ANTSTORE World of Ants (F)  >> Deutsches Forum (F)  >> Exotische Ameisenarten (F)
 [1]   [2]   [3]   [4] 

Click to view full story of "NoMa's Odontomachus spec."

NoMa: (24. Jun 2008 23:26)

Hallo allerseits,

es gibt Erfreuliches zu berichten. Die Kolonie scheint ersten Nachwuchs hervorgebracht zu haben. Ich fand eine leere Puppenhülle (siehe Bilder).
Als ich die Kolonie erhielt existierten nur Larven. Damit kann man die Puppenruhe auf 7-8 Wochen nach oben Abschätzen.

Um dem Schimmelproblem etwas entgegen zu setzen habe ich weiße Asseln bestellt (siehe Bild) diese fressen wohl sogar Schimmel. Meine Wunschvorstellung ist, dass sich eine größere Asselpopulation im Boden bildet und die Ameisen ab und an welche erwischen, so dass man im Idealfall kaum noch füttern muss und die Ameisen lebende Beute machen können.

Um den Asseln entgegen zu kommen habe ich den Boden in einem Bereich des Formicariums mit Kokosfaser-Chips durchmischt und einige Asseln eingesetzt. Nun gilt es abzuwarten. Ich konnte immerhin schon beobachten wie die Ameisen einige der Asseln, die nicht schnell genug verschwunden waren, erlegt haben.

Um die Versandkosten weniger übel erscheinen zu lassen habe es natürlich nicht bei den Asseln belassen und noch enige Pflanzen bestellt:
Begonia schulzei
Pilea claucophylla
Chiritia pussilum

Davon habe ich aber erste ein paar Triebe der zweiten Pflanze eingesetzt. Sobald ich alle eingepflanzt habe mache ich mal wieder ein Bild vom gesamten Becken.

Den Boden habe ich stellenweise noch um eine Schicht Xaxim-Granulat (kleine Baumfarnästchen) ergänzt. Außerdem hab ich in einer Ecke eine kleine Laubschicht begonnen die mit sinkender Blattanzahl meiner chinesischen Ulmen weiter zunehmen wird.

Das Nest wird immernoch weiter ausgebaut, was man an Anhäufungen von Bodensubstrat erkennen kann.

Die Außenaktivitä t der Ameisen steigt mit dem Nahrungsbedarf stark an. Heute waren bis zu 8 Ameisen gleichzeitig unterwegs. Nach der Fütterung sank die Aktivität dann wieder auf nahezu Null. Mittlerweile sind sie aber wieder unterwegs. Ich füttere im Moment zweimal am Tag tote Fruchtfliegen (ich habe ausversehen welche mit Flügeln bestellt...).

Alles in allem scheint es der Kolonie also ganz gut zu gehen. Die Ameisen sind auch weniger ängstlich als zu Beginn und greifen Pinzetten oder Holzstäbchen neugierig mit Ihren Mandibeln an. Das merkt man sogar leicht. Das Geräusch, wenn die Mandibeln an etwas Hartem zuschnappen entspricht ziemlich exakt einem schnellen, leisen Mausklick.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder.

Diskussionsthread

NoMa: (3. Jul 2008 21:56)

Hallo allerseits,

hier ein kleines Update:

Ich habe mittlerweile noch 6 Puppenhüllen gefunden. Ich gehe also davon aus, dass seit Beginn des Berichts 7 neue Arbeiterinnen geschlüpft sind.

Die Asseln sind auch am Leben, lassen sich aber nicht über der Erde blicken. Ich hoffe es werden mehr, so dass die Ameisen irgendwann mal welche jagen können. Wobei ich aber schon beobachtet habe wie die Ameisen Löcher graben als würden sie darin nach Futter suchen. Das könnte gut passen wenn die Asseln zahlreicher im Boden werden.

Die genaue Art ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (wie bereits im Diskussionsthread vermutet) Odontomachus bauri .

