Ich möchte nicht wissen, bei wie vielen Leuten gerade noch so Pheidole im Garten herumrennen (dank der exotischen Pflanzen ;) ). In Rotterdam sollen sich ja auch immer währen der Sommermonate Feuerameisen ansiedeln (die dann aber nach dem Winter wieder weg sind).
Leg ihnen doch mal ein größeres Insekt (z. B. Heimchen) hin und mach paar Fotos vom großen Fressen ;)
Also ich denke du musst einfach in Herbst ein beheiztes Nest anbieten.
Einfach einen großen Ytong irgendwo in die Nähe der größten Aktivität, dann sollten sie von selber umziehen, freut mich, dass du die Tiere retten willst.
Wenn du sagst, dass das Nest schon eine so große Fläche hat, dann könnte es tatsächlich eine sehr große Kolonie sein.
Hast du vielleicht eine Ahnung woher die Pflanzen kommen?
Bei solchen Pheidole und Solenopsis Arten ist es immer beinahe unmöglich eine Aussage in Sachen Bestimmung zu treffen, weil es einfach hunderte und hunderte von Arten gibt die gleich aussehen.
Weiß man aber das Herkunftsland, dann kann es sein, dass man etwas genaueres sagen kann, würden die Pflanzen z.B. aus Amerika oder aus einem bestimmten Land kommen, dann könnten wir sehr viel genauer sagen welcher Art die Tiere angehören.
Es ist wenn kleinere Kolonien da sind immer möglich, dass die Kolonie irgendwo während des Transportes in die Pflanzen gekommen sind aber wenn es so eine große Kolonie ist, ist das nicht möglich.
Ich decke zb. meinen Gartenteich im Winter mit Styroporplatten und alten Decken/Stroh/Brettern/wasauchimmer ab...kenn auch einige die zb. Bananenstauden so abdecken, dadurch überleben kälteempfindliche Sachen auch in unseren Breitengrad, kann mir gut vorstellen dass das auch bei Ameisen klappen könnte, denn eine Ameisen Kolonie auszuheben stell ich mir sehr fruchtlos vor.
mfg van Rake
Das ist ja krass. Es ist wirklich eine Pheidole. Wenn ich mir das Bild so anschaue, sieht es aus, als würdest du ein Photo von meinen Ameisen machen. Das Warme Wetter, die milden Winter erlauben so manches.
(die dann aber nach dem Winter wieder weg sind).
Wissen die Ameisen das auch? ;) Gibt ja genug warme Orte in unserer Umwelt.
Da die Kolonie wohl recht sicher durch den Menschen eingeschleppt wurde, würde ich vorschlagen sie zu entfernen. Wenn sie bereits unter der Terasse rumspielen, wird das möglicherweise nicht so leicht. Pheidole sind weiter südlich unangehme "Haus-Ameisen", und den Sprung in die eigene vier Wände (möglicherweise wenns kälter wird) würde ich vermeiden wollen. Danach wird die Entfernung noch schwerer.
Gruß
(die dann aber nach dem Winter wieder weg sind).
Wissen die Ameisen das auch? ;) Gibt ja genug warme Orte in unserer Umwelt.
Zeig mir einen Ort in Mitteleuropa, wo sich die Roten Feuerameisen (Solenopsis invicta) langfristig niedergelassen haben und einen Winter überstanden haben. Nicht mal in den USA kommen sie überall vor (nämlich dort nicht, wo es zu kalt ist, http://www.invasivespecies.net/database/species/distribution_display.asp?si=77&ri=18909&pc=*&sts=sss&status=Alien&lang=EN#Alien). Europa findet man dort nicht einmal: http://www.invasivespecies.net/database/species/distribution.asp?si=77&fr=1&sts=sss&lang=EN
Da die Kolonie wohl recht sicher durch den Menschen eingeschleppt wurde, würde ich vorschlagen sie zu entfernen. Wenn sie bereits unter der Terasse rumspielen, wird das möglicherweise nicht so leicht. Pheidole sind weiter südlich unangehme "Haus-Ameisen", und den Sprung in die eigene vier Wände (möglicherweise wenns kälter wird) würde ich vermeiden wollen. Danach wird die Entfernung noch schwerer.
Naja so häufig sind die Meldungen über Pheidole im Haus bei der ASW ja auch nicht (gabs dieses Jahr überhaupt einen?). Die meisten Leute merken nicht mal, dass fremdartige Ameisen im Garten sind und unternehmen folglich nichts dagegen. Aber das Thema wird ja gerne dramatisiert ;)
Necturus meinte damit glaube ich, dass die Ameisen nicht einfach in Winter wegsterben sondern verscuehn zu überleben und das indem sie einfach in eine geeignete Umgebung ziehen, in diesem Fall das Haus.
Deswegen würde ich sie aber nicht dierekt beseitigen sondern versuchen sie in einen Großen Ytong zu locken, aber jeder soll es machen wie er es für richtig hält, ist ja schleißlich nicht mein Haus...
@baumarkthammer:
Du meintest vor ein paar Kommentaren, dass man beim Ausgraben von Pheidole p allidula mit System vorgehen muss. Hast du vielleicht eine Idee, wie man da am erfolgreichsten rangehen könnte?
Denn meine Nachbarn haben in Italien ein Haus, finden diese Pheidole pallidula sehr lästig, und wollen diesen Sommer, wenn ich zusammen mit ihnen dort hin fahre Gift streuen. Doch ich hätte diese Ameisen lieber im Formicarium, und meine Nachbarn würden mir erlauben, dass ich sie versuche auszugraben...
Wie hätte ich also eine Chance, die Königin zu erwischen?
LG
Naja wenn ich soetwas machen müsste würde ich zuerst ausloten wie groß das Nest ist.
Und um das Nest herum einen Graben buddeln, also so zu sagen erstmal gucken wie weit das Nest geht.
Dann kannst du anfangen zu buddeln, immer wieder die Erde die du ausbuddelst in große Eimer mit Talkum am Rand packen. In ihrem natürlichen Habitat werden die Kolonien aber nach mehrjährigem Koloniebestenen aber sicher schon Fluchtwege gegraben haben, da wird sich die Mühe nicht lohnen.
Aber solltest du eine gehörige Portion Glück haben, dann schaffen sie es nicht schnell genug die Gyne in Sicherheit zu bringen und sie landet entweder im Eimer oder du findest sie. Die Wahscheinlichkeit, dass das klappt ist aber schwindend gering!
Das wichtigste beim Kolonie Ausheben ist, dass du nicht einfach nen Erdhaufen irgendwo in der Landschaft machst, dann wirst du die Gyne entweder im Erdhaufen haben oder irgendwann in der Situation sein, dass du eben unter diesen Haufen buddeln musst und dann dauert die ganze Aktion schon zu lange.
Wenn du schon ins Herkunftsland fährst, dann such doch gleich Gynen oder versuche kleine Nester zu finden, die sind manchmal weniger als 30cm im Boden.
Wer weiß denn jetzt überhaupt sicher, dass Pheidole pallidula den Winter nicht überlebt? Denn sie können ihn überleben, sogar ohne menschliche Hilfe. Mittlerweile wurden Freilandkolonien in Deutschland nachgewiesen(Da gabs mal so ein Bericht...), zudem gibt es sie auch in Gegenden, wo Frost durchaus nicht selten ist. Alleine schon die Kolonien, von denen Boro berichtet (Ameisenforum), sind ja nicht gerade Temperaturempfindlich.
Nun wissen wir in diesen Fall aber nur: Es ist Pheidole spec.! Mehr weiß hier wohl keiner. Daher ist auch jede Spekulation, ob sie den Winter nun überleben oder nicht, völlig fehl am Platz. Sie haben das potenzial dazu, wenn sie nur aus der "richtigen" Gegend stammen. Mehr kann man dazu nicht sagen.
Ausgraben kann man die Kolonie wohl sowieso nicht. Diese kleinen Tiere bauen sehr große Nester, mit riesigen Tunneln. Zumindest im Vergleich zu ihrer Größe. So kann ich das auch bei meiner Kolonie beobachten. Die Kolonie selbst ist klein genug, die passt in eine Kammer des Ytongs. Trotz allem wird die Arena von den Tieren so prepariert, dass bei Nahrungsfund alle aus weit verzweigten Gängen zu der Nahrung gelangen können. Da eine Königin in der Natur zu finden, bei der Bauweise, na schönen Dank :mrgreen:
Naja so häufig sind die Meldungen über Pheidole im Haus bei der ASW ja auch nicht (gabs dieses Jahr überhaupt einen?)
Ich glaube mit "weiter Südlich" hat Necturus Regionen gemeint, die außerhalbt Deutschlands liegen. Also Italien oder so... . Da sind sie wirklich gern an Poolanlagen, in Küchen, Ferienwohnung :mrgreen: Halt alles, sich zum ansiedeln eignet.