Moin,
wollte auch nochmal anmerken, dass ich als Ausbruchsschutz Öl mit eine Moosgummibarriere verwende. Bisher hab ich noch keine Ameise gesehen die überhaupt versucht hat über die Ölschicht zu kommen. Kann auch dadran liegen, dass meine Lasius niger Kolonie momentan gerade mal 30-40 Ameisen und locker mal 50Larven und mindestens nochmal soviele Eier umfasst. Mit dem Gedanken einer Erweiterung würde ich erst bei einer größe von 100-200Ameisen spielen. Wenn du das Starterset 5 z.b. hast, dann könntest du als Erweiterung ein 30x20x20 Becken und eine 2te Farm(vielleicht sogar eine im Shop angebotene XL-Farm, wobei das wahrscheinlich schon zu groß ist) anschließen, das dürfte dann mehr als ausreichen.
mfg
seb
Also ich habe eine Kolonie von ca. 150 Ameise und die brechen eigentlich nie mit Olivenöl aus. Nur jetzt finden sie einige Stellen, wo ich den Efeu angeschlossen habe. Aber das liegt nicht am O-Öl. Ein paar Blätter sind nur zu nahe an die Kastenwand gerückt.
Ich kann es bisher(!) sehr gut empfehlen, mal sehen , wie's weitergeht!
So, wir sind wieder vom Thema ab; meine Kolonie umfasst, wie oben geschrieben 150 Tiere, viele Puppen und einige Larven und Eier.
Ich habe sie seit einem Jahr und 2 Monaten. Wahrscheinlich werde ich nächstes Jahr erweitern, wenn die Kolonie so weiterwächst. Du kannst ja das Bild in meinem Haltungsbericht anschauen, dort siehst du, wie viel die nach einem Jahr bereits an Sand/Lehm rausgetragen haben:
http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=3467
LG Martin
Wieso kümmert ihr euch eigentlich um Ausbruchschutz? Bei mir war ein Deckel bei...oder versteh ich da was falsch?
Huhu,
theoretisch reicht ein Deckel, aber es gibt ja auch Eigenbauten oder manche haben kein Deckel oder wollen einfach kein. Wenn ich mich nicht irre, habe ich auch irgendwo gelesen, dass die frischgeschlüpften Pygmäen noch durch die Belüftungsgitter kommen, zumindestens bei kleineren Arten wie Lasius niger.
Bei kleineren Arten, wie z.B. Lasius niger - hier insbesondere die Pygmäen -, würde ich auch immer einen zusätzlichen Ausbruchsschutz in Form eines Dichtungsklebebandes, PTFE, Talkum oder Paraffinöl empfehlen.
Unsere Becken z.B. sind schon sorgfältigst verarbeitet, aber bei der Winzigkeit dieser Ameisen sollte man doch Vorsicht walten lassen, da die Ameisen durch allerkleinste Ritzen kommen könnten.
Grüsse
Hi,
außerdem musst du die Ameisen ja auch füttern, "bewässern", etc. und bei einer kleinen Kolonie, kann man die 1-2Arbeiterinnen die raus wollen auch wieder reinschupsen, aber wenn du ne gößere Kolonie hast ist es echt stressig, weil doch zu viele vom Rand angezogen werden.
Ich will auch die Fütterung genießen und nicht ständig aufpassen müssen.
Ebenso halte ich noch Temnothorax nylanderi und die würden sich ohne Sicherung(Dichtungsklebeband am Deckel und Öl) durch alles durchquetschen!
Allen noch viel Spaß!
Zur Frage, wie groß kann eine Lasius niger Kolonie werden?
Bei mir lebt eine Kolonie seit 14 Jahren in Gefangenschaft, ihre Größe konnte ich in etwa stabilisieren.
Sie liegt bei ca. 10000 Arbeiterinnen.
Das Wachstum lies sich nur auf dem Niveau halten, durch regelmäßige Reduzierungen der Arbeiterinnen.
In der Natur gehen auch Ameisen verloren.
Der Ausbruchsschutz wir mit zunehmender Koloniengröße immer wichtiger.
Wenn sie mit ihrem Nest oder der Futterversorgung nicht zufrieden sind, werden sie richtig unternehmungslustig.
Gruß Erne
Wow, 10.000 Arbeiterinnen ist schon eine stolze Zahl. Wie hälst du sie denn vor dem Ausbruch fern? Worin hälst du sie? Und hast du vielleicht auch ein paar Bilder? Würde mich super interessieren!
Deine Homepage ist ja leider noch nicht ganz fertig und Bilder von deiner Haltung findet man auch noch nicht oder?
:sign_welcome:
Alter Schwede, bitte, bitte bitte... mach mal ein Thread auf mit vielen Bildern und ein paar Erleuterungen, würde mich ebenfalls tierisch interessieren!
Das sollte hier jetzt kein falsches Bild ergeben, es geht auch mit weniger.
Die Königin bei Lasuis niger kann in kurzer Zeit richtig viele Eier legen.
Sandie beschreibt es ja schon, wie gut es gehen kann, nach 2 Jahren ca. 1200 Tiere.
Was sie brauchen um sich so zu vermehren, ist wenig.
Insekten soviel sie nehmen, Kohlehydratlösungen, etwas Wasser und je nach Entwicklung, Platz und etwas Wärme.
Meine Anlage unterliegt ständigen Veränderungen.
Sie besteht im wesendlichen aus mehreren flach liegenden Ytongblöcken und einer kleinen Arena.
Den Auslauf bekommen sie über lange Verbindungsschläuche mit 1cm Innendurchmesser.
Sind es erst mal mehr Ameisen, so ab 1000 Arbeiterinnen haben sie richtig Freude daran und sind auch sehr geschickt,
wenn es darum geht schnell durch einen Schlauch zu laufen.
Das System läst sich bei Bedarf gut zerlegen (Winterruhe) oder erweitern.
Einen Bericht schreibe ich nicht, es gibt schon reichlich über Lasius niger.
Über Bilder denke ich nach.
Gruß Erne