Ich werde das morgen noch mal genauer unter die Lupe nehmen und Bilder von den Ameisen im Internet suchen und die dann hier im Forum zeigen.Also wir werden dann ja sehen.
CU und gute N8 :)
Das ist ja echt interessant von dem was ihr da berichtet. Ich will mal auch eine wilde Hypothese aufstellen:
Es handelt sich um zwei Kolonien, deren Königinnen ohne es zu merken unmittelbar nebeneinander ihre Gründungskammer errichteten. Da die ersten Ameisen das gleiche Nistmaterial und wahrscheinlich auch das gleiche Futter aus der direkten Umgebung gesammelt haben könnte es ja sein, dass ihr Kolonieduft (obwohl zwei Arten) so ähnlich ist, dass sie sich als eine Kolonie sehen???
Das bezweifle ich mal, wenn das eine Lasius niger ist, dann verteidigen sie ihr Territorium sehr hart gegen Konkurrenten, wenn sie dann auchnoch gleiche Nahrungsansprüche haben, gute nacht.
Oder es sind schlich zwei Arten mir völlig unterschiedlichen Ansprüchen und sie tollerrieren sich deshalb.
Ja das ist glaub ich auszuschließen...nur durch das gleiche futter, etc. nehmen kolonien sicherlich nicht den gleichen duft an.
So wie ich das sehe, gibts ja nur 4 Möglichkeiten bisher:
1. Es handelt sich um Jungtiere mit anderer Verfärbung
2. Es handelt sich um Geschlechtstiere (würde wohl aber auffallen)
3. Die Nester lagen einfach zufallsbedingt eng zusammen (bei flavus und niger im Garten nicht ungewöhnlich)
[Daher warten wir immer noch auf die beschreibung des Körperbaus bzw. Bilder]
4. Vielleicht sind es auch sklavenhaltende Ameisen (is aber gering die chance)
sonst noch wer vorschläge?
Da ich ungeduldig bin...sahen die "rötlichen" Ameisen so aus:
http://www.gardensafari.net/wespen/lasius_flavus.jpg
oder waren es eher solche rote wie auf diesem bild (schwarze und rote ameisen), welches leider bissl klein is:
http://www.gartenwelt-natur.de/Tierportrait/images/ameisen7.jpg
und handelt es sich bei den schwarzen Ameisen garantiert um Lasius Niger? Bild:
http://perso.wanadoo.fr/apef.france/photos/lasius%20niger%2001.jpg
HEy danke für die Bilder du ungeduldiger.Die roten sahen so aus und die schwarzen sind dann meiner meinung nach doch keine L.n. ich check das mal kkurz in 5 min ist hier noch ne antwort :)
Ich habe mir das noch einmal genauer angeguckt.
Erstmal:
Die Vermutung dass es sich um Jungtiere handelt ist nur in sofern richtig dass die Ameisen den gleichen Körperbau aufweisen.
Die Vermutung dass die schwarzen Ameisen schneller als die Roten in den Bau fliehen weil die Roten Jungtiere sind und somit noch keine Peilung haben ist definitiv falsch.Heute sind die roten zuerst abgehauen.
Ausserdem habe ich gesehen wie eine schwarze Ameise eine Rote hinter sich her gezogen hat.(rote war tot)
Allerding denke ich dass die schwarze die rote nicht zwischen den Zangen hatte sondern irgendwie mit ihr verklebt oder so war.
Wie gesagt gleicher Körperbau und die Roten haben die Farbe die auf den Bildern vom Ungeduldigen zu sehen ist.
Ich beobachte das weiter.
Wenn es sich um Jungtiere handelt verfärben die sich ja nicht vom einen Tag auf den anderen sondern langsam.D.h. es muessen zwischendurch bräunliche da sein.
Cu
P.S.: Ich habe erste erfolge in der Ameisenzucht zu verbuchen.Meine Königin aus Frankreich hat Eier gelegt obwohl sie in einer Kammer mit fast 3 cm Durchmesser ist und diese fast nicht abgedunkelt ist.Ich werde sie bald umsiedeln und dann gehts hoffentlich los.Frolic steht bei ihr auf dem Speiseplan ganz oben.Solltet ihr auch mal versuchen.Ist ganz witzig was die Ameisen damit Anfangen.Die bauen um ihn einen Berg und in der Mitte einen neuen Eingang zum Nest.
welche roten meinst etz? lasius flavus oder die myrmicaähnlichen?
Flavus
Hab die Frage mal weitergeleitet, und promt Antwort von Herrn Buschinger erhalten. Will euch dass nicht vorenthalten.
Zitat: "Im beschriebenen Fall denke ich, dass eine "Plesiobiose" vorlag (s. dazu auch Hölldobler/Wilson 1990): Zwei oder mehr Völker verschiedener Arten teilen sich einen geeigneten Nistplatz, z.B. unter einem Stein. Bei genauem Hinsehen kann man in der Regel erkennen, dass die Tiere zwischen ihren Nestern eine "Berliner Mauer" errichtet haben, normalerweise also kaum miteinander in Berührung kommen. Beim Aufdecken des Niststeins kommt es oft zuerst zu einem Durcheinanderlaufen der Tiere, das sich aber meist bald zu wilden Kämpfen entwickelt.
Nur in Experimenten hat man bisher Individuem verschiedener Arten, ja Unterfamilien, "aneinander gewöhnt". Dazu werden einer Gruppe von (oft sehr jungen) Arbeiterinnen Puppen der anderen Art zugegeben. Diese "gemischten Völker" leben eine ganze Weile gemeinsam. In Anwesenheit von Königinnen scheint es aber nicht zu funktionieren."