Hallo,
habe eine kleine Kolonie mit ca. 10 Tieren in einem ca. 60 cm Becken. Da die Kolonie noch nicht so groß ist wird das für den Anfang reichen.
MfG Sven
Aber Waldläuferin hat schon Recht:
Man kann nicht alles haben, was einem gefällt.
Wer denkt an den im 60er- Jahre- Stil erschienenen Film `Formicula´?
Gemessen an der Größe der Tiere waren sie langsamer noch als Meranoplus bicolor. Wären sie echt gewesen- die Menschheit hätte nicht überleben können.
Hey bitte fangt nicht wieder an wie wild über die Haltung von Camponotus gigas zu streiten das hatten wir schon: http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=4549&highlight=
Wer noch was über die wissen will einfach auf den link da wurde schon alles gesagt! Achja und einige meinen ja das Ameisen wie Camponotus herculeanus nicht Artgerecht gehalten werden können aber guckt euch doch mal nur als beispiel eure Lasius niger Kolonien an! Ich meine die bräuchten alleine als Arena schon nen riesen ding oder habt ihr schonmal gesehen das die in nem radius von 1 meter um ihr Nest krabbeln? Und ich glaube kaum das hier welche sind die nen ganzes Zimmer extra als Arena zur verfügung stellen! Klar reichen tut so ein mini becken aber ob das dann wirklich Artgerechte haltung ist?.........
Mfg Acid!
Ganz streng:
Wir dürften keine Tiere halten, weil wir ihnen den vollumfänglichen Lebensraum nicht bieten können.
Höchstens käme der Gletscherfloh in Betracht- ein Springschwanz des Hochgebirges. Ihm genügt ein Krümel Erde im Kühlschrank, nur dort findet er annehmbare Temperaturen.
Oder die Regenwaldassel, welche ich momentan vermehre:
Eine Grillenbox mit Erde oder Kokohum, als Futter Fischflocken oder Streu aus Laub und anderen toten Pflanzenteilen.
Bei Ameisen können wir sagen:
Mancherorts ergibt sich eine hohe Bestandsdichte, so dass möglicherweise der Platz für einzelne Völker eingeschränkt ist.
Warum schreiten Ameisen zum Krieg? Liegt es nicht an aufkommendem Konkurrenzdruck?
So mit scheint es gar nicht so ungewöhnlich zu sein, wenn unseren Pfleglingen ein kleines Areal zur Verfügung steht.
Einheimische Arten kann man ja in der Aktivperiode regengeschützt aufstellen. Sie haben dann genug Umgebung und holen auch selber ihr Futter herbei. Die Königin(nen) können eh nicht nach außen gelangen, wenn die Öffnungen nur Arbeiter passieren lassen.
Intressant hierfür sind schon erwähnte Faunarium- Transportboxen. Übrigens kann man sie auch in Größen bekommen, die 60er Becken entsprechen. Die Arbeiter passieren das Lüftungsgitter, ohne dass eine Gyne entwischt.
Achtung:
Dies gilt nur bei großen Königinnen, also Lasius, Tetramorium, Formica usw. Myrmica könnte ausziehn, wenn... Aber nur wenn ihnen das Nest nicht behagt.
Stellen wir das Faunarium von Anfang an in einem passenden leeren Becken ein, das per Bohrung mit Arena usw. verbunden werden kann, haben wir ein transportables Nest und können es im Glasbecken belassen für die Überwinterung. Dann lediglich den in der Bohrung befindlichen Anschluss schließen, da ja kein Schlauch bzw. Rohr ansteckt.