Damit ergeben sich interessante Erkenntnisse im Zusammenhang mit folgendem Artikel:
Artikel (lesen lohnt sich)

Wenn ich Zeit finde poste ich mal eine deutsche Zusammenfassung.

Feedback ist wie immer ausdrücklich erwünscht :wink:
Diskussionsthread

NoMa: .. (8. Jul 2008 17:22)

Hallo allerseits,

hier mal ein paar Bilder von Pilzen im Formicarium. Das erste Bild zeigt einen Pilz der am ehesten der bekannten Form aus Stil und Schirm entspricht. Er ist etwa 2 cm hoch und der Schirm hat einen Durchmesser von ca. 3-4 mm.

Die anderen Bilder zeigen kleine fadenartige Pilze die aus Nahrungsresten Wachsen. Die Gelben habe ich heute zum ersten mal entdeckt, die Weißen kommen immer nach einigen Tagen aus den Überresten der Pinkie-Maden. Daran kann man sie gut erkennen und dann entfernen.

Unter einem dieser Reste fand ich jedoch mehrere kleine weiße Asseln, so dass ich die Überreste zumindest teilweise im Becken lassen werde um den natürlichen Abbau zu beobachten.

Neue Puppenhüllen liegen auch wieder im Becken. Ich werde diese weiterhin entfernen und zählen um ab und an den Entwicklungsstand der Kolonie mit Zahlen untermauern zu können.

NoMa: .. (11. Jul 2008 01:02)

Hallo allerseits,

heute habe ich eine Beobachtung gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ich hole kurz etwas aus: Also ich habe zu Beginn der Haltung dieser Kolonie versucht verschiedene Kohlenhydratquellen anzubieten. Dabei stieß keine auf sonderlich große Resonanz und ich habe es noch eine Weile weiter versucht - jedoch ohne festzustellen, dass gefressen wurde.
Schließlich gab ich auf, und bis vor einer Woche hatte die Kolonie quasi nur Wasser (von den Scheiben, den Blättern bzw. aus dem Boden) und Proteine zur Verfügung. Sie haben sich trotzdem vermehrt und es waren keine Mangelerscheinungen feststellbar.

Nun habe ich mal wieder versucht Ahornsirup anzubieten weil ich die Flasche gerade in der Hand hatte - und siehe da, sie begannen zu trinken. Nach einer Weile begannen sie die Mandibeln im Flüssigkeitstropfen auf und zu zu machen. Dies erschien mir zunächst etwas seltsam, aber ich hatte noch die letzten Bilder von Ernes Pachycondyla apicalis (Bericht auf seiner Homepage) vor Augen, die mangels eines Sozialmagens Flüssigkeitstropfen zwischen den Mandibeln transportieren. Ähnliches vermutete ich also bei meinen Odontomachus, nur war mit bloßem Auge kaum etwas zu erkennen.

Also habe ich die Kamera geholt und ein paar Makros gemacht. Ihr müsst wissen, wenn eine Arbeiterin ein paar mal in den Tropfen "gebissen" hat, macht sie prompt kehrt und läuft dann auf dem schnellsten Wege zurück ins Nest, was gerade mal 20 cm entfernt war. Die Ameisen beeilen sich vermutlich, weil sie mit geschlossenen Mandibeln recht wehrlos sind oder im Zweifelsfall ihre Fracht aufgeben müssten. Da muss man erstmal ein scharfes Bild hinbekommen auf dem man einen Tropfen zwischen den Mandibeln erkennt.

Eine frustrierende Stunde später hatte ich ein paar brauchbare Bildbeweise gemacht die ihr euch nun hier ansehen könnt. Im Vergleich zu Pachycondyla apicalis fällt auf, dass der Tropfen viel kleiner ist und nur zwischen dem vorderen, gebogenen Bereich der Mandibeln ist. Aber man kann zweifelsohne festellen, dass diese Art ebenfalls Tropfen mit ihren Mandibeln (ins Nest) trägt.

