Milben sind eigentlich kaum zu übersehen ^^ also bei mir ist es jetzt zumindestens der Fall... Man sieht wenn man genau hin sieht bei den größeren Tieren am besten z.B. ja die Soldaten flecken... u wenn du welche hättest würde die sich im normal Fall so wie auch bei mir rasend schnell vermehren u es würden alle betroffen sein u somit wär es eigentlich kaum noch übersehbar...
Werde die Tiere aber nicht aufgeben auch wenn das wahrscheinlich sinnlos ist. Ich stelle sie wieder in ein großes Aquarium wo sie einfach besser belüftet sind so wie viel frei Raum haben. An der Köngin bei mir befanden sich bisher nur wenige Milben.
Ich hab das Problem nicht, aber ich habe ein Buch gelesen, in dem stand, dass die Ameisen auch Würmer haben können, dann müssten sie aber einen verformten Gaster haben. Falls sie das haben, kann ich mir vorstellen, dass die (noch) nicht betroffenen Worker die Würmer in den anderen wahrnehmen und sie deshalb versuchen, den Gaster, in dem sie sich im Fall der Fälle aufhalten würden abtrennen wollen.
T´schuldigung das ich mich nun erst wieder melde aber das problem wurde gefunden, aber da ich nicht direkt schreiben wollte: "Hurra alles wieder in Ordnung!" wollte ich erst ein paar tage abwarten.
Mit Hilfe eines Members aus dem Französischen Forum wurde das problem recht schnell aufgeklärt.
Der Aquarienkies war Schuld!
Dieser speichert nämlich kein Wasser wie es zb. Erde oder Sand macht.
Dadurch trocknen die Tiere langsam aus, egal wieviel man sprüht und auch selbst wenn die Luftfeuchtigkeit 70% und mehr beträgt.
Nunja, Problem wurde gelöst.
Jedoch musste ich die Tiere Zwangsumsiedeln da der Kies immernoch in dem Becken war.
Aber sie scheinen es sehr gut überstanden zu haben und haben bereits wieder geschmack an Heimchen und Mehlwürmern gefunden! :D *freu*
Ich habe nun erstmal bei jemanden neue Arbeiter bestellt und hoffe das sie unbeschadet hier eintreffen trotz dieser Temperaturen.
Hallo Frame :D
Bin froh, dass Du die Lösung gefunden hast. Wäre doch echt schade gewesen für Deine Kleinen...
Hoffe auch, dass der zweite Umzug innert kurzer Zeit nicht zu viel Stress verursacht hat und dass sich die Tiere im neuen Nest schnell anpassen.
Hast Du die Tiere während des Umzugs gezählt ? Wieviele sind letztendlich gestorben ? oder wieviele konntest Du retten ?
Gruss
Afra (Du weisst wer ich bin oder ?)
Dieser speichert nämlich kein Wasser wie es zb. Erde oder Sand macht.
Dadurch trocknen die Tiere langsam aus, egal wieviel man sprüht und auch selbst wenn die Luftfeuchtigkeit 70% und mehr beträgt.
kannst du das nochmal genauer erklären? warum trocknen die ameisen aus, das nest ist doch feucht? hast du den kies nur als bodengrund?
grüsse houve
In ihrer natürlichen Umgebung ist der Boden ja immer Feucht, selbst wenn es eine Trockenzeit gibt können sie in tiefere Zonen ausweichen in denen es feuchter ist, genau wie es dann ja auch die Beutetiere machen.
Warum und wieso sie sich bei dieser Dehydrierung die Gaster abbeißen konnte mir nicht genau gesagt werden, das wissen wohl nur die Tiere selbst.
Auf Aquarienkies verdunstet das Wasser ja sofort was bei Saugfähigen Untergrund nicht der Fall ist, das gibt die Feuchtigkeit ja nach und nach wieder ab.
Das Kriminelle an der Sache ist das man denkt es wäre Feucht genug da die Luftfeuchte ja Ideal scheint.
Das Nest war ja schließlich auch Feucht genug.
Genau konnte ich sie nach dem Umzug nicht zählen da ich ja ein Erdnest habe. Aber nach dem Umsetzen sind ca. 20 Arbeiter und 3Soldaten unterwegs gewesen.
Bilder des neuen Beckens habe ich da geposted: http://www.antstore.net/viewtopic.php?p=21966#21966
Nunja, Problem wurde gelöst.
Na, da bin ich froh, dass es den 'Ladies' und Dir wieder besser geht, und die bald eintreffende Verstärkung wieder zur Stabilität der Kolonie beitragen kann.
Aber ob dies gegenseitige Festbeißen der Arbeiterinnen als Ursache im Hinblick auf den Aquarienkies zu suchen ist...hmm, ich weiss nicht. Der Halter berichtete ja, dass andere Ameisenhalter ihm auch von diesem Phänomen berichtet hatten. Das wäre ja wirklich ein Zufall, wenn alle anderen zufällig auch Aquarienkies als zusätzlichen Bodengrund genutzt hätten, und die Ameisen dadurch zu wenig Feuchtigkeit erhalten haben.
Ich könnte mir einfach vorstellen, dass es zusätzlich zu dem Phänomen des gegenseitigen Verbeißens noch andere Ursachen geben muss.
Wie auch immer, bei Deinen Ameisen kommt allmählich alles wieder ins Lot, und das zählt erstmal. :D
Gruss
Hallo,
auch wenn das Thema anscheinend schon gelöst ist möchte ich mich mal melden.
Ich halte zwei Kolonien Camponotus sp. ( Exoten ).
Bei EINER Kolonie kommt es vor, dass sie die Arbeiterinnen gegenseitig die Gaster abbeißen. Die abgetrennten Gaster werden nach einiger Zeit auf dem Müllhaufen entsorgt. Die "amputierten" Tiere sterben nach einiger Zeit des herumirrens in der Arena
Ich halte meine Kolonien in je einem Becken, welches eine dünne Schicht Sand als Bodengrund enthält, in einem ( bzw 3, je nach Becken ) Erdnest.
Daher kann ich die Theorie des Aquarienkies nicht teilen.
Auch am Sand sollte es nicht liegen, da die Tiere in ihrer Heimmat ebenfalls im Sand lebten. ( Meersand, da die Tiere von den Malediven stammen; der höchste Punkte der Insel dürfte etwa 2 - 3 mm über n.N. liegen )
Ich konnte das "Gasterbeißen" bisher eigentlich nur bei einer der beiden Kolonien feststellen. Der einzige Unterschied in der Haltung der Kolonien ist die Temperatur und geringfügig die Luftfeuchtigkeit.
Kolonie 1:
Temperatur: zwischen 20 und 32 °C
Luftfeuchtigkeit: zwischen 50 und über 90% ( im Mittel 60% )
Kolonie 2:
Temperatur: zwischen 18 und 25 °C
Luftfeuchtigkeit: zwischen 50 und über 90% ( im Mittel 70% )
Interessant ist die Tatsache, dass die Ameisen, denen der Gaster abgebissen wird, bereits ein seltsames Verhalten an den Tag legen. Ihre Bewegungen sind stark eingeschränkt; teilweise stehen sie wie benommen in der Gegend herum und zittern dabei teilweise mit ihren Beinen.
Grüße