Also langsam wird das ein bisschen unheimlich. Es sind jetzt schon so ca hundert dieser Larven und es wundert mich , dass es so lange dauert bis sie sich verpuppen . Die Eier aus denen sie geschlüpft sind wurden schon am 20 Dezember gelegt das sind also jetzt schon zwei Monate. Seit gestern muss ich auch wiedre sehr viel füttern . Was mir noch sorgen macht ,ist ,dass kaum normale Brut vorhanden ist wie ich eigentlich dachte . Also ich hoffe das wird bald was.
MfG Sinthoras
Also neues von den Larven. Diese haben sich jetzt verpuppt wobei aber nur ca 15 königliche Puppen herausgekommen sind der Rest ca 60 Männchen. Normale Brut kommt weiterhin zu kurz . Ich würd sagen höchstens zwanzig Arbeiterinnenpuppen und keine Soldatinnen . Ich hoffe mal ,dass aus den riesigen Eipaketen nicht auch noch Männchen werden sonst hab ich ein Problem ( hab ich jetzt auch schon ,denn die vorhandenen alle einzufangen und abzukochen ist ne Heidenarbeit 9 also ich hoff mal, dass das nicht so weitergeht. ein Männchen scheint schon geschlüpft zu sein ich konnte aber nur noch die Flügel davon auf der Müllhalde sehen.
MfG sinthoras
Hm, welche Temperatur herrscht momentan im Formicarium, oder speziell Nestbereich ?
Du hast ja etwas weiter oben vermerkt das du eine Heizung verwendest.
Ich habe schon bei ein paar Mal festgestellt, dass es bei manchen Arten durch eine hohe Temperatur über eine längere Zeitspanne zur früheren Entwicklung von Geschlechtstieren kommt. Dies ist auch bei Pheidole pallidula so.
Ich halte dieselbe Art schon seit längerem und bei mir haben sich noch keine Geschlechtstiere entwickelt. Der Grund dafür sollte nicht das Futter sein, denn jenes haben sie in Hülle und Fülle, auch die Koloniengrösse ist bei mir schon beachtlich. Ich vermute einen Zusammenhang mit der Temperatur, welche bei mir so um die 21-23 Grad beträgt, also Raumtemperatur.
Es war auch schon bei anderen Pheidole pallidula Haltern so, dass sich bei ihnen durch erhöhte Temperatur schon ungewöhnlich früh Geschlechtstiere entwickelten.
Also ich habe im Becken eine Temperatur von 25 Grad wie die Temperatur in der Nestkammer ist weiß ich nicht aber würd sagen ein zwei Grad höher.
MfG Sinthoras
Du könntest ja mal versuchen die Temperatur etwas zu senken und die Auswirkungen zu berichten, falls es dir nicht zu grosse Umstände machen würde.
Schliesslich könnte es sich höchstens positiv für die Kolonieentwicklung auswirken wenn das Problem mit der "Überproduktion" von Geschlechtstieren gemindert wird. :wink:
So am 17.3.07 ist nun das erste Männchen nach genau 81 Tagen Entwicklungsdauer geschlüpft und kurz darauf gestorben . Naja jetzt sind nach weiteren 5 Toten ca 10 gesunde Männchen im Nest unterwegs und endlich ist auch wieder eine Arbeiterinn geschlüpft .
MfG Sinthoras
Mittlerweile sind ca 50 Männchen geschlüpft und versuchen zu schwärmen ( worüber sich meine Myrmica rubra freuen :D ) . Mit den "königlichen " Puppen das war ein Irrtum . Doch jetzt sind wirklich welche vorhanden und zurzeit sind es etwa 20 und es sind noch viele weitere große Larven vorhanden :lol: . Außerdem gibt es wieder massig normale Brut.
MfG Sinthoras
Hi
aus meiner anfänglichen Freude über so viele Königinnen (am Ende sind ungefähr 50 geschlüpft),ist jetzt ratlosigkeit geworden. Ich hatte mit dem Töten der Königinnen, die schwärmen wollten zu lange gewartet (war einfach zu begeistert :lol: ) und als ich dann endlich die ersten entfernt hatte , haben ein paar Königinnen wohl gemerkt, dass es draußen zu gefährlich wurde und sind gleich ganz im Nest geblieben. Am Ende waren dann noch 6 geflügelte und 3 ungeflügelte im Nest . Die richtige Königin (etwas größer als die anderen ) wurde wohl von den anderen Königinnen aus dem Nest vertrieben , lief jetzt 2 1/2 Monate außerhalb herum und unterstützte die Arbeiterinnen bei der Futtersuche. Mittlerweile konnte ich die geflügelten Königinnen alle fangen (Vorgestern die Letzte). An die ungeflügelten (übrigens: Flügel abgeworfen!) wagte ich mich nicht heran ,aus Angst die wahre Königin zu erwischen . Seit Gestern ist nun auch diese wieder im Nest . Alle vier Königinnen sind sehr aggressiv und greifen lebende und tote Beute außerhalb des Nests an und verbeißen sich in ihr. In dieser ganzen Zeit war immer nur ein riesiger Haufen Eier vorhanden ,jedoch nie Larven oder Puppen . Ich vermute ,dass die Königinnen sich gegenseitig die Brut immer wieder wegfraßen.
Jetzt besitze ich eine Pheidole pallidula Kolonie mit vier Königinnen und hoffe sehr ,dass sie sich auch weiterhin so gut vertragen, wie in den letzten Tagen (sitzen immer nebeneinander) und , dass wenigstens etwas von der Brut durchkommt und meine Kolonie weiterwächst.
Hat schon mal jemand ähnliche Erfarungen gemacht?
MfG Sinthoras