NoMa: (21. Jul 2008 16:56)

Hallo allerseits,

heute gibt es nur ein kleines Update sowie ein erstes Resümee.

Zur Kolonieentwicklung:
Puppenhüllen: 26
Tote: 1

Das heisst die Kolonie, mit Anfangs ca. 15 Arbeiterinnen ist auf jetzt schätzungsweise 40 Tiere angewachsen - und das in ziemlich genau 3 Monaten! Ich bin gespannt wie das weitergeht. Die Außenaktivität ist entsprechend hoch und man hat immer etwas zu beobachten.

Zum Futter:

In letzter Zeit biete ich ständig Ahronsirup an, der auch genommen wird. Proteintechnisch gibt es Pinkymaden - ca. 6-8 Stück alle 2 Tage. Ich habe das Gefühl die Kolonie würde noch wesentlich mehr nehmen. Nur liegen bei höherer Fütterung mehr Reste herum, woraus ich schließe, dass nicht wirklich mehr gefressen wird, sondern das Futter nicht vollständig verwertet wird, wenn frischer Nachschub kommt.

Außerdem nehmen sie - zu meiner großen Freude - das Proteinjelly an. Das habe ich heute zum ersten mal probiert. Meine Polyrhachis dives wollten da ja nicht ran, so dass ich noch reichlich davon anzubieten hatte.
Ich habe das Jelly in kleinen Stückchen (etwa die Größe von Pinkies) angeboten, da die Mandibeln der Odontomachus nicht wirklich zum schneiden geeignet sind.

Vor einiger Zeit hatte ich auch mal versucht einige Blattläuse reinzusetzen. Dieses Experiment endete nach wenigen Minuten als die Odontomachus die Blattläuse geschnappt hatten. Auf die Idee kam ich weil ich irgendwo im Netz mal Bilder gesehen hatte von einer Odontomachus spec. die Honigtau von Blattläusen trank. Es war zwar eine andere Art als meine, aber einen Versuch war es wert.

Zum Schluss noch ein erstes Resümee zu dieser Art, nach nunmehr 3 Monaten Haltung:

Die Art bereitet mir sehr viel Freude, denn sie bietet viele intressante Verhaltensweisen (siehe frühere Einträge). Ständig gehe ich zum Becken und schaue ihnen zu. Sie scheinen tag- und nachtaktiv zu sein.
Angst kennen die Arbeiterinnen kaum, sobald sich etwas im Becken ändert wird es mit Neugier erkundet. Dabei ist auch eine gewisse Aggressivität zu beobachten. Neue Gegenstände werden nicht selten erstmal mit dem Schnappmechanismus der Mandibeln attackiert. Für ein Gesellschaftsbecken ist diese Art wohl nicht geeignet.

Der Schwierigkeitsgrad der Haltung ist relativ gering solange man Temperatur und Luftfeuchtigkeit sicherstellt. Ersteres ist mit einer Lampe und zweiteres mit einer variablen Deckelöffnung leicht zu bewerkstelligen.
Ein Ausbruchsschutz ist durch die Unfähigkeit dieser Art Scheiben zu erklimmen automatisch vorhanden. Sicherheitshalber sollte man natürlich dennoch einen Deckel verwenden und Öffnungen mit Gitter abdecken. Irgendwann muss man immer mit Geschlechtstieren rechnen oder auch einer ungünstig wachsenden Pflanze.

Die Schimmelproblematik, die sich wohl bei allen Tropenformicarien ergibt, hat sich bei mir auf ein erträgliches Maß eingependelt - ein paar kleine Punkte am unteren feuchten Rand der Wurzeln, aber kein flächiger Befall.

An Futter nimmt diese Art eigentlich alles was nicht zu groß ist - egal ob tot oder lebendig. Kohlenhydrate sind meiner Einschätzung nach optional.

