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Bastian79: (1. Mär 2007 22:28)

Ein (etwas zum oben genannten abgewandeltes) Schulbeispiel für ein solches System ist auch folgendes:
Luftdichtes Glas mit Wasser befüllt und besetzt mit Wasserpest und einigen wenigen(!) Wasserschnecken (evtl. Posthornschnecken oder Schlammspitzschnecken). Die Wasserpest liefert den Sauerstoff, die Schnecken fressen allerdings eher wuchernde Algen als die Wasserpest und der Scheckenkot wird durch Destruenten abgebaut und so die Pflanzen im Miniaquarium gedüngt.

Alles in allem nichts neues. Ich habe auch keine Ahnung was die "Lebensdauer" eines solchen Systems anbelangt. Auf jeden Fall wird es früher oder später zur Todesfalle für die beteiligten Organismen werden.
Sollte das nicht schrecken, könnte man sich auch Versuchsreihen bezüglich Dauer und Intensität der Lichteinstrahlung denken, wenn das ganze ein Biologieprojekt werden soll.

Fazit: Der "wässrige" Ansatz ist (wenn überhaupt) wohl dem "trockenen" Vorzuziehen. Dann gibts aber auch keine Ameisen.

robert: (5. Mär 2007 13:45)

na ja, was funktionieren würde wäre azteca und cecropia oder ähnlich ameise pflanzen kombinationen, wo beide in einer extremen symbiose miteinander stehen ...
wenn man es komplett isoliert macht, dann könnte man evtl. noch bodenorganismen einfügen (destruenten), die die abgestorbenen pflanzenteile wiederverwerten.
über eine stelle wo wasser kondensieren kann, kann dann aus der luftfeuchtigkeit "regen" gemacht werden.

das ist dann ein sehr einfaches system ohne räuber.

aber auf dauer funktioniert das auch nicht ... und außerdem kommt man auch an die azteca nicht besonders gut ran.

earlant: (5. Mär 2007 15:50)

Zum Thema Cecropia und Azteca steht hier etwas:

http://www.ameisenwiki.de/index.php/Azteca_sp.

Vielleicht für "Biosphere II" geeignet?

Earlant


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