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nr.103683: (22. Feb 2006 19:35)

icgh züchte jetzt daphnien,eigenrtlich für meine fische,aber ich denk,dass die meisen sie auch nehmen.da ist die milbengefahr nicht sehr groß....

lech: (22. Feb 2006 20:14)

möchte mich einmal bei allen bedanken für die antworten!
Jedoch ist meine antwort nur unzureichend geklärt!
Ich verstehe es so, dass es sein kann das die ameisen die futtertiere nicht annehmen. Vielleicht kann mir ein pheidologeton diversus halter weiterhelfen, wie er/sie mit den futtertieren umgeht (einfrieren/abkochen/lebend verfüttert?)
Ich habe bisher auch meistens lebend gefüttert, jedoch bei meinen pheidologeton diversus (die demnächst erhalte) möchte ich auf nummer sicher gehen!
MFG LECH

uta: (22. Feb 2006 20:42)

Sorry, lech, dass ich vorhin Deine eigentliche Frage überlesen habe :)

Kann zwar was das Einfrieren von Futterinsekten angeht, keine eigenen Erfahrungen hier posten, weil, wie oben zu lesen, wir diese immer überbrühen, aber ich habe schon mehrfach gehört, dass das Überbrühen eine zuverlässigere Methode ist, um Milben abzutöten. Beim Einfrieren soll ein Restrisiko bestehen.

Gruss

ohrene: (22. Feb 2006 21:22)

@ Lech die Pheidologeton diversus nehmen am liebsten lebend futter. Noch lieber töten sie ihr Futter selbst, deswegen bei kleinen Kolonien machen sich besonders "Heimchen klein" gut. Wenn du das Futter mit kochendem Wasser überschüttest rühren sie es oft danach nicht sofort an. Jedoch nach einiger Zeit nehmen sie es genau so wie alles andere.... nebenher machen sich auch Mehlwürmer gut (am besten in der mitte durchschneiden) und ab u an eine Made.....

uta: (23. Feb 2006 01:27)

Es heißt: Milben und deren Eier auf Futter können durch mind. 48- stündigen bis 72- stündigen einfrieren bei min. -20°C abgetötet werden.

Na ja, wenn Du aber z.B. nur ein kleines ***-Gefrierfach innerhalb des Kühlschrankes hast, dann kommste nie auf - 20°C. Und bei den ****Gefrierschränken bin ich mir jetzt allerdings nicht ganz sicher, ob die gängigen Temperaturen nicht so ungefähr bei -18°C liegen.

Grüsse

Sahal: (7. Mär 2006 05:39)

Parasiten/Milben:
Die Widerstandsfähigkeit von Parasiten wird recht unterschiedlich dargestellt.... schreiben die Einen von -15°C, berichten andere von Temperaturen unter -20°C oder gar -25°C. Überlebensfähig ist hier vor allem die Brut der Parasiten. Zumindest sicher ist man sich bei kochendem Wasser :grin:

Proteine nach einem "Durchkochen":
Hohe Temperaturen führen bei den meisten Proteinen zu einer dauerhaften Zerstörung der Raumstruktur, damit verliert das Protein seine Wirksamkeit dauerhaft.
Aber: Jeder Organismus hat seine eigenen Proteine, die er auch selbst herstellt. Er braucht dafür nur die Grundbausteine der Proteine, die Aminosäuren.
Es ist also völlig unerheblich, ob der Organismus ein "funktionierendes" oder ein denaturiertes Eiweiß aufnimmt - der Organismus zerlegt es sowieso. Und die Grundbausteine (Aminosäuren) werden durch die Hitze beim Kochen nicht zerstört.
[Wohlgemerkt: es geht hier nur um die Aminosäuren]

Gefroren, Gekocht oder Roh:
Auch wenn ich ein Verfechter einer naturnahen Fütterung bin....
[mögl. Roh, Kohlenhydrate und Eiweiss getrennt, Mischung aus Insekten, Spinnen und Wirblern]
Vor- und Nachteile gibt es immer.
Rohes Futter mag naturnah sein, naturnah sind jedoch dann auch alle Krankheitserreger und Parasiten.
Gekochtes Futter mag sicher sein, jedoch gehen Inhaltsstoffe verloren.

Ich halte es so:
Futtertiere, egal welcher Herkunft, werden kurz mit kochenden Wasser überbrüht. Die Garzeit von mittelgroßen Insekten liegt bei ca 2 Minuten, oberflächliche Parasiten sollten bei 10sek - 30sek abgetötet sein.

Auch eine eigene Zucht bietet keine absolut sichere Gewährleistung einer parasitenfreien Nahrung. Der Zuchtansatz kann ebenso infiziert gewesen sein wie eingebrachtes Futter oder auch freilebende "Besucher", die Ihre Besucher auf die Zucht übertragen...

Alles andere liegt an den Ants....
Hatte ich Kolonien, die auf Hühner/Putenfleisch versessen waren und Spinnen mit einem angewiderten Naserümpfen [Edit: Danke für den Hinweis... ich meinte natürlich FÜHLERrümpfen ] ablehnten... wollten andere ausschliesslich frische Insekten serviert bekommen, für alles andere wurde ich ausgelacht.


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