Das einzige wirkliche Problem was ich sehe ist, dass die Kolonie doch schneller als erwartet wächst und das Becken somit schneller als gedacht zu klein werden könnte.

NoMa: Re: NoMa's Odontomachus spec. (10. Sep 2008 18:25)

Hallo allerseits,

hier der aktuelle Stand:

Den Urlaub in der zweiten Augusthälfte haben die Ameisen gut überstanden, und es sind nochmals deutlich mehr geworden. Sie wurden während meiner Abwesenheit auch gut versorgt.

Ich konnte natürlich meine Strichliste nicht weiterführen, habe es aber versucht nachzuholen. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich bei weitem nicht alle Puppenhüllen finden konnte, die in letzter Zeit angefallen sind.

Mittlerweile ist der Boden völlig durchgraben, so dass z.B. der Stein auf den ich immer den Ahornsirup getropft habe eingesackt ist.

Ich hatte vor dem Urlaub noch versucht Springschwänze anzusiedeln, von denen es allerdings keine Spur mehr gibt. Ich weiß nicht ob sie gefressen wurden, oder ob ihnen die Bedingungen nicht lagen. Ich würde aber eher dazu tendieren sie nicht als Beute der Odontomachus zu sehen, da sie doch sehr klein sind.
Die weißen Asseln gibt es nach wie vor und sie scheinen sich gut zu vermehren, inwiefern sie als Nahrung dienen kann man nur vermuten. Sie werden aber definitiv gefressen wenn ich welche ins Becken gebe. Daher vermute ich auch, dass diejenigen, die beim Graben gefunden werden ebenfalls zur Beute werden.

Eine erschreckende Beobachtung musste ich machen, denn nach dem Urlaub fand ich eine tote Arbeiterin in der Küche. Das heisst, es ist definitiv eine irgendwie aus dem Becken gekommen.
In den folgenden Tagen habe ich dann mehrmals eine einzelne Arbeiterin durch mein Zimmer laufen sehen und wieder zurück gesetzt. Es gab also noch weitere erfolgreiche Ausbruchsversuche .
Das ist an sich sehr erstaunlich, denn sie kommen an den Scheiben nicht hoch, und selbst wenn, so müssten sie noch Kopfüber am Deckel entlang um die Öffnung zu erreichen. Eigentlich unmöglich für diese Tiere, die noch nicht mal auf gläsernem Boden normal laufen können.

Ich habe lange gerätselt und beobachtet. Ebenso hatte ich bereits die Pflanzen weiter zurück geschnitten und evtl. vorhandene Humus-klümpchen von der Scheibe gespült. Das änderte aber nichts.
Einige Zeit später konnte ich beobachten wie eine Arbeiterin 2 cm an der Scheibe hoch kam, da sich dort durch Beschlagen und Trocknen der Scheibe Ablagerungen gebildet hatten. Ebenso hat eine ein Drittel der Beckenhöhe an der Silikonfuge geschafft. Somit ist es denkbar, dass eine Arbeiterin in der hinteren Ecke, wo der weg nach oben recht kurz ist hochgekommen ist. Dennoch ist es kaum vorstellbar und bleibt ein Rätsel für mich, wie sie es noch zur Öffnung des Deckels geschafft haben. Der Deckel liegt auch absolut plan auf den Rändern des Beckens.

Als Konsequenz werde die Luftspalte in der Deckelöffnung mit Gittern versehen.

Heute konnte ich dann auch noch einige tote Ameisen sehen, die teils Umhergetragen wurden, es waren insgesamt 4. Da die Toten teils nicht mehr in einem Stück waren vermute ich, dass es die zurückgesetzten Ausreißer waren, die von der Kolonie nicht mehr akzeptiert wurden.

Nach den gesicherten Zahlen meiner Strichliste hat die Kolonie bereits 57 Arbeiter produziert und 7 verloren . Mit der anfänglichen Zahl von ca. 15 Arbeitern macht das eine Koloniegröße von ca. 65 Arbeitern . Wobei die Zahl vermutlich um einiges höher sein dürfte.

Inzwischen fütte ich die Kolonie mit lebenden Mikroheimchen . Diese machen sich noch etwas besser als flügellose Fruchtfliegen, die sie, wie die Ameisen auch, nicht an der Scheibe klettern.
Ebenso gebe ich ihnen inzwischen lebende Wachsmottenraupen . Da die Kolonie mittlerweile so groß ist, werden auch diese recht großen Tiere schnell überwältigt, wobei eine Raupe von vielen Tieren gleichzeitig unter Einsatz des Stachels und der Mandibeln angegriffen wird.

NoMa: Re: NoMa's Odontomachus spec. (16. Sep 2008 16:53)

Hallo allerseits,

hier ein kurzer Nachtrag zu den erfolgreichen Ausbruchsversuchen .

Es lag vermutlich an den dreckigen Scheiben. Ich habe die Scheiben nach den Ausbrüchen erstmal abgewischt und später auch noch komplett gereinigt. Seit dem hat es keine Ameise mehr nach Draußen geschafft.
Der gelegentliche Wechsel zwischen Beschlagen und Trocknen der Scheiben hinterlässt wohl einen Belag der es den Ameisen ermöglicht die Scheiben zu beklettern - wenn gleich das immernoch sehr unbeholfen ist und nur selten über mehr als eine Körperlänge gelingt.

Ich kann mir zwar nach wie vor nicht erklären, wie die Ameisen den Deckel überwinden konnten, aber ich bin froh, dass das Problem vorerst gelöst scheint.
Dennoch werde ich sobald ich die Zeit finde die Luftspalte im Deckel mit feinem Metallgitter verschließen.

Ansonsten möchte ich im Zusammenhang mit diesem Post:
http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=7&t=9896&p=89058#p89058
nochmal auf den Diskussionsthread aufmerksam machen. :mrgreen:
Diskussionsthread

NoMa: Re: NoMa's Odontomachus spec. (23. Sep 2008 01:36)

Hallo allerseits,

heute gibt es keinen langen Text sondern Bilder ! :shock:

Auf dem ersten Bild ist das Becken kurz nach dem Einrichten nochmal zum Vergleich.

Auf dem zweiten Bild ist links Pflanze markiert die nicht angewachsen ist und deren Überreste ich entfernt habe. Rechts sind Elemente markiert die mittlerweile von Erde bedeckt sind.

Das dritte Bild zeigt eine aktuelle Draufsicht. Man kann erkennen, dass der Hügel in der Ecke deutlich höher geworden ist. an der linken Seite ist eine neue Pflanze; eine ständig blühende Begonie. Vorne kann man ebenfalls eine neue Pflanze erkennen. In der rechten unteren Ecke ist ein kleiner Laubhaufen zum drin rum krabbeln.

Das vierte Bild dokumentiert schließlich meinen kläglichen Versuch den Unterschied in einem Bild zu visualisieren. Dabei ist das dritte Bild transparent über das erste gelegt. Ich habe versucht das ganze zurecht zu skalieren und auszurichten, allerdings scheitert es an den etwas anderen Perspektiven. Die Rechte obere Hälfte passt aber halbwegs. Da erkennt man gut am Beckenrand den Höhenunterschied zwischen dem Berg in der Ecke damals und heute.

Das fünfte und sechste Bild zeigen nochmal den aktuellen Stand von schräg vorne und vorne um einen räumlicheren Eindruck zu vermitteln.

Dann viel Spaß beim Anschauen. Demnächst kommen Videos.

