Also in ca. 1m Entfernung gibt es noch Lasius niger, wie die beiden miteinander auskommen müsste ich nochmal genauer beobachten, wenn denn morgen noch was von den Winzlingen übrig ist, bei dem Gewitter gerade... ich weiß jedenfalls, dass die kleinen schon Ohrenkneifer und Raupen erbeutet haben.
Haben einen guten Hunger.
Sehr interessant. Mit 4mm großen Soldaten eher eine mittlere Pheidole Art, werden aber vielleicht sogar Lasius niger unterlegen. Berichte bitte, wenn du Zeit hast über das Zusammenleben mit den hiesigen Tieren, könnte sehr interessant werden.
Da ja auch viele über die bösen bösen Halter reden die unverantwortlich Pheidole halten, die könnten sich ja hier einnisten... naja wie dem auch sei...
Das die Kolonie ausgerechnet unter deiner Terasse ist, finde ich sehr schade, es ist immer interessanter etwas selber gefangenes zu halten als irgendetwas das man verkauft bekommt, da entsteht einfach so eine Bindung finde ich.
Das würd mich brennend interessieren, wie das weiter geht! Ich wohne nicht allzu weit weg, aber vermute auch, dass sie irgendwie hergekommen sind.
Im Winter werden sie definitiv kaputt gehen, ausser sie nisten sich im Haus oder ähnlich ein und werden nicht bemerkt.
Da haben sicher irgendwelche unverantwortlichen Forscher die Ameisen Genmanipuliert, damit sie frostbeständig sind. ;) (So wie den Erdbeeren, denen sie Gene eines Tiefseefisches eingesetzt haben)
Ist eine Art, die bei uns als eingeschleppt zu sehen ist.
Unsere einheimischen Arten, genau hingesehen, verstehen es sich aus dem Wege zu gehen.
Ein Verhalten das südländische Arten in ihrem Lebensraum auch praktizieren.
Daher mein Interesse daran, wie Pheidole in einem neuen Lebensraum agiert und wie unsere einheimischen Arten darauf reagieren.
Wenn sie wirklich schon länger unter den Platten leben, wird es sie auch noch nach einem Gewitterplatzregen geben.
Grüße
Also was ich so bisher in Haltungsberichten gelesen hab über Pheidole Arten.... eigentlich sehr agressive Ameisen gegenüber anderen. Zumindest in Gesellschaftsbecken so in der Natur können sie sich ja ein wenig wie Erne sagt aus dem Weg gehen.
Irgendwann wirds aber bestimmt knallen zwischen den Pheidole und den einheimischen Arten im Garten. Ich selber würde mich sofort daranmachen ein Becken vorzubereiten und die Kolonie auszuheben.
Ob Pheidole oder Pheidologeton , Arten mit echten Soldaten sind immer faszinierend.
EDIT:
Auszug aus Wikipedia
Folgende neun Arten sind in Europa beheimatet:[5]
Pheidole anastasii
Pheidole cellarum
Pheidole flavens
Pheidole kraepelini
Pheidole megacephala
Pheidole pallidula
Pheidole sinaitica
Pheidole symbiotica
Pheidole teneriffana
Mal abgesehen davon, dass Pheidologeton keine Soldatenkaste hat, glaube ich nicht dass es zwangsläufig zu Kämpfen kommen muss. Unsere einheimischen Arten bekämpfen sich auch nicht die ganze Zeit.
Zu dem Verhalten von Pheidole pallidula zu einhemischen Arten kann man was im Ameisenforum von Boro lesen.
Grüße, Phil
Ich denke über die Art zu reden hat weitestgehend keinen Sinn, es sind Tiere die Kaum zu bestimmen sind.
Übrigens gibt es auch Pheidole die nicht aggressiv sind, es gibt z.B. in Asien mehrere sehr langeinige Arten, die eben wegen ihrer langen Gliedmaßen jeglichen Kämpfen aus dem weg gehen. Diese Art würde sich sogar fast für ein Gesellschaftsbecken eignen.
Zu Kämpfen muss es nicht unbedingt kommen, das stimmt, aber ich denke das wird es wenn Lasius niger in der Nähe wohnen. Da uns hier aber die nötigen Beispiele und Erfahrungen fehlen, denke ich, dass es besser sein wird wir warten ab und gucken was passiert.
D()()M, ich würde mich sehr sehr freuen wenn du eine Art Haltungsbericht über diese Kolonie schreiben könntest, also einfach deine Beobachtungen hier mit uns teilen könntest, das wäre höchst interessant!
Pheidologeton sind gegenüber anderen Arten eigentlich auch nicht sehr aggressiv, das Problem ist nur, dass sie in der Haltung NIE genug Platz haben und jede andere Art in ihrem Nestbereich ist und auch die friedliste Ameise verteidigt ihr Nest. Und natürlich besetzen die alle Futterplätze und die anderen Ameisen verhungern dann sogar bei guter Fütterung, also werden die Tiere einfach passiv dominiert.
Hammer, sehe ich auch so.
In der Haltung gibt es bei größeren Kolonien in einem Becken nie genug Platz um sich auszuweichen.
Nur sie hat sie im Garten und da kommen wir mit unseren eingeengten Anlagen in der Haltung nicht nach.
Grüße
Hi,
also zuerst, die Winzlinge sind noch da und wurden nicht weggeschwemmt :mrgreen: . Bin gestern schon die ganze Zeit im Garten herumgekrabbelt und hab nach einer möglichen Position des Nestes gesucht, aber die kleinen haben in ca. 1.50m² überall ihre Winzigen Eingänge... da ein paar der Terassensteine locker sind hab ich die mal umgedreht aber bis auf einen Gang nichts Zentrales gefunden. Ich als ungeübte kann bei dem ganzen Gewusel aber auch nur schwer ein System entdecken, die krabbeln einfach überall rum :mrgreen:
Was das Verhalten gegenüber "Eingeborene" betrifft, habe ich noch keine Aggressivität von beiden Seiten feststellen können, ab und zu kreuzt mal eine L. niger den Weg der Zwerge aber die laufen einfach aneinander vorbei. Auch mich hat noch keine angegriffen, selbst wenn ich mal ne Straße gekreuzt hab krabbeln die einem höchstens über die Füße aber aggressiv sind sie überhaubt nicht, sie flüchten eher, wissen wohl wie mickrig die sind :grin: . Also ich kenn da einheimische die einem nur bei kurzem Kontakt die Füße "zeräzt" haben, dagegen find ich meine kleinen noch sehr harmlos... :mrgreen:
Ich muss aber auch sagen, dass ich noch nicht gesehen habe wie eine L. niger Bekanntschaft mit Soldaten gemacht hat, da diese immer ziemlich nah an den Eingängen patrouillieren und die niger hat sich bis jetzt noch nicht bis dahin getraut, vor Menschen jedenfalls, hat das Ameisenmilitär jedoch respekt.
Ich geh dann gleich wieder in Garten und guck mal wie sich das weiter entwickelt, ich muss sagen, je mehr ich mich mit den kleinen beschäftige, desto größer ist das verlangen diese vor dem bösen Winter zu retten, wenn da nicht die Problematik des nicht aufzufindenen Nests wäre. Wärs nur ein intakter Stein den ich aushebeln müsste um ans Nest zu kommen dann wärs kein Problem, nur denke ich dass ich in 2m² alle Steine umdrehen müsste und ich wette es würde sich dann unter dem letzten befinden :lol: da würde ich Probleme mit meinen Eltern bekommen :mrgreen: