In Zoogeschäften kann man Seesalz für die Aquaristik von unterschiedlicher Qualität kaufen. Die Tiere leben im Südseebereich, also bei einer Dichte von 24 bei 25°C.
Ein Äreometer vermag sie zu messen.
@Sinthoras
Das ist auch eine gute Art sich mit Futter zu versorgen :grin:
Wegen Wasser und Insekten: Es gibt ja auch Spinnen die unter Wasser leben und sich dort Luftglocken anlegen.
Ich glaube Insekten sind wirklich die Anpassungsfähigsten Lebewesen auf der Erde.....
Hallo,
haltet mich für verrückt, aber ich bin der Überzeugung, dass meine Polyrhachis dives auf eine gewisse Art und Weise des Schwimmens mächtig sind.
Ich halte Sie in einem 50x50 cm Becken auf diversen verbundenen Inseln und ich konnte beobachten wie die Ameisen Weg von bis zu 20 cm schwimmend zurücklegten - und das obwohl an anderen Stellen die Scheibe in gut 5 cm erreichbar wäre. Inwiefern Sie diese Entfernung schätzen können ist natürlich fraglich.
Aber wenn man sich die Bewegung beim Schwimmen anschaut, so ist es offensichtlich, dass es kein Krabbeln auf der Oberfläche des Wassers ist. Sie liegen zwar schon noch über der Wasseroberfläche, aber sie strecken die Hinterbeine schräg hinten (vielleicht um ihre Oberfläche zu vergrößern?) und rudern mit den anderen 4 Beinen. Wenn Sie um die Kurve wollen Rudern sie nur auf einer Seite.
Dreht man die Ameisen auf der Wasseroberfläche, so drehen sie sich recht zielstrebig zurück.
Ab und zu schwimmt eine zur Scheibe, wo sie aber nicht hochkommt, es trotzdem etliche Minuten versucht um dann zurück zu schwimmen. Auch habe ich schon beobachten können wie sie es bis an die Scheibe, also aus dem Wasser geschafft haben, und am Deckel oderso saßen, und dann wenn ich später nachhause kam nicht mehr da waren, und auch nich im Wasser lagen. Sie müssen also zurück geschwommen sein.
Es sind definitiv keine Ameisen die ins Wasser gefallen sind und zur Scheibe rudern um sich zu retten (das mag es aber auch geben). Die Ameisen gehen absichtlich ins Wasser und rudern los Richtung Scheibe.
Dieses Verhalten konnte ich verstärkt beobachten, als es der Kolonie zu eng wurde, im alten 30x20 cm Becken. Außerdem tritt es ein, wenn z.B. bei Bautätigkeiten das Material zur Neige geht und bei Futterknappheit. Also wahrscheinlich immer dann, wenn sie auf ihren Inseln nicht ausreichend von dem Finden wonach ihnen gerade der Sinn steht.
Konnte einer der zahlreichen Polyrhachis dives Halter ähnliches beobachten?
Nepentes wird in mehreren Arten angeboten, und es wäre lohnend, eine solche Pflanze ins Tropenterra zu setzen mit Camponotus schmitzti.
Wen diese Pflanzen interessieren, der kann ja mal bei der GFP (googeln) oder http://www.plantarara.com nachsehen, vielleicht wird jmd. fündig...