Achso noch ein Hinweis: Ich habe nach den Fotos die Erde unmittelbar an der Scheibe beim Hügel noch ein wenig abgetragen, da die Ameisen in den letzten Tagen (erst nach den Ausbruchsversuchen!) intinsiv gebaut hatten, so dass nach dem Abnehmen des Deckels gleich zwei Arbeiterinnen auf dem Beckenrand wanderten. Das siebte Bild zeigt wie es direkt nach dem Öffnen aussah. Da habe ich mit einer Pipette und Wasser erstmal das Substrat von der Scheibe gespühlt, damit ich in Ruhe fotografieren konnte.

Feedback ist ausdrücklich erwünscht: :D
Diskussionsthread

NoMa: Re: NoMa's Odontomachus spec. (23. Sep 2008 17:16)

Hallo allerseits,

hier wiedermal ein Update. - Ja, schonwieder....

Heute gibt es nun die Videos . Ich bin dazu übergegangen die Video bei youtube hochzuladen. Da wird zwar selbst in hoher Qualität nicht ganz der Detaillierungsgrad des Originalmaterials erreicht, aber man kann es aus dem Forum heraus schnell anklicken und braucht nicht erst runterladen. Ich denke so ist es handlicher und mehr Leute schauen sich die Videos an.

Ihr solltet auf "in hoher Qualität ansehen" rechts unter dem Video klicken, vor allem im Vollbildmodus erkennt man dann deutlich mehr.

Auf den Videos kann man öfters mal den Stachel in Aktion sehen. Bei größeren und sich bewegenden Beutetieren wird dieser fast immer eingesetzt.

So hier dann die Links:

Odontomachus vs. Heimchen:
http://de.youtube.com/watch?v=0FE2V81ruMU
http://de.youtube.com/watch?v=St0ewQGqFCw
http://de.youtube.com/watch?v=MGtpQ4ifJcQ

Odontomachus vs. Wachsmottenraupe:
http://de.youtube.com/watch?v=PmLKHmeyuTw
http://de.youtube.com/watch?v=qG6YvhD_DwQ
http://de.youtube.com/watch?v=dzAAFsjvU9w

Für Feedback:
Diskussionsthread

NoMa: Re: NoMa's Odontomachus spec. (7. Okt 2008 01:32)

Hallo allerseits,

heute nur ein kurzer Zwischenbericht.

Die Strichliste sagt als untere Grenze für die Koloniegröße: 127 .
Das setzt sich zusammen aus einer Anfangsgröße von 15 Tieren, 9 Toten, und 121 (aus dem Becken entfernten) Puppenhüllen die ich als Beweis für eine neue Arbeiterin zähle.
Die tatsächliche Koloniegröße ist wohl noch höher.

Ich mache mir Gedanken über eine Vergrößerung des Lebensraumes der Kolonie.
Zwei Möglichkeiten bieten sich an:

Ein zweites Becken 40x30x20 direkt daneben:
Pro:

keine Umsiedlung der Kolonie
vermutlich billiger
handlicher beim Umzug
Kontra:

nicht so hübsch wie ein großes Becken
die Bohrungen müssen exakt an der selben Stelle wie beim alten Becken sein

Ein neues Becken 80x40x30:
Pro:

insgesamt noch größer als die erste Möglichkeit,
höher (die 20 cm von den Antstore-Becken sind etwas knapp, vor allem bei lebenden Pflanzen),
Kontra:

Umsiedlung notwendig (100-200 springende, schnappende, stechende Biester..)
teuer
unhandlich

Was meint ihr , Möglichkeit 1 oder 2 - ich tendiere zu 1? Welche Aspekte fallen euch noch ein, die in Betracht gezogen werden müssen?

Noch eine Fragen an das Antstore-Team:
Könnt ihr garantieren, dass die Lochbohrungen bei zwei Becken (die mit etwas zeitlichem Abstand gekauft wurden) exakt aufeinander liegen, wenn man die Becken aneinander stellt?

Diskussionsthread


 [1]   [2]   [3]   [4]