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PatJe: PTFE Nachfragen (1. Jul 2007 03:27)

Hallo zusammen,

ich habe den heutigen (jetzt gestrigen) Tag damit verbracht die RTFE Ausbruchssicherung anzubringen und muss sagen, dass das wirklich nicht ohne ist - bin grade ein wenig deprimiert wäre vielleicht der falsche Ausdruck, aber jedenfalls unzufrieden mit dem Ergebnis

Also ich hatte das PTFE nicht mit Pinsel, sondern mit der Methode aufgetragen, bei der man das Formicarium schräg hält und es dann verlaufen lässt. Irgendwie verlief das PTFE aber leider nur in den vertrauten Bahnen, also anstatt über unbedeckte Teile zu fließen, folgte es den Bahnen, über die das Teflon bereits geflossen war. Habe dann bei den "Löchern" ebenfalls PTFE hingespritzt und es ebenfalls fließen lassen. Naja, das Ergebnis meiner Bemühungen könnt ihr unter http://www.ameisen-blog.de/2007/07/01/ptfe-auftragen oder den beiligenden Bildern entnehmen. Es verlief zwar immer etwas besser, aber dennoch gibts weiterhin Löcher in der Schicht und - was mich fast noch mehr ärgert, es ist deutlich mehr als nur milchig, sondern schon recht stark weiss.

Neben allgemeinen Tipps dazu, was vielleicht schiefgelaufen ist und man beim nächsten mal besser machen kann, habe ich einige konkrete Fragen und würde mich über Hilfe jeder Art freuen

1. Wie schlimm ist es, dass es nun etwas weißer = dicker ist? Ist der Schutz damit sinnlos oder muss man ihn nur früher reparieren?
2. Wenn man ihn repariert, muss dann alles raus oder kennt ihr Methoden, um "im Betrieb" (natürlich mit "ausgeschlossenen" Ameisen) den Schutz zu reparieren?
3. Wie kann ich Schwachstellen in der Beschichtung aktuell am besten reparieren?
4. Ich weiss nicht, ob man es abschätzen kann, aber wieviel Teflon ist so nach eurer Schätzung pro Seite (30x20) angebracht - nur damit ich mal eine Vorstellung bekomme, wieviel PTFE "angemessen" ist
5. Kann man PTFE auch woanders erhalten, als schon vorbereitet vom Antstore? Nicht, dass ich nicht gerne bestelle, aber wenn es schneller geht wäre das ganz gut, denn die nächste Bestellung soll ja gleich die Ameisen beinhalten ;) Und das bisherige Fläschchen ist fast leer (ist das normal, hab das unverdünnt genutzt?).
6. Anbei auch das Bild von einem Pinselwerkzeug der etwas anderen Art. Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?

7. Auch wenn es nur am Rande damit zu tun hat: Habt ihr einen Ausbruchschutz auch an dem Nest (habe hier eben ein Nestbecken und weiss garnicht, ob man das wirklich oben öffnet oder ob die Belüftung ausreicht. Futter, etc. und wohl den Müllberg werden die Ameisen ja eher in der Arena vorfinden.

So, ich hoffe das war alles und ich habe angesichts der fortgeschrittenen Zeit nichts vergessen Vielen Dank für die Antworten bereits jetzt - bin über jede Hilfe dankbar.

Liebe Grüße
Patrick

Zenki: (3. Jul 2007 16:53)

Ist das wirklich so schwierig?
Dann hoffe ich hier auch mal auf einige Tipps, woran man evtl. achten sollte.
Ich habe diesen Vorgang nämlich noch vor mir...

TiGGa: (3. Jul 2007 19:06)

Ganz viel mit destilliertem Wasser verdünnen. Dann verteilt sich das besser. :)

Cobalt: (4. Jul 2007 08:15)

Du meinst also das Ptfe vom Shop (10 ml) soll mit Wasser verdünnt werden? Ich dachte man trägt es pur auf :roll: :grin:

ShIeLa: (4. Jul 2007 14:01)

@TiGGa: Woher hast du denn das? Das PTFE aus dem antstore hat schon eine sehr geringe Viskosität, man kann es sehr gut auftragen. Wenn allerdings Wasser beigemischt wird, versteh ich dn Sinn und Zweck des Ganzen nicht und der Ausbruchsschutz ist sicher auch nicht mehr gewährleistet.

@all: Die 10ml Flasche reicht denke ich für 2-3 Becken. Wichtig ist die schnelle und gleichmäßige Verteilung ohne die bereits trockene Schicht wieder aufzurauhen.
Zu der Breite der Auftragen gibt es eine Faustregel. Sie sollte in etwas 3x so lang sein, wie die Königin groß ist.

TiGGa: (4. Jul 2007 14:49)

Ich habe das aus einem anderen Forum, wo durch die Verdünnung
1. die Menge an verwendbarem PTFE erhöht wird und
2. der Ausbruchsschutz immernoch gewährleistet ist.

Ich habe bei mir zu 10 ml PTFE noch 1,1 Liter Wasser dazugemischt, was für mein ganzes Leben reichen sollte.
PTFE wird ja aufgetragen um kleinste Unebenheiten im Glas auszugleichen, sodass die Ameisen keinen HAlt finden. Dafür reicht eine hauchdünne Schicht aus (so ähnlich wie bei der Wärmeleitpaste für den Prozessor).

Durch die Mischung kann man das PTFE viel einfacher gleichmäßig verteilen und es sieht am Ende besser aus, da man die Schicht aus der Entfernung nicht mehr sehen kann. Erst unter Lichteinstrahlung kann man eine milchig trübe Schicht erkennen.

Ausbruchsschutz <- Hier nochmal schön zu sehen, wie es am Ende aussieht.

Zenki: (4. Jul 2007 16:27)

Also ich kann in dem Beitrag nichts davon lesen, das er das mit Wasser verdünnt hat.
Ich bleibe lieber bei der Anleitung von Antstore, das PTFE pur aufzutragen.

Vielleicht ist diese Seite ja interessant für einige.
http://www.ameisenwiki.de/index.php/Ausbruchsicherung

TiGGa: (4. Jul 2007 20:20)

Braucht ja nicht da stehen. Steht ja alles hier. Ich wollte nur das Bild zeigen, wie es dann mit Verdünnung aussieht.

Einfach mit der Spritze verteilen, abfließen lassen und dann die Schreibtischlampe dranhalten zum trocknen. Geht alles ganz fix. Oberst Emsig im Ameisenforum.de hat mich auf die Idee gebracht das PTFE zu verdünnen. Er hat sogar eine weitaus höhere Verdünnung benutzt.

Zenki: (4. Jul 2007 20:38)

Ich hab mir das grad noch mal komplett durchgelsen.
Da steht, das die das sogar 1:120 verdünnen.

Ehrlich gesagt weiß ich jetzt gar nicht mehr, wie ich das machen soll.

TiGGa: (4. Jul 2007 20:58)

Ich sehe eigentlich nur Vorteile durch die Verdünnung. Ob jetzt 1:110 oder 1:120 oder sogar 1:150 ist unerheblich. Die Lösung lässt sich sehr leicht verteilen und es entsteht eine gleichmäßige Schicht.


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