brauchen bei 8-11 Tagen nur sehr wenig vorbereitung.Das übliche eben, vogeltränke(wie sonnst auch)honigwasser und Proteine anbieten.Obs jetzt 100 Kolonien sind, man muss es halt dann hundert mal machen.
Ich meinte es auch nur bei diesen 8-11 Tagen, alles darüber hat man durchaus viele Probleme.
War bestimmt nur nett gemeint von Frico. ;)
@cornhulio: Meinst du mit "ruhig sein" deine Klappe halten, weil du nicht mitreden kannst? Warum denn? Ich bin doch nicht stolz darauf, dass ich diese Arten halte oder bin dadurch ein besserer Halter.
@ShIeLa: Ich konnte meine Eltern (in erster Linie meine Mutter, mein Vater arbeitet in der Woche auswärts) mittlerweile dressieren, dass sie hin und wieder mal ein paar Fliegen in die Becken schmeißen und Sprühen. :grin: Das Licht schalte ich dann an eine Zeitschaltuhr an, und falls es mal zu warm werden sollte über den Tag, schaltet das auch jemand aus.
Und natürlich habe ich auch andere Hobbies. Ich spiele Handball (2 mal die Woche Training und am WE in der Saison 1-3 Spiele) und spiele... sehr... viel Computer. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ihr mit euren Kolonien macht, dass ihr da soviel Zeit mit braucht... Ich finde, die sind relativ pflegeleicht. Könnte aber auch daran liegen, dass ich die Becken natürlich einrichte, sie also auch mal eine Zeit lang selbst zurecht kommen.
Ach und soo viele Kolonien sind das doch auch nicht... *zu Sahal schiel, falls der mitließt*
LG Jan
Ich habs auch nicht bös gemeint nur meine Fragen waren nicht grade absurd oder schlecht zu verstehen sondern begründet, denke ich. Ok, bei mir ist es dann wohl noch eine andere Situation, da ich alleine wohne und keinen habe der kurz aufpassen könnte. Aber was würdet ihr bei einem Auszug machen? Kolonien belassen oder "aussortieren"? Was denkt ihr, wie viele man dann ohne das es von der Zeit her ausarten würde, halten könnte.
@Frico: Falls es unfreundlich rüber gekommen ist, tuts mir leid. Sry #-o
Ein klein wenig dauerts mit meinem Auszug noch, aber klar, das muss ich mir schon überlegen, zumal ich auch für ein Jahr ins Ausland möchte... Ein paar Arten würde ich dann wohl freiassen oder abgeben. Ich hätte garnicht den Platz, so viele Ameisen zu halten, wenn ich meine eigene erste Wohnung habe.
Wenn ich ins Ausland gehen sollte, hoffe ich, dass ich einen bekannten Halter finde, der die Ameisen (zumindest einige) für die Zeit pflegen könnte. Bei einigen Arten würde Weggeben nämlich auf garkeinen Fall in Frage kommen, da ich wirklich an ihnen henge.
LG Jan
Hi,
ich halte zwei Arten (Lasius niger +-1200, Temnothorax nylanderi ca.160),
ich finde es nicht unbedingt interessant wieviele Kolonien jemand hält, sondern wie lange schon und wie groß diese sind.
Ich möchte natürlich niemanden persönlich angreifen und für die die sich nicht angesprochen fühlen ist es auch gut so.
Aber ich lese oft genug, das größere Kolonien aus Platzmangel abgegeben werden müssen, weil man sich einfach übernommen hat.
Wie will man die Tiere einigermaßen Artgerecht halten, wenn die Kolonien mal über 1000 Tiere stark sind und man nur ein normal großes Zimmer hat.
Ich habe ne 1 Raum Wohnung, aber 8 Kolonien dieser Größe bei mir, niemals.
Habe meine Lasius niger gerade mal 2 Jahre und die bewohnen bereits ein 60x30x30 Becken und nächstes oder übernächstes Jahr werde ich wohl wieder anbauen, damit sie auch genug auslauf haben.
Bei 8 Kolonien dieser Größe braucht man echt Platz, wer den hat, für den freue ich mich, aber bei allen anderen tun mir die Kolonien leid, die früher oder später auf dem Marktplatz landen.
Wie gesagt, freu mich für die die sich nicht angesprochen fühlen, aber es gibt eben immer schwarze Schafe, die wie oben beschrieben handeln.
Bei mir wäre bei 3 Kolonien schluß und mit der dritten werde ich mir auf jedenfall noch einige Jahre Zeit lassen, man weiß nie in welche Richtung sich das leben verändert.
Aber an den beiden Kolonien die ich jetzt habe hängt mein Herz und die gebe ich sicher nicht mehr ab.
Grüße
Hi Sandi.
Hast schon recht, wenn man nur wenig Platz zur Verfügung hat, kann man einfach nicht so viele Arten halten. Ich habe allerdings glücklicherweise ein extra Zimmer für die Tiere zur Verfügung. Außerdem habe ich auch Kolonien in meinem eigenen Zimmer. Da braucht man sich also keine Sorgen machen.
Ich muss aber auch sagen, dass ich es nicht schlimm finde, wenn Halter ihre Ameisen nur ein Jahr halten und sie dann weggeben. Oft ist vor allem die Gründung interessant und spannend - und mal im ernst, es ist doch nicht so, wie einen Hund bei Ferienbeginn an der Autobahn auszusetzen, der zukünftige Halter wird sich doch weiter um die Ameisen kümmern.
MfG Jan
Freut mich, das du ein extra Zimmer hast,
aber in den anderen Punkten kann ich dir nicht zustimmen.
Ich finde meine Kolonie jetzt viel interessanter, sie fouragieren jetzt viel mehr und gehen auch an lebende Nahrung(auch wenn einige vielleicht dagegen sind).
Was machen die den in der Gründerzeit, viel zu beobachten gibt es da nicht, außer das es etwas neues ist, bis es langweilt. Die Kolonien sind meist besonders sensibel, brauchen Ruhe, erkunden/fressen wenig.
Sicher ist es auch interessant zu sehen wie eine neue Kolonie entsteht, aber das spannendste passiert doch erst wenn sie eine gewisse Größe erreicht hat.
Natürlich setzt man seinen Hund nicht aus, aber wie kann man wirklich sicher stellen(es sei den man überlässt sie einem Freund/Familienmitglied, den/das man öfter sieht), dass es den Tieren beim neuen Halter auch gut geht.
Man kann immer wenn auch unbeabsichtigt einen Fehlgriff machen.
Ich habe eine emotionale Bindung zu meine Kolonie und freue mich besonders wenn ich mal eine der ersten Ameisen (Pygmäen) sehe und ich könnte sie nicht einfach weggeben.
Und es geht bei der Ameisenhaltung nicht nur darum immer und immer wieder eine Gründerphase mitzuerleben, sondern die Veränderungen beim Wachstum einer Kolonie zu verfolgen, ebenso wie dem Verhalten...
